Baiba Skride (Foto: Marco Borggreve)

Berliner Philharmoniker

Andris Nelsons Dirigent

Baiba Skride Violine

Igor Strawinsky

Konzert in D für Violine und Orchester

Baiba Skride Violine

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 1 D-Dur

Termine und Karten

Dieses Konzert entfällt leider.

Do, 10. Dez 2020, 20.00 Uhr

Philharmonie

Dieses Konzert entfällt leider.

Fr, 11. Dez 2020, 20.00 Uhr

Philharmonie

Dieses Konzert findet ohne Publikum statt und wird live in der Digital Concert Hall übertragen.

Sa, 12. Dez 2020, 19.00 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hall

Programm

Eigentlich suchte Andris Nelsons als Elfjähriger nur nach einer Musik zur Meditation – und stieß dabei auf Gustav Mahlers Erste Symphonie, die ihn mit ihrer mystischen Naturstimmung sofort begeisterte. Jetzt präsentiert der lettische Dirigent – heute einer der führenden Mahler-Interpreten unserer Zeit – den symphonischen Erstling des Komponisten mit den Berliner Philharmonikern. Außerdem hören wir Igor Strawinskys Violinkonzert. Solistin ist Baiba Skride, eine langjährige künstlerische Partnerin von Andris Nelsons.

Biografie

Andris Nelsons ist Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra (seit der Saison 2014/2015) und Gewandhauskapellmeister in Leipzig (seit Februar 2018). Daraus entstand auch eine Verbindung zwischen den zwei Institutionen, die sich z. B. in gemeinsamen Konzerten beider Orchester in Boston im Herbst 2019 zeigte. Im Laufe seiner Karriere hat Nelsons außerdem vielfach mit den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammengearbeitet und war häufiger Gast bei den Bayreuther Festspielen sowie am Royal Opera House Covent Garden. Mit den Berliner Philharmonikern arbeitet Andris Nelsons seit seinem Debüt im Oktober 2010 regelmäßig zusammen.

1978 in Riga als Kind einer Musikerfamilie geboren, begann Nelsons seine Laufbahn als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper bevor er Dirigieren studierte. Er wurde Schüler von Alexander Titov in St. Petersburg und besuchte Meisterkurse bei Neeme Järvi und Jorma Panula, überdies wurde Mariss Jansons zu seinem wichtigsten Mentor. Von 2003 bis 2007 war Andris Nelsons Musikdirektor der Lettischen Nationaloper, in den Jahren 2006 bis 2009 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Von 2008 bis Sommer 2015 stand er an der Spitze des City of Birmingham Symphony Orchestra.

AuchBaiba Skride stammt aus Lettland, wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann ihr Musikstudium in ihrer Geburtststadt Riga. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Petru Munteanu; 2001 gewann sie den Ersten Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Baiba Skride gastiert bei Orchestern von Weltrang wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic oder dem Orchestre de Paris. Bei den Berliner Philharmonikern gab sie ihr Debüt im Oktober 2010 als Solistin in Alban Bergs Violinkonzert unter der Leitung von Andris Nelsons; zuletzt war sie bei ihnen Anfang Februar 2018 mit dem Zweiten Violinkonzert von Schostakowitsch zu erleben (Dirigent: Dima Slobodeniouk). Weitere Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, sind Marin Alsop, Susanna Mälkki, Yannick Nézet-Séguin, Andrés Orozco-Estrada und Tugan Sokhiev. Kammerkonzerte in Partnerschaft mit Interpreten wie Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Xavier de Maistre und im Trio mit ihrer Schwester Lauma und Stefan Dohr führten Baiba Skride beispielsweise in das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London und zur Schubertiade Schwarzenberg. Mit ihrem 2016 gegründeten Skride Quartet gab sie im Herbst 2019 mehrere Konzerte in Australien. Die Künstlerin spielt die »Yfrah Neaman« genannte Violine von Antonio Stradivari, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman.

Baiba Skride (Foto: Marco Borggreve)

Andris Nelsons (Foto: Marco Borggreve)