(Foto: Heribert Schindler)

Orgel

Stephen Tharp Orgel

Toccatissima! Orgel virtuos

Johann Sebastian Bach

Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Carlos Seixas

Toccata prima g-Moll

Girolamo Frescobaldi

Toccata seconda

Juan Bautista Cabanilles

Tocata II de mà esquerra

Guy Bovet

Toccata planyavska

Henri Mulet

Esquisses byzantines: Nr. 10 Tu es Petra

Joseph Jongen

Toccata op. 104

Anthony Newman

Orgelsymphonie Nr. 1: Prelude/Toccata

Anton Heiller

Tanz-Toccata

Jean Guillou

Toccata op. 9

Charles-Marie Widor

Orgelsymphonie Nr. 5 op. 42 Nr. 1: 5. Satz Toccata

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 15. Mär 2020, 11:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 10:15 Uhr

Programm

Der Begriff »Toccata« stammt aus dem Italienischen (»toccare uno stromento«) und bedeutet übersetzt so viel wie »ein Instrument schlagen«. Doch das darf man natürlich nicht wörtlich verstehen. In der Musik bezeichnet die »Toccata« eine Komposition, die meist zwischen schnellen Passagen in kurzen Notenwerten und vollstimmigen Akkorden wechselt. Das bekannteste Beispiel dafür ist zweifellos Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata in d-Moll.

Das heutige Programm vereint ausschließlich Toccaten: beginnend im Barock über die Romantik bis in die Neuzeit. Selbstverständlich fehlt weder Bachs d-Moll-Toccata noch die ebenfalls legendäre Toccata aus Charles-Marie Widors Fünfter Orgelsymphonie. Guy Bovets geheimnisvoll dahinhuschende Toccata planyavska erinnert an Minimal Music, während Anton Heillers Tanz-Toccata ein mitreißendes Bravourstück darstellt. Am Ende erklingt Jean Guillous apokalyptische Toccata op. 9, die wie ein Naturereignis über die Hörer kommt und die man so schnell nicht vergessen wird.

Mit dem New Yorker Stephen Tharp begrüßen wir einen Musiker, der in der Orgelwelt den Ruf eines Supervirtuosen genießt und für den technische Schwierigkeiten nicht zu existieren scheinen. Die Finger fliegen über die vier Manuale und die Füße rasen über das Pedal …

(Foto: Heribert Schindler)

Stephen Tharp (Foto: Ran Keren)