(Foto: Musikfest Berlin)

Musikfest Berlin

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Donald Runnicles Dirigent

Simon O'Neill Tenor (Siegfried)

Michael Volle Bariton (Der Wanderer)

Judit Kutasi Mezzosopran (Erda)

Allison Oakes Sopran (Brünnhilde)

Bernd Alois Zimmermann

Stille und Umkehr

Bernd Alois Zimmermann

Photoptosis, Prélude für großes Orchester

Richard Wagner

Siegfried: 3. Akt konzertante Aufführung

Simon O'Neill Tenor (Siegfried), Michael Volle Bariton (Der Wanderer), Judit Kutasi Mezzosopran (Erda), Allison Oakes Sopran (Brünnhilde)

Eine Veranstaltung der Deutschen Oper Berlin in Kooperation mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Mi, 05. Sep 2018, 20:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Veranstalter/Kartenverkauf

Deutsche Oper Berlin

Bismarckstraße 35
10627 Berlin

Tel: +49 (30) 343 84 343

Fax: +49 (30) 343 84 246

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Programm

Nach der Bruckner’schen Wagner-Symphonie am 4. September nun Wagner selbst, der Schlussakt des vorletzten Abends aus dem Ring des Nibelungen, der letzte steile Höhepunkt, ehe es mit der Götterdämmerung ins Untergangsfinale geht – präsentiert von dem Orchester der Deutschen Oper mit dem ausgewiesenen Wagner-Spezialisten Donald Runnicles am Pult

Von Wotans Ratlosigkeit steigert sich der dritte Siegfried-Aufzug über Zwist und Kampf, gemeine Intrige und heroische Kraft zur großen Liebesfeier von Brünnhilde und Siegfried, den kein Firewall an seiner erotischen Eroberung hindern konnte. Anton Bruckner war dabei, als die Nibelungen-Tetralogie im Sommer 1876 in Bayreuth uraufgeführt wurde, er erlebte die Begeisterung der Wagnergemeinde und sah sich durch mehrere Einladungen in die Villa Wahnfried geehrt. So fügt sich dieser konzertante Opernabend bruchlos in die Brucknerreihe des Musikfest Berlin ein.

Er wird, wie zwei der großen Kompositionen des Symphonikers aus Linz, durch Werke von Bernd Alois Zimmermann kontrapunktiert: Stille und Umkehr ist im Gegensatz zu Wagners Siegfried-Finale ein Stück der Zurücknahme, leise, eine Farbenfantasie über und um einen Ton, nicht auf Ekstase, sondern auf Verinnerlichung gerichtet. Photoptosis bedeutet im Griechischen Lichteinfall. In Zimmermanns Komposition bezieht sich dies auf die Veränderung von Farbflächen, auf eine »innere Dramaturgie der zartesten Klangfarbenschattierungen, beginnende quasi mit einem Minimum von Lichteinfall bis zum Maximum am Schluss des Werkes« (B. A. Zimmermann).

(Foto: Musikfest Berlin)

Musikfest Berlin 2018

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