Karajan-Akademie (Foto: Peter Adamik)

Karajan-Akademie

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Ariane Matiakh Leitung

Elisabeth Kulman Mezzosopran

Akademie V

Joseph Haydn

Symphonie Nr. 82 C-Dur »L’Ours«

Joseph Haydn

»Arianna a Naxos«, Kantate Hob. XXVIb:2

Elisabeth Kulman Mezzosopran

Gabriel Fauré

Pelléas et Mélisande, Suite op. 80

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 »Pariser Symphonie«

Wiederholung dieses Konzerts auf Schloss Esterházy am 26.04.2020

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 01. Mär 2020, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:15 Uhr

Veranstalter/Kartenverkauf

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker e.V.

Herbert-von-Karajan-Straße 1

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Programm

»Ich habe immer eine große Freude daran gehabt, mit vielen Leuten zu musizieren«, erzählte Ariane Matiakh in einem Interview. Die Dirigentin, seit der Saison 2019/2020 Generalmusikdirektorin in Halle, wuchs als Tochter zweier Opernsänger mit Musik auf. Bereits als Vierjährige stand sie auf dem Küchenstich und dirigierte die Wagner-Opern, die im Radio übertragen wurden. Ihr Lieblingsort war der Orchestergraben, von dem aus sie ihre Eltern beobachten konnte. Die Lust, mit anderen gemeinsam Musik zum Klingen zu bringen, führte schließlich zu der Entscheidung, Dirigentin zu werden. Ihre Ausbildung absolvierte die gebürtige Französin an der Wiener Musikhochschule bei Leopold Hager. Entscheidend für ihre künstlerische Entwicklung wurde allerdings die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt: »Von ihm habe ich gelernt, dass man sehr viel Respekt haben muss gegenüber der Partitur, dem Stil und den Musikern.« Ariane Matiakh vereint auf gelungene Weise das Wissen um die historische wie moderne Aufführungspraxis, ideal für das Programm, das sie für ihren ersten Auftritt mit den Stipendiaten der Karajan-Akademie zusammengestellt hat.

Das Konzert beginnt mit zwei Werken von Joseph Haydn: der Symphonie Nr. 82 »Der Bär«, die zu den sogenannten Pariser Symphonien des Komponisten gehört, sowie der Solokantate Arianna a Naxos, in der Haydn auf berührende Art das Seelendrama der von Theseus verlassenen Ariadne nachzeichnet. Den Solopart singt die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman. Ebenfalls für Paris geschrieben ist die Symphonie Nr. 31 D-Dur, die der 22-jährige Wolfgang Amadeus Mozart während seines Aufenthalts in der französischen Hauptstadt 1778 für die Concerts spirituels komponierte und sich dabei vollkommen auf den Geschmack des dortigen Publikums einstellte. Mit großem Erfolg! Zuvor erklingt die Orchestersuite, die Gabriel Fauré aus seiner Bühnenmusik für Maurice Maeterlinck Drama Pelléas et Mélisande zusammenstellte.

Karajan-Akademie (Foto: Peter Adamik)