Elke Heidenreich (Foto: Leonie von Kleist)

Der philharmonische Diskurs

mit Volker Schlöndorff und Elke Heidenreich

Die Musik, insbesondere die Oper, ist aus dem Leben von Elke Heidenreich nicht wegzudenken. »Die Oper ist für mich Literatur und Musik«, erläutert sie. Diese Leidenschaft teilt die Autorin mit »Oscar«-Preisträger Volker Schlöndorff, der bereits mit richtungsweisenden Opernproduktionen von sich Reden machte. Stoff genug für eine spannende Unterhaltung über Musik.

Volker Schlöndorff

Elke Heidenreich

Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Ein Traum von Musik − Volker Schlöndorff im Gespräch mit Elke Heidenreich

Stipendiaten der Karajan-Akademie spielen Werke von Giacomo Puccini u. a.

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Di, 16. Okt 2018, 20:00 Uhr

Ausstellungsfoyer Kammermusiksaal / Einführungsbereich

Programm

Es gibt Autorinnen, Talkmasterinnen, Literaturexpertinnen, Hörbuchsprecherinnen und Kabarettistinnen. Und es gibt Elke Heidenreich. Es käme einer anspruchsvollen Fleißarbeit gleich, alle künstlerischen Projekte nennen zu wollen, denen Elke Heidenreich sich in den vergangenen Jahrzehnten widmete. Ihre große Liebe gilt dabei der Musik. Mehr noch, die Musik, insbesondere die Oper, ist aus dem Leben von Elke Heidenreich nicht wegzudenken. »Die Oper ist für mich Literatur und Musik«, erläutert sie. »Ich brauche die Bücher sehr für den Kopf und mein ganzes Leben, aber ich bin ja mit Büchern gefüllt bis obenhin, während ich von Musik nie genug kriegen kann. Ohne Musik könnte ich gar nicht leben. Aber letztlich ist die Frage wie die Wahl zwischen Essen und Trinken – man braucht beides!«

Diese Leidenschaft verbindet Elke Heidenreich mit »Oscar«-Preisträger Volker Schlöndorff. Für drei seiner Filme (Der junge Törless, Eine Liebe von Swan und Die verlorene Ehre der Katharina Blum) schrieb kein Geringerer als Hans Werner Henze die Musik. Aus dieser Zusammenarbeit mit dem Komponisten entstand Schlöndorffs Interesse für das Musiktheater. So inszenierte er zum Beispiel 1974 in Frankfurt Katja Kabanowa von Leoš Janáček, zwei Jahre später folgte Wir erreichen den Fluss von Hans Werner Henze in Berlin. Weitere Inszenierungen sind La Bohème (1984), Aus einem Totenhaus von Janáček (1988 und 2005) sowie Lady Macbeth von Mzensk (Paris 1993). Das alleine wäre schon genug Stoff für eine spannende Unterhaltung, doch Elke Heidenreich und Volker Schlöndorff werden sicherlich auch manch anderes zur Sprache bringen. Vorhang auf!

Elke Heidenreich (Foto: Leonie von Kleist)