(Foto: Michael Trippel)

Education

Puccinis Suor Angelica »Faith to Face«

Erstmals dirigiert Kirill Petrenko in der Philharmonie Berlin eine Opernaufführung: Giacomo Puccinis Drama Suor Angelica spielt in einem Kloster und erzählt die berührende Geschichte einer jungen Nonne. Auch wenn Ort und Zeit wenig mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun haben, ist die Botschaft der Oper aktueller denn je: Es geht um Menschlichkeit in einer inhumanen Umgebung und das Ringen um die eigene Würde – zeitgemäß herausgearbeitet von Regisseurin Nicola Hümpel und interpretiert von jungen Nachwuchssängerinnen, dem Chor des Vokalhelden-Chorprogramms und der Karajan-Akademie. Ein spannendes musikalisches Erlebnis für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Gesangssolistinnen und Studentinnen der Berliner Musikhochschulen

Chor des Vokalhelden-Chorprogramms

Nico and the Navigators

Kirill Petrenko Dirigent

Nicola Hümpel Regie und Kostüm

Oliver Proske Bühnenkonzept und Videotechnik

Ann Toomey Sopran (Suor Angelica)

Katarina Dalayman Sopran (La zia principessa)

Daniela Vega Mezzosopran (La badessa)

Fleur Barron Mezzosopran (La suora zelatrice)

Sarah Laulan Alt (La maestra delle novizie)

Aurora Marthens Sopran (Suor Genovieffa)

Qing Wang Sopran (Suor Dolcina)

Aphrodite Patoulidou Sopran (La suora infirmiera)

Alessia Schumacher Sopran (1. Almosensucherin)

Ekaterina Bazhanova Mezzosopran (2. Almosensucherin und 2. Laienschwester)

Yeo-Jung Ha Sopran (1. Laienschwester)

Bernadeta Astari Sopran (1. Novizin)

Yui Kawaguchi Choreografie (Suor Osmina)

Matan Porat Klavier und Komposition Prolog

Giacomo Puccini

Suor Angelica

Termine und Karten

Sa, 01. Feb 2020, 19:00 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hallzur Übertragung

So, 02. Feb 2020, 16:00 Uhr

Philharmonie

Programm

Giacomo Puccinis Operneinakter Suor Angelica erzählt eine berührende Geschichte: Die Protagonistin, die nach der Geburt eines unehelichen Sohnes von ihrer hartherzigen Tante ins Kloster verbannt wurde, sehnt sich nach ihrem Kind. Das Klosterleben ist geprägt von Geboten und Verboten, die die Mitschwestern offen oder heimlich versuchen zu umgehen. Als Angelica während eines Besuchs ihrer Tante erfährt, dass ihr Sohn gestorben ist, will sie nicht länger leben und bereitet sich einen Gifttrank. Im Sterben hat sie die Vision, dass die Mutter Gottes sie mit ihrem Kind vereint.

Auch wenn Ort und Zeit wenig mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun haben, ist die Botschaft der Oper aktueller denn je: Es geht um Menschlichkeit in einer inhumanen Umgebung und das Ringen um die eigene Würde. Diese zeitgemäßen Aspekte des Werks will die Berliner Regisseurin Nicola Hümpel mit ihrem Ensemble Nico and the Navigators und den Akteuren herausarbeiten. Es gilt, die Themen von einst, aktuelle gesellschaftspolitische Phänomene und die eigene Erfahrungswelt zu einer neuen Form von Musiktheater zu verschmelzen – alltagsnah, assoziativ, fordernd, anrührend, verblüffend. Hinzu kommt Puccinis grandiose Musik in der Interpretation von Kirill Petrenko. Mit psychologischem Feingefühl weiß der Komponist sämtliche Emotionen seiner Protagonistinnen musikalisch zu beleuchten und nachzuzeichnen.

In diesen Aufführungen von Puccinis Operneinakter Suor Angelica vereinen sich zudem mehrere Aspekte von Vermittlungsarbeit, die sich die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko auf die Fahnen geschrieben haben: Neben der Förderung von vielversprechenden jungen Nachwuchsmusikerinnen und –musikern zählt hierzu insbesondere die Idee, Menschen aller Altersgruppen und verschiedenster Herkunft innerhalb gemeinsamer Projekte für die Klassische Musik zu begeistern. Mit der Besetzung aus Solistinnen der Berliner Musikhochschulen und den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Karajan-Akademie erhalten hochtalentierte herausragende junge Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit, intensiv mit einem Dirigenten von Weltruhm sowie mit einem erfahrenen Regieteam zusammenzuarbeiten. Die erwachsenen Laiensängerinnen und -sänger des Projektchors haben sich im Vorfeld einem anspruchsvollem Auswahlverfahren gestellt und können so gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Vokalhelden in einem hochprofessionellen Setting eine sicherlich unvergessliche künstlerische Erfahrung sammeln.

Über die Musik

Ebenbürtige Gegnerinnen

Die Begegnung von Angelica und ihrer Tante

Giacomo Puccinis Entscheidung, auf der Höhe seines Ruhms zur Form des Einakters zurückzukehren, folgte ebenso einem langgehegten Plan, wie sie eine Reaktion auf akute Zeiterscheinungen war. Sie hat ihre Wurzeln in seiner intuitiven Erkenntnis, dass sich die Welt nicht mehr im Ganzen, sondern nur noch in Schlaglichtern darstellen lässt. Das entspricht seinem immer wieder betonten Interesse an den »kleinen Dingen«, denen sich seine Werke von jeher widmeten, um in ihnen die großen Zusammenhänge zu spiegeln. Kurt Tucholskys boshaftes Bonmot »Puccini ist der Verdi des kleinen Mannes« ist ein bedauerliches Missverständnis: Puccini beschreibt die Welt, wie der kleine Mann und – vor allem – die kleine Frau sie sehen muss und kann, in all ihren Limitierungen, und führt damit die ihnen von den Großen auferlegten Begrenzungen umso deutlicher vor Augen. In seinen Opern schildert er nicht nur materielle Ungleichheiten, auch Verhaltensweisen – wie einen falsch verstandenen Ehrbegriff oder anerzogenen Stolz – und das Unvermögen, miteinander zu reden, das Verschweigen von Bedürfnissen, die Verhüllung und Verdeckung von Missständen. Diese Themen knüpft er an Geschichten und Figuren, mit denen sich viele seiner Zuschauer identifizieren konnten, und darum hat er bis heute so vielen etwas zu sagen.

Fast alles ist in Puccinis Partituren bis ins Detail bezeichnet, und in der Motivation der Figuren gibt es kaum einen blinden Fleck, der sich nicht aus verschiedenen Momenten und Dialogen mit Sinn füllen ließe. In Suor Angelica findet sich eine solche vermeintliche Leerstelle im Kern des Lebensdramas der jungen Ordensschwester – durchaus verständlich und realistisch, denn schließlich geht es um die Sache, die allen Schmerz in ihrem Leben hervorgerufen hat: ihre Beziehung zu einem Mann und die daraus resultierende Schwanger- und Mutterschaft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Angelicas Geheimnis im Stück bis zum Gespräch mit ihrer Tante unausgesprochen bleibt und auch in diesem erst offenbar wird, nachdem schon viele Worte hin- und hergegangen sind. Doch das Verhalten der jungen Frau ist in dieser Hinsicht weitgehend nachvollziehbar. Nicht zu verstehen ist hingegen nach menschlichem Maßstab die Haltung ihrer Tante, der Fürstin: Die bleibt bis zum Schluss herzlos und »unerbittlich«, wie Angelica es ihr vorwirft, durch und durch schwarz wie nur noch der Bösewicht Pizarro in Beethovens Fidelio. Aber wie kommt das? Fungiert sie für Puccini mehr als ein Prinzip und weniger als handelnde Person? Oder woraus könnte sich diese erbarmungslose seelische Verhärtung ergeben haben?

Einen Grund für langfristigen Groll nennt die Fürstin, wenn sie über den zukünftigen Mann von Angelicas Schwester sagt, er sei jemand, »der um der Liebe willen die Schuld vergab, mit der Ihr unser reines Wappen beflecktet!« – nämlich die lädierte Ehre der Familie. D’accord. Aber die Delinquentin ist bestraft worden und wird büßen müssen bis an ihr Lebensende. Sieben Jahre sind vergangen seit dem letzten Kontakt, erinnert sie ihre Tante. Ist es jetzt nicht an der Zeit, etwas Mitgefühl zu zeigen, ja wäre das nicht sogar zu erwarten?

Alles in ihrem Auftreten deutet darauf hin, dass die Fürstin darum weiß; dass ihr klar ist, was menschlich wäre und was sie trotzdem um jeden Preis vermeiden will. Man kann es ihr in unserer Inszenierung sogar am Gesicht ablesen: Jeder Schritt und jede Geste, jeder Akzent und jede Zäsur, der gedämpfte (»cupa«) Tonfall ihrer Rede ebenso wie ihre Wortwahl – eine Verlautbarung, keine Gesprächseröffnung – macht es klar, bis in die musikalischen Spuren hinein, wo antizipierte Schwäche durch ansteigende Lautstärke kompensiert wird, als müsste sie sich selbst bekräftigen. Denn hier begegnen sich zwei, die einander ebenbürtig sind. Das ahnt die Fürstin. Sie mag gehofft haben, eine durch klösterliche Buße gebrochene, willenlose Frau vorzufinden. Aber sie kennt ihre Nichte besser, und vom ersten Blick an ist ihr klar, dass sie nunmehr einer Gegnerin gegenübersteht, die im selben Maße etwas von ihr erwartet wie umgekehrt. Sie braucht Angelicas Unterschrift, Angelica verlangt nach Auskunft über ihr Kind. Beide haben Respekt voreinander (wenn auch wohl keine Hochachtung) – und beide Frauen kennen die Schwachstellen der anderen. Daher panzert sich die Tante mit Kälte. Aber nochmals: warum?

Es liegt nahe, die Leerstellen einer Handlung mit Hypothesen aufzufüllen, so dass sich aus der Vermutung über die Vergangenheit der einen Figur das schwer erklärliche Verhalten einer anderen ergibt. Wer, zum Beispiel, war eigentlich der Vater des unehelichen Kindes? Wer könnte der aus einer fürstlichen Adelsfamilie stammenden und somit ständig unter Beobachtung stehenden und von Bedienten umgebenen Angelica so nahegekommen sein, dass sie sich ihm hingegeben hätte? Es muss wohl jemand gewesen sein mit Zugang zum innersten Zirkel. Vielleicht war dieser Mensch ihr Onkel, also der Mann der Tante? (Wenn sie überhaupt verheiratet sein sollte – das Stück verrät darüber nichts; sie verhält sich vielmehr in jeder Hinsicht wie ein Familienoberhaupt.) Dann könnte man weiterspekulieren: Angelica weiß möglicherweise nicht, ob ihre Tante von der inzestuösen Beziehung erfahren hat und hofft, dass sie es weiterhin verheimlichen kann; darum hat sie den Vater ihres Kindes nie offenbart. Das ist eine zwar reizvolle, aber doch recht komplizierte Konstruktion, die sich zudem schwerlich auf der Bühne darstellen lässt.

Puccinis Operntext legt bei genauerer Lektüre eine andere Ursache für die Unerbittlichkeit der Tante nahe. Sie spricht sie im Grunde sogar selbst aus. Die Fürstin beginnt den Dialog, indem sie erklärt, von Angelicas Eltern vor deren (wohl von einer Krankheit verursachten) Tod beauftragt worden zu sein, sich um alle Belange der Familie zu kümmern, und das habe sie auch getan: »È quanto ho fatto«, bei dieser Feststellung wird sie zum ersten Mal laut, das Orchester vollführt ein Crescendo von Piano bis Forte. Nun geht es um die Verteilung des Erbes, wofür die Unterschrift der Nichte benötigt wird. Angelica eröffnet in ihrer Erwiderung ein ganz anderes Thema: Seit sieben Jahren warte sie auf eine Nachricht, die Tante möge Mitleid haben, dies sei ein Ort der Gnade. Ein Ort der Buße, korrigiert diese, und fährt mit dem Grund für die Erbschaftsaufteilung fort: Angelicas Schwester werde heiraten. In schwesterlicher Gefühlsaufwallung wünscht Angelica zu wissen, wer der Bräutigam ist. Doch auch diese Frage beantwortet ihre Tante mit einem Vorwurf, dem bereits zitierten Satz vom Makel, den die ältere der beiden Schwestern über die Familie gebracht habe.

Und nun, da Angelica merkt, dass sie mit bußfertiger Freundlichkeit nicht zum Ziel gelangen wird, greift sie zu dem Mittel, von dem sie weiß, dass es wirkt. Sie schleudert (»plötzlich aufbegehrend«) ihrer Besucherin entgegen: »Schwester meiner Mutter, Ihr seid unerbittlich!« Man könnte fast darüber hinweglesen: »Schwester meiner Mutter«, ist das nur eine operntypisch umständliche Umschreibung von »Tante«? Nein – Angelica zieht hier mit voller Absicht eine verwandtschaftliche Verbindungslinie, mit der sie ins Schwarze trifft. Sie erinnert ihre Tante an die Rolle, die sie mit dem Tod ihrer Schwester, Angelicas Mutter, übernommen hat. Tatsächlich ist das der wunde Punkt in ihrer Beziehung. Die Fürstin antwortet (»heftig«): »Was sagt Ihr? Was meint Ihr? Unerbittlich? Unerbittlich? Eure Mutter ruft Ihr gegen mich an?« Mehrfach wiederholt sie diesen Satz. Warum reagiert sie hier so unbeherrscht? Weil sie für ihre Schwester die Verantwortung über deren Kinder übernommen hatte, und weil sich unter ihrer Aufsicht die Katastrophe der ältesten Tochter ereignet hat. Sie selbst, die Fürstin, hat Angelica nicht davon abhalten können, sich über die moralischen Normen hinwegzusetzen, mit den so beklagenswerten, weithin sichtbaren Folgen. Wer der Vater gewesen sein mag, wird dabei fast nebensächlich. Denn hier geht es ums Gewissen. Obwohl sich die Tante schnell wieder fasst, bestätigt sie im Folgenden unfreiwillig, wie sehr ihr eigenes Versagen an ihrer Seele nagt: »Oft gehe ich abends dort in unsere Kapelle, um mich zu sammeln …« – die Musik steigt beschwörend, wie von einer höheren Macht gesteuert, durch den Dreiklang auf in gewichtigem cis-Moll, gedämpfte Hörner und Piccolo, Harfe und Celesta machen einen Klangraum auf so weit wie ein Wahn – »Im Schweigen dieser Sammlung scheint mein Geist zu entschweben und sich mit dem Eurer Mutter zu treffen zu ätherischem, erhabenem Gespräch. Wie schmerzvoll ist es, die Toten klagen und weinen zu hören!« Touché: In jedem Gebet, in jeder Stunde der Andacht also wird sie von den Vorwürfen ihrer Schwester verfolgt. Sie findet keinen Moment der Ruhe, immer tönt ihr die Anklage der Mutter Angelicas ins Ohr: Du hast nicht auf mein Kind aufgepasst, deinetwegen ist sie ins Unglück gestürzt, du trägst die Schuld daran!

Doch das darf nicht sein. Und daher drängt die Tante diese Gedanken beiseite und überträgt die empfundene Schuld auf ihre Nichte: »Wenn die mystische Verzückung vorübergeht, habe ich für Euch nur ein Wort bewahrt: Sühne! Sühne!« Wieder eine Ablenkung, wieder eine Ableitung des Schuldgefühls: was für eine bedauernswerte Person. Und ihre schwerste Prüfung kommt erst noch, wenn sie Angelica vom Schicksal des kleinen Jungen berichten muss. Aber schon hier hat Puccini gezeigt, worum es ihm geht.

Nebenbei bestätigt dieser Schlagabtausch der beiden Frauen Tucholskys Satz – bloß auf ganz andere Weise, als er gemeint war: In dieser Szene hallt nämlich tatsächlich Verdi wider, als Echo des Dialogs zwischen König Philipp und dem Großinquisitor in Don Carlos; eine Szene, in der Schuld und Verantwortung diskutiert werden und sich die eine – vermeintlich schwächere – Gestalt zwar fügen muss, aber vor den Augen der Nachwelt als die um Längen humanere hervorgeht. Nur eben nicht in den Höhen von Monarchie und Kirche, sondern in einer Dimension, wie sie einem Publikum, damals wie heute, auf verblüffende Weise ganz nah ist.

Malte Krasting

Biografie

Kirill Petrenko, seit August 2019 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, wurde 1972 im sibirischen Omsk geboren. Als 18-Jähriger übersiedelte er mit seiner Familie nach Vorarlberg in Österreich. Seiner Dirigentenausbildung an der Hochschule für Musik in Wien folgte ab 1997 ein Engagement als Assistent und Kapellmeister an der dortigen Volksoper; anschließend war er von 1999 bis 2002 Generalmusikdirektor am Meininger Theater. Mit seinem Dirigat von Wagners Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz und in der Ausstattung von Alfred Hrdlicka erregte er dort 2001 zum ersten Mal internationales Aufsehen. Von 2002 bis 2007 stand Kirill Petrenko als Generalmusikdirektor an der Spitze der Komischen Oper Berlin. Zudem gastierte er an den Staatsopern von München und Wien, an der Dresdner Semperoper, am Londoner Royal Opera House, an der Metropolitan Opera New York, an der Pariser Opéra Bastille sowie beim Maggio Musicale Florenz und bei den Salzburger Festspielen. Von 2013 bis 2015 leitete er eine Neuproduktion von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. Im Herbst 2013 trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, das er bis Ende der Spielzeit 2019/2020 innehaben wird. Auf dem Konzertpodium dirigierte er u. a. die Wiener Philharmoniker, die Staatskapellen Berlin und Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und das Israel Philharmonic Orchestra. Bei den Berliner Philharmonikern, die ihn im Juni 2015 zum Chefdirigenten wählten, gab Kirill Petrenko sein Debüt im Februar 2006 mit Kompositionen von Bartók und Rachmaninow. Zuletzt dirigierte er das Orchester vor wenigen Tagen. Auf dem Programm stand die Sechste Symphonie von Gustav Mahler.

Matan Porat, in Tel Aviv geboren, studierte bei Emanuel Krasovsky, Maria João Pires und Murray Perahia. Seinen Masterabschluss erhielt er an der Juilliard School New York. 2009 wurde er mit dem Prime Minister Award für seine kompositorische Arbeit ausgezeichnet und konnte sich damit als Komponist bei Ruben Seroussi und George Benjamin weiterbilden. Nicolas Altstaedt, Avi Avital, Kim Kashkashian, Anna Lucia Richter, Andreas Scholl, Maria João Pires, das Cuarteto Casals, das Dover Quartett sowie das Ensemble United Berlin gaben bei Porat Kompositionen in Auftrag. Der für seine innovativen Programme bekannte Musiker, dessen vielseitiges Konzertrepertoire von Bach bis Ligeti reicht, gastierte in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Pariser Auditorium du Louvre und der Londoner Wigmore Hall. Matan Porat trat mit Ensembles wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Polish Radio Symphony Orchestra, der Sinfonia Varsovia, den Helsinki Philharmonikern und der Hong Kong Sinfonietta in Erscheinung. Er ist gern gesehener Gast bei den Festivals in Marlboro, Lockenhaus, Hohenems und Verbier sowie beim Musikfest Berlin in Nantes und beim Rheingau Musik Festival. Als begeisterter Kammermusiker konzertierte er mit dem Artemis Quartett, dem Quatuor Ysaÿe, dem Cuarteto Casals sowie mit dem Pacifica, Modigliani, Schumann und Jerusalem Quartet. Matan Porat arbeitete mit dem Regisseur Peter Brook während einer Tournee mit dessen Produktion von Mozarts Zauberflöte für Klavier und sieben Sänger sowie mit dem Ballett am Rhein am Opernhaus Düsseldorf und mit der Musiktheatergruppe Nico and the Navigators im Bozar und im Konzerthaus in Berlin. In den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker gibt er nun sein Debüt.

Ann Toomey studierte Musikpädagogik und Gesang an der Oakland University in Rochester, Michigan (Bachelor). 2014 erhielt sie ein Corbett-Stipendium, das es ihr ermöglichte, ihre Ausbildung am College-Conservatory of Music der Universität von Cincinnati mit einem Master of Music abzuschließen. Die amerikanische Sopranistin absolvierte zudem renommierte Förderprogramme am Opera Theatre of Saint Louis, an der Santa Fe Opera sowie an der Lyric Opera of Chicago, an deren Ryan Opera Center sie 2019 ihr dreijähriges Studium beendete. Ann Toomey ist Semifinalistin bei den Auditions des Metropolitan Opera National Council 2016 und Stipendiatin des Richard F. Gold Career Grant. In der vergangenen Spielzeit trat sie mit großem Erfolg als Musetta in Puccinis La Bohème an der Lyric Opera of Chicago auf, wo sie u. a. auch als erste Dame (Die Zauberflöte) und fünfte Magd (Elektra) zu erleben war. In den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker gibt Ann Toomey nun ihren Einstand.

Katarina Dalayman wurde in Stockholm geboren und absolvierte ihre Gesangsausbildung am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Ihr Operndebüt gab sie an der Königlichen Oper Stockholm als Amelia (Simon Boccanegra), wo sie zur »Hovsångare« (Sängerin des Schwedischen Königshofes) ernannt wurde. Vor ihrem Fachwechsel war sie als dramatischer Sopran u. a. als Marie (Wozzeck), Elisabeth (Tannhäuser), Isolde (Tristan und Isolde), Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Desdemona (Otello), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen) und in der Titelpartie von Tosca zu erleben. Mittlerweile gehören zu ihrem Repertoire Partien wie Herodias (Salome), Klytämnestra (Elektra), Amneris (Aida), Kundry (Parsifal) und Judith (Herzog Blaubarts Burg). Sie sang u. a. an den Opernhäusern in Berlin, Wien, Mailand, New York, Paris, Brüssel sowie bei den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. An der Bayerischen Staatsoper war sie in jüngster Vergangenheit in Premiere und Folgeaufführungen von Hans Abrahamsens Die Schneekönigin unter der Regie von Andreas Kriegenburg und unter der Leitung von Cornelius Meister zu erleben. Mit den Berliner Philharmonikern trat Katarina Dalayman erstmals Ende Mai/Anfang Juni 2008 in von Sir Simon Rattle dirigierten Aufführungen von Siegfried beim Festival d’Aix-en-Provence auf. Zuletzt gastierte sie mit dem Orchester im Rahmen der Salzburger Festspiele 2010 in Wagners Götterdämmerung; Dirigent war wieder Simon Rattle.

Yui Kawaguchi studierte Tanz und Musiktheater in Tokio. Bereits mit elf Jahren fing sie neben ihrer Ballettstunde an zu choreografieren und war von 1996 an in Japan als Choreografin für Theater, Konzerte, Film und Fernsehen tätig. Als Tänzerin in diversen japanischen Kompanien war sie frühzeitig auf den renommierten Bühnen weltweit präsent. Seit 2005 arbeitet Yui Kawaguchi in Berlin, seit 2008 ist sie Mitglied des Berliner Theaterensembles Nico and the Navigators. Als Choreografin – ihr unverwechselbarer Stil etablierte sich spätestens mit ihrem Stück MatchAtria (2014) – präsentierte Kawaguchi ihre eigenen Produktionen bei zahlreichen internationalen Tanzfestivals in 17 Ländern. Die mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnete Tanzlicht Performances andropolaroid (2010) und andropolaroid 1.1 (2016), kann als Meilenstein in ihrem Schaffen betrachtet werden. Seit vielen Jahren entwickelt Yui Kawaguchi gemeinsam mit Aki Takase die Reihe Die Stadt im Klavier. 2018 wurde das neueste Projekt mit der international renommierten Jazz-Pianistin im Rahmen des Bregenzer Frühling 2018 in Kooperation mit Kunsthaus Bregenz uraufgeführt (Da Capo). 2019 folgte die Co-Choreografie in Flying Pictures von Flying Steps im Hamburger Bahnhof sowie in Apollon Musagète von der Kadir Memis Company im Nikolaisaal Potsdam. In den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker ist Yui Kawaguchi nun erstmals zu erleben.

Die indonesische Sopranistin Bernadeta Astari übersiedelte 2006 in die Niederlande und schloss 2012 ihr Gesangs-Masterstudium mit Auszeichnung am Musikkonservatorium in Utrecht ab. Siegewann mehrere Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, wurde Mitglied des Dutch National Opera Studio und arbeitete anschließend als Solistin im Ensemble der Dutch National Touring Opera.Als Konzertsolistin gastierte sie bei renommierten Orchestern wie dem Netherlands Radio Chamber Orchestra, der Camerata RCO, der philharmonie zuidnederland und dem Nederlands Blazers Ensemble. Derzeit ist sie Mitglied der Barockensembles Les Sélénites und Roots.

Fleur Barron studierte an der Columbia University Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Gesang an der Manhattan School of Music und wird von Barbara Hannigan betreut. Die britisch-singapurische Mezzosopranistin gewann 2016 den Jackson-Preis des Tanglewood Music Festivals, zwei Jahre später war sie HSBC-Preisträgerin des Festival d’Aix-en-Provence. In der vergangenen Spielzeit war Fleur Barron u.a. am königlichen Brüsseler Opernhaus, an der Opéra de Toulon, an der Opéra national du Rhin, an der Northern Ireland Opera sowie beim Aldeburgh Festival zu erleben. In dieser Spielzeit übernimmt sie die Titelpartie in Händels Giulio Cesare bei der NDR Radiophilharmonie, Suzuki in Madama Butterfly an der Opéra National de Montpellier sowie in Aufführungen des Hallé Orchestra sowie die weibliche Hauptrolle in Glucks Orphée et Eurydice an der Cape Town Opera.

Ekaterina Bazhanova absolviert derzeit ihr Oper-Masterstudium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. Die russische Mezzosopranistin sammelte bei diversen Hochschulproduktionen erste Bühnenerfahrung, u. a. als Olga in Eugen Onegin, als Marcellina in Le nozze di Figaro sowie als Ernesto in Il Mondo della Luna. Ekaterina Bazhanova ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und des deutschlandweiten Programms für begabte Studierende (Deutschlandstipendium).

Yeo-Jung Ha erhieltihre musikalische Ausbildung an der Sunhwa Arts School sowie an der Ewha Womans University in Seoul (Südkorea), bevor sie an die Universität der Künste in die Gesangsklasse von Julie Kaufmann wechselte. Sie besuchte Meisterkurse bei Choi Hyun-Soo, Heejun Yang, Marco Nisticò, Hojung Jung und Hilde Sveen. Zurzeit absolviert sie ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Oper an der Universität der Künste Berlin.

Sarah Laulan studierte Schauspiel und Gesang in Tours, Toulouse sowie am Königlichen Konservatorium in Brüssel und wurde von José Van Dam, Jocelyne Dienst, Waltraud Meier, Ewa Podles, Brigitte Fassbaender, Marianne Pousseur, Larissa Gergieva und Helmut Deutsch beraten. Die mit mehreren Preisen ausgezeichnete junge gastierte bei renommierten Orchestern wie dem Orchestre de la Monnaie, dem Orchestre Philarmonique de Bruxelles, der Sinfonia Varsovia und dem Orchestre National de Belgique und arbeitete hierbei mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Dmitri Jurowski und Arvo Volmer zusammen. Engagements der laufenden Spielzeit beinhalten Auftrittein Metz und Reims, Paris (als Margaret in Dai Fujikuras Oper Le Scarabée d'Or) und Liège (als Mistress Benson in Lakmé).

Die finnische Sopranistin Aurora Marthens studierte am Konservatorium Turku, an der Sibelius-Akademie Helsinki sowie an der Universität der Künste Berlin. Die Sängerin gastierte in ihrem Heimatland u. a. bei Ensembles wie dem Philharmonischen Orchester Turku, der Tapiola Sinfonietta und der Jyväskylä Sinfonia. Auf der Opernbühne debütierte sie im Rahmen der finnischen Erstaufführung von Gaetano Donizettis Kammeroper Rita; außerdem war sie in ihrer Heimat als Pamina (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni) und Susanna (Le nozze di Figaro) zu erleben. Weitere Auftritte führten Aurora Marthens nach New York, St. Petersburg, Tallinn und Tartu.

Aphrodite Patoulidou begann ihrer Gesangausbildung an der Universität von Mazedonien, zwei Master-Studiengänge führten die griechische Sängerin anschließend ans Königliche Konservatorium Brüssel sowie an die Universität der Künste Berlin. Die Sopranistin ist Mitglied der Akademie für junge Künstler am Brüsseler Opernhaus sowie der Initiative Equilibrium Young Artists unter der Leitung von Barbara Hannigan. In Brüssel und Berlin war sie in diversen in halbszenischen Produktionen zu erleben; 2018 gastierte Aphrodite Patoulidou an der Griechischen Nationaloper sowie im Göteborg Konserthuset. In einer Produktion von Rimini Protokoll und der Oper Wuppertal war sie 2019 zudem in play Europeras 1 & 2 von John Cage zu erleben.

Die deutsch-italienische Sopranistin Alessia Schumacher erhielt ihre Gesangausbildung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und dem Exzellenzprogramm Barock Vokal in Mainz. Sie wurde durch zahlreiche Stipendien gefördert und gewann internationale Preise. 2015 trat sie als Lucy in Menottis The Telephone im Rahmen des Education-Programms der Berliner Philharmoniker auf. Zu ihren Opernpartien gehören Mimì, Pamina, Gretel, Echo, Erste Dame, Romilda, Musetta, Susanna und Grilletta. 2020 debutiert Alessia Schumacher u. a. als Rosalinde bei den Schlossfestspielen Ettlingen und verkörpert die Partie der Erzählerin in Iván Fischers Uraufführung Der Grüffelo im Konzerthaus Berlin.

Daniela Vega absolvierte ein Bachelor-Gesangsstudium an der São Paulo State University in Brasilien sowie eine klassische Ballettausbildung an der Royal Academy of Dance in Großbritannien. Nachdem sie an den großen Theatern von São Paulo als Solistin in diversen Musicals zu erleben war, ermöglichte ihr ein Stipendium des DAAD das Masterstudium im Fach Gesang/Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Harmut Höll und Mitsuko Shirai, das sie mit Auszeichnung abschloss. Zahlreiche Meisterkurse, u. a. von Tereza Berganza und Thomas Hampson, rundeten die Ausbildung der brasilianischen Mezzosopranistin ab. Daniela Vega gastierte bei renommierten internationalen Festivals. Zu ihrem Operetten- u. Opernrepertoire gehören u. a. Partien in Opern von Caccini, Bizet und Mozart.

Qing Wang erhielt ihre erste Gesangsausbildung an der Shandong University of Arts in ihrem Heimatland China. 2012 wechselte sie für das Master-Studium an den Fachbereich Konzert/Lied an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Ab 2015 folgte ein Opernstudium an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden. Außerdem besuchte Qing Wang Meisterkurse von Christiane Iven und der Accademia Belcanto. Die Preisträgerin diverser Gesangswettbewerbe trat bereits als Gastsolistin der Staatsoperette Dresden in Erscheinung.

Die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker geht auf eine Initiative Herbert von Karajans zurück, der Anfang der 1970er-Jahre die Idee hatte, die Ausbildung des Orchesternachwuchses der Berliner Philharmoniker in einer Akademie zu organisieren. Diese Form der institutionalisierten Förderung war damals eine Innovation: Zum ersten Mal wurde für herausragende junge Musiker, die eine erstklassige, aber meist am solistischen Repertoire orientierte Hochschulausbildung durchlaufen, die Möglichkeit geschaffen, sich in einer Gemeinschaft von Spitzenmusikern wie den Berliner Philharmonikern zu vervollkommnen. Im Einzelunterricht und im Bereich der Kammermusik von Dozenten aus den Reihen des Orchesters betreut, integriert in Orchesterproben und Konzerte, sammeln die jungen Musiker unersetzliche Erfahrungen für ihren Berufsweg, erlernen die professionelle Disziplin eines Weltklasse-Orchesters und Konzertroutine im besten Wortsinn. Doch nicht nur die jungen Musiker profitieren für ihre Zukunft von der Spitzenausbildung in Form eines zweijährigen Stipendiums, sondern auch die Berliner Philharmoniker selbst. Denn den Ausschlag für den Gewinn eines Probespiels um eine Stelle in ihrem Orchester geben nicht nur instrumentales Können und Musikalität auf höchstem Niveau, sondern auch eine zum Klangkörper passende Klangvorstellung. Darauf von Musikern des Orchesters optimal vorbereitet, können Hochbegabungen aus der Akademie zu jungen philharmonischen Profis werden, welche die Tradition fortschreiben. Rund ein Viertel der heutigen Berliner Philharmoniker sind aus der Akademie hervorgegangen. Die Karajan-Akademie, ermöglicht durch das Mäzenatentum von Persönlichkeiten aus Industrie, Wirtschaft, Bankwesen und Stiftungen, getragen von den Berliner Philharmonikern sowie ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko, ist ein Erfolgsmodell mit weitreichender Vorbildfunktion für diverse Akademie-Varianten anderer Orchester

Nico and the Navigators wurden 1998 von Nicola Hümpel und Oliver Proske am Bauhaus Dessau gegründet. Als Artists in Residence in den Berliner Sophiensælen entwickelten sie mit ihrer Kompanie von 1999 bis 2006 u. a. den Zyklus Menschenbilder. Die im Jahr 2000 für das Berliner Theatertreffen nominierte Produktion Eggs on Earth verschaffte der Truppe den internationalen Durchbruch. Das Stück Wo Du nicht bist, mit Musik von Franz Schubert, markierte 2006 den Einstieg in die Welt des Musiktheaters und der Oper. Es schlossen sich Projekte um Händel, Bach, Purcell und Rossini an. Im Jahr 2012 fand die Uraufführung von Mahlermania an der Deutschen Oper Berlin zur Eröffnung der Bühne in der alten Tischlerei statt. Das nächste Musiktheater-Projekt, Die Befristeten nach Elias Canetti, entstand 2014 zur Münchener Biennale in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Detlev Glanert am Residenztheater. Im April 2016 inszenierte Nicola Hümpel in Kooperation mit Nico and the Navigators an der Oper Stuttgart den Reigen von Philippe Boesmans. Im Februar 2017 fand die Uraufführung von SILENT SONGS into the wild – ein Staged Concert um die Musik von Schubert – im Palais des Beaux-Arts in Brüssel statt und sorgte auch am Konzerthaus Berlin, am Radialsystem und an der Hamburger Elbphilharmonie für Begeisterung bei Presse und Publikum. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Kompanie feierte die neueste Produktion Die Zukunft von gestern im Oktober 2018 in den Sophiensælen in Berlin Premiere. Nico and the Navigators waren bisher mit über 220 Gastspielen, in insgesamt mehr als 50 Städten weltweit zu sehen. Sie gastierten bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen, den Niedersächsischen Musiktagen, den Händel-Festspielen Halle, dem koreanischen UIMT Festival, der Pariser Opéra-Comique, dem Kunstfest Weimar, der Opéra de Rouen oder dem Grand Théâtre de Luxembourg. 2011 verlieh der Fonds Darstellende Künste dem Ensemble den George-Tabori-Preis. Im September 2016 erhielt Nicola Hümpel zudem den Konrad-Wolf-Preis durch die Akademie der Künste. Neben der Ensemblearbeit unterrichtet die Regisseurin u. a. an der Otto-Falckenberg-Schule, der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München sowie am Opernstudio Stuttgart.

(Foto: Michael Trippel)

Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

»Das wird etwas Einmaliges!«

Video: Kirill Petrenko über Puccinis »Suor Angelica«

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