David Riniker (Foto: Sebastian Hänel)

Kammermusik

Mathieu Dufour Flöte

Sarah Willis Horn

Anna Luisa Mehlin Violine

Martin von der Nahmer Viola

David Riniker Violoncello

Henrik Schwarz DJ

Werke von Claude Debussy, Franz Doppler, Giacomo Puccini, Pietro Mascagni und Maurice Ravel in Bearbeitungen von David Riniker

Henrik Schwarz

Ravel Remixed

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Mo, 03. Jun 2019, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie Q

Programm

Als sich David Riniker 1994 um ein Stipendium an der philharmonischen Karajan-Akademie bewarb, hätte er nicht im Traum gedacht, dass er ein Jahr später als Cellist bei den Berliner Philharmonikern mitspielen würde. Beim Akademie-Probespiel wurde er gleich gebeten, anderntags zum Probespiel für die freie Cellostelle im Orchester zu erscheinen – mit Erfolg: 1995 wurde der gebürtige Schweizer in die Reihen der Philharmoniker aufgenommen. Zudem bereichert er die Literatur für kleinere Besetzungen durch eigene Bearbeitungen, von denen schon viele in Kammerkonzerten der Berliner Philharmoniker aufgeführt wurden. So auch an diesem Abend, den David Riniker mit seinen philharmonischen Kollegen Mathieu Dufour (Flöte), Sarah Willis (Horn), Luis Esnaola und Anna Mehlin (Violine) und Martin von der Nahmer (Viola) bestreitet.

Eingeleitet wird das Konzert, an dem gleich fünf seiner Kammermusik-Arrangements auf dem Programm stehen, von Clair de lune, dem wohl berühmtesten Klavierstück Claude Debussys, das u. a. schon André Caplet, Marius Constant und Leopold Stokowski für große Besetzung bearbeitet haben: ein überaus poetisches Werk mit zart schwebenden Klängen, wogenden Arpeggien und hingeworfenen Einzeltönen. Neben Debussys tänzerischer Petite Suite stehen Franz Dopplers klingende Alpenszene Souvenir du Rigi, Pietro Mascagnis verträumtes Intermezzo sinfonico aus der Oper Cavalleria rusticana sowie Auszüge aus Maurice Ravels Barock-Hommage Le Tombeau de Couperin auf dem Programm. Clubatmosphäre bietet abschließend DJ Henrik Schwarz mit seiner Ravel-Adaption Ravel Remixed.

David Riniker (Foto: Sebastian Hänel)