Vikingur Ólafsson (Foto: Ari Magg)

Kammermusik

Víkingur Ólafsson Klavier

Johann Sebastian Bach

Aria variata a-Moll BWV 989

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge D-Dur BWV 850 aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1

Johann Sebastian Bach

Konzert für Cembalo d-Moll Nr. 3 BWV 974 (Transkription des Oboenkonzerts von Alessandro Marcello)

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge e-Moll BWV 855 aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil I

Johann Sebastian Bach

Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006: 3. Satz Gavotte en Rondeau (Bearbeitung für Klavier von Sergej Rachmaninow)

Johann Sebastian Bach

Invention h-Moll BWV 786

Johann Sebastian Bach

Dreistimmige Sinfonie Nr. 15 h-Moll BWV 801

Alexander Siloti

Präludium h-Moll (Transkription des Präludiums e-Moll BWV 855 von Johann Sebastian Bach)

Johann Sebastian Bach

Fantasie und Fuge a-Moll BWV 904

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate f-Moll op. 2 Nr. 1

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate c-Moll op. 111

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Di, 29. Jan 2019, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie U

Programm

Er gilt als Motor der jungen klassischen Musikszene in Island, die er mit leidenschaftlicher Musikalität, explosiver Virtuosität und intellektueller Neugier voranbringt: der Pianist Víkingur Ólafsson, der 2008 sein Studium an der Juilliard School of Music abschloss. In seiner Heimat wurde er mit sämtlichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Icelandic Optimism Prize sowie viermal als »Musiker des Jahres«. Schon lange ist Víkingur Ólafsson auch auf internationalem Parkett kein unbekannter mehr: Der Sprung in die erste Pianistenliga ist ihm längst geglückt.

Für sein Debüt in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker hat er ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das von Johann Sebastian Bachs Aria variata BWV 989 eingeleitet wird: zehn hochvirtuosen Variationen über ein Choralthema. Neben den barocken Glanz verstrahlenden Präludien samt Fugen BWV 850 und BWV 855 aus dem Wohltemperierten Klavier widmet sich Ólafsson auch Bachs stimmungsvollem »Konzert« für Cembalo BWV 974, das auf einem Oboenkonzert des italienischen Barockkomponisten Alessandro Marcello basiert.

Zudem erklingen die Inventionen BWV 786 und BWV 801, die Fantasie und Fuge a-Moll BWV 904 sowie der dritte Satz aus der Partita BWV 1006 für Violine solo, letztere im virtuosen Arrangement von Sergej Rachmaninow, das um ein weiteres von Alexander Siloti (das Präludium h-Moll) ergänzt wird. Weiterer Höhepunkt des Abends: Ólafssons Sicht der beiden Beethoven-Sonaten f-Moll op. 2 Nr. 1 und c-Moll op. 111, von denen letztere zu den bedeutendsten und anspruchsvollsten Klaviersonaten überhaupt zählt.

Vikingur Ólafsson (Foto: Ari Magg)