Beatrice Rana (Foto: Nicolas Bets)

Kammermusik

Beatrice Rana Klavier

Johann Sebastian Bach

Italienisches Konzert F-Dur BWV 971

Robert Schumann

Concert sans orchestre f-Moll op. 14

Isaac Albéniz

Iberia, Band 3

Igor Strawinsky

Trois Mouvements de Pétrouchka

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Programm

1993 in Copertino geboren, zählt Beatrice Rana schon jetzt zu den führenden Pianistinnen der jüngeren Generation. Die New York Times bezeichnete das Spiel der jungen italienischen Musikerin anlässlich ihres Debüts in der Carnegie Hall als »bei aller Brillanz kultiviert und einfühlsam« und pries die »belcantistische Anmut« ihrer Phrasierung. Das Fachmagazin Gramophone zeigte sich von einer für ihr junges Alter außergewöhnlichen künstlerischen Reife beeindruckt. In den vergangenen Jahren war Beatrice Rana bereits in internationalen Musikzentren wie dem Wiener Konzerthaus, der Londoner Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich oder dem Auditorium du Louvre sowie beim Maggio Musicale Fiorentino, beim Festival in Verbier, beim Klavier-Festival Ruhr oder dem Festival Radio France zu erleben. Im Rahmen der Reihe Klavier gibt sie nun ihr Debüt in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Nach Abschluss ihres Studiums am Conservatorio di Musica Nino Rota im italienischen Monopoli im Alter von nur 16 Jahren, bildete sich die vielseitige Pianistin in Meisterklassen bei Michel Béroff, Aldo Ciccolini, Arie Vardi, Andrzej Jasiński, François-Joël Thiollier und Eliso Virsaladze weiter. Bei zahlreichen Wettbewerben (u. a. Muzio Clementi Competition, International Piano Competition of the Republic of San Marino oder Bang & Olufsen PianoRAMA Wettbewerb) mit Ersten Preisen bedacht, konzertiert Beatrice Rana heute mit namhaften Klangkörpern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, der Accademia di Santa Cecilia oder der Filharmonica della Scala. Zu den Dirigenten, unter deren Stabführung sie als Solistin in Erscheinung getreten ist, zählen u. a. Zubin Mehta, Fabio Luisi, Yannick Nézet-Séguin, Trevor Pinnock und Leonard Slatkin. Für Ihr CD-Debüt, das Beatrice Rana 2016 mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Leitung von Antonio Pappano bestritt, wählte sie zwei der anspruchsvollsten Werke des Repertoires: das Erste Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky und das Zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew; ein Jahr später stellte sie dann ihre Interpretation von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen auf Tonträger zur Diskussion.

Musik von Bach bildet auch den Startpunkt von Beatrice Ranas stilistisch breit gefächertem Klavierabend im Kammermusiksaal; über Robert Schumanns Concert sans orchestre geht es im Programm dann weiter zum dritten Band von Isaac Albéniz’ farbenreichem Klavierzyklus Iberia und drei halsbrecherischen Klavierbearbeitungen aus Igor Strawinskys Ballettmusik Petruschka.

Beatrice Rana (Foto: Nicolas Bets)