Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Peter Tschaikowsky

Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare

Sergej Rachmaninow

Die Toteninsel, Symphonische Dichtung op. 29

Peter Tschaikowsky

Francesca da Rimini, Orchesterfantasie op. 32

Termine und Karten

Do, 14. Jan 2021, 20.00 Uhr

Philharmonie

Fr, 15. Jan 2021, 20.00 Uhr

Philharmonie

Sa, 16. Jan 2021, 19.00 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hallzur Übertragung

Programm

Drei leidenschaftliche symphonische Dichtungen aus Russland präsentiert Kirill Petrenko in diesem Konzert. Peter Tschaikowsky ist mit zwei tragischen Liebesgeschichten zu erleben: der Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia – das erste Meisterwerk des 29-jährigen Komponisten – und der symphonischen Dichtung Francesca da Rimini. Sergej Rachmaninows eigentlich für dieses Konzert geplante Oper zum selben Sujet kann wegen der Corona-Pandemie leider nicht aufgeführt werden; stattdessen ist der Komponist mit seiner magisch-düsteren Toteninsel vertreten.

Biografie

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Ausgebildet wurde er zunächst in Russland, dann in Österreich. Die internationale Musikwelt wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als er 2001 am Meininger Theater Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Christine Mielitz und im Bühnenbild von Alfred Hrdlicka an vier aufeinanderfolgenden Tagen zur Premiere brachte. Zwölf Jahre später leitete er den Zyklus dann bei den Bayreuther Festspielen zum zweiten Mal. Zur selben Zeit trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, nach Meiningen und der Komischen Oper Berlin die dritte Chefposition an einem Opernhaus. Parallel gastierte er sowohl an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt (von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra National in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York) wie auch bei den großen internationalen Symphonieorchestern – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Jahr 2006. Auch außerhalb Berlins ist Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern zu erleben – auf Tournee und natürlich in der Digital Concert Hall. Ausgewählte Aufführungen erscheinen zudem als Mitschnitte auf Tonträger, zuletzt in einer Edition mit symphonischen Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan.

Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)