Quatuor Arod (Foto: Marco Borggreve)

Kammermusik

Philharmonisches Debüt: Quatuor Arod

Das Quatuor Arod ist noch ein sehr junges Ensemble, doch bereits hochdotiert: Es erspielte sich u. a. 2016 den 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München. Im Rahmen seines Debüts in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker stellt es Zemlinskys epochales Zweites Streichquartett an das Ende eines Konzertprogramms, dessen Spannweite von der Wiener Klassik bis zur modernen Musik reicht.

Quatuor Arod:

Jordan Victoria Violine

Alexandre Vu Violine

Tanguy Parisot Viola

Samy Rachid Violoncello

Joseph Haydn

Streichquartett Es-Dur Hob. III:80

Anton Webern

Langsamer Satz für Streichquartett (1905)

Alexander Zemlinsky

Streichquartett Nr. 2 op. 15

Termine und Karten

Di, 02. Okt 2018, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie T

Programm

1871 in Wien geboren, 1942 im US-amerikanischen Exil verstorben, nahm Alexander Zemlinsky als Komponist und Pädagoge, bei dem u. a. Arnold Schönberg in die Lehre ging, die Position eines Vermittlers zwischen der Musik der Romantik und jener der klassischen Moderne ein. Der ab 1900 als Kapellmeister in Wien, später auch in Prag und – bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten – an der Berliner Krolloper tätige Zemlinsky schuf acht Opern, vier Symphonien sowie ein umfangreiches Œuvre an Liedern und Kammermusikwerken.

Dessen 1918 in Wien aus der Taufe gehobenes Zweites Streichquartett op. 15 charakterisierte Anton Webern mit dem Begriff »Wende« und subsummierte damit schlagwortartig die entwicklungsgeschichtliche Bedeutung des Werks: Denn Zemlinskys in den Dienst eines auf die Spitze getriebenen Expressionismus’ gestellte Ökonomie der kompositorischen Mittel ließ Schönbergs drei Jahre später vollzogenen Schritt zur »Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« nur folgerichtig erscheinen.

Das junge, 2013 gegründete französische Quatuor Arod, das u. a. bereits beim Verbier Festival und beim Septembre Musical de Montreux gefeiert wurde, stellt im Rahmen seines Debüts in Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker Zemlinskys epochales Zweites Streichquartett an das Ende eines Konzertprogramms, dessen Spannweite von einem idealtypischen Werk aus der Feder des Begründers der Gattung, Joseph Haydn, bis hin zur Präsentation von Anton Weberns Langsamen Satz für Streichquartett reicht.

Über die Musik

Experimentierfeld Streichquartett

Werke von Joseph Haydn, Anton Webern und Alexander Zemlinsky

»Wir möchten bei unseren Auftritten ein möglichst weites Spektrum der Gattung zeigen«, verriet der Cellist Samy Rachid in einem Interview, das das Quatuor Arod anlässlich seiner Nominierung als »Rising Star 2018/2019« der European Concert Hall Organization (ECHO) gab. Daher vereint das Ensemble in seinen Konzertprogrammen gern Werke jeweils eines Komponisten der Klassik, der Romantik und der Moderne. Mit Joseph Haydn präsentiert es gleich den Gründervater des Genres. Mögen ab Mitte des 18. Jahrhunderts auch andere Komponisten Stücke für vier Instrumente geschrieben haben, so gilt doch Haydn als derjenige, der das Genre des klassischen Streichquartetts initiiert und zu einem ersten Höhenpunkt geführt hat. Wie sein Biograf Georg August Griesinger berichtet, verdanken wir das einem eher »zufälligen Umstand«: »Ein Baron Fürnberg hatte eine Besitzung im Weinzierl, einige Posten von Wien, und er lud von Zeit zu Zeit seinen Pfarrer, seinen Verwalter, Haydn und Albrechtsberger (einen Bruder des bekannten Contrapunktisten, der das Violoncell spielte) zu sich, um Musiken zu hören. Fürnberg forderte Haydn auf, etwas zu komponiren, das von diesen vier Kunstfreunden aufgeführt werden könnte. Haydn, damals achtzehn Jahr alt, nahm den Antrag an, und so entstand sein erstes Quartett, welches gleich nach seiner Erscheinung ungemeinen Beyfall erhielt, wodurch er Muth bekam, in diesem Fache weiter zu arbeiten.« Dieses »Fach« sollte der Komponist sein ganzes Leben lang nicht mehr loslassen, es wurde für ihn – ähnlich wie die Symphonie – zu einer experimentellen Spielwiese, auf der er immer wieder Neues und Ungewöhnliches ausprobieren konnte. Standen seine ersten Quartette noch ganz in der Tradition der leichten, anspruchslosen Divertimenti, die sich in der Wiener Klassik großer Beliebtheit erfreuten, so entwickelte er im Laufe der Zeit ein zukunftsweisendes Modell, das Maßstäbe setzte und an dem sich alle nachfolgenden Komponistengenerationen abarbeiteten.

Auf der Höhe seiner Meisterschaft: Joseph Haydns Streichquartett Es-Dur Hob. III:80

Haydn war bereits 65 Jahre alt und beschäftigte sich gerade mit seinem Oratorium Die Schöpfung, als er 1797 parallel dazu im Auftrag des Grafen Joseph Georg von Erdődy seinen letzten kompletten Quartettzyklus schrieb. Zwei Jahre später unter der Opuszahl 76 beim Verlag Artaria erschienen, enthält dieser Zyklus so berühmte Werke wie das Quintenquartett oder das Kaiserquartett, in dem die von ihm für Kaiser Franz II. komponierte Liedweise »Gott erhalte Franz, den Kaiser« (heute die Melodie der deutschen Nationalhymne) als Grundlage für einen Variationssatz dient. Haydn kannte mittlerweile die Möglichkeiten des Genres ganz genau und wusste mit scheinbar einfachen kompositorischen Mitteln ein Maximum an musikalischem Ausdruck zu erzielen. In jedem Quartett dieser Serie kreiert er einen Kosmos für sich.

Das am Schluss des Zyklus stehende Es-Dur-Quartett überrascht den Hörer damit, dass das eröffnende Allegretto nicht in der mittlerweile üblich gewordenen Form des Sonatensatzes konzipiert ist, sondern als Variationssatz – über ein Thema, welches das Variationsprinzip bereits in sich trägt: Denn aus dem auftaktigen Terzmotiv des Anfangs, das die Keimzelle des Satzes bildet, leitet die restlichen Motive seines Themas ab. Durch die Aneinanderreihung dieser kurz und knapp gestalteten Motive besitzt es eine große rhythmische Prägnanz und erinnert so im Charakter an einen barocken Schreittanz. Es wandert in unveränderter Form durch alle Stimmen des Quartetts, wird jedoch in den einzelnen Variationsabschnitten durch hinzutretende Gegenstimmen stets in ein neues klangliches Licht getaucht. Der folgende, als Fantasia bezeichnete Satz führt in eine komplett andere musikalische Welt. Das liegt weniger an der weichen, innigen Legatomelodie, die ihn bestimmt, als an der ungewöhnlichen harmonischen Disposition. Diese Fantasia steht in H-Dur, einer von Es-Dur derart weit entfernten Tonart, dass er im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig »entrückt« wirkt und wie nicht von dieser Welt. Den Zustand des »Entrücktseins« intensiviert Haydn noch, indem er im Mittelteil nach dem von H-Dur aus gesehen sehr entlegenen B-Dur und As-Dur moduliert. Ein harmonisches Vexierspiel, das bereits auf die Romantik vorausweist. Nach dieser klanglichen Verwirrung gilt es im tändelnden Menuett, den Hörer wieder auf tonal sicheres Terrain zu führen, unter anderem dadurch, dass im Trioteil (»Alternativo«) die auf- und absteigende Es-Dur-Tonleiter zum Thema eines fugenartig gestalteten Satzes wird. Das Prinzip der absteigenden Skalen greift Haydn in dem spritzig gestalteten Finale wieder auf. Der Reiz des Satzes liegt in den rhythmischen Verschiebungen der Taktschwerpunkte, die dem Hörer die metrische Orientierung rauben. Auch hier weist die Kühnheit des Komponisten weit in die Zukunft. Gleichwohl erinnern die oftmals kontrapunktisch geführten Stimmen zugleich an barocke Satzmodelle.

Auf der Schwelle zu Moderne: Alexander Zemlinskys Streichquartett Nr. 2 op. 15

Als Alexander Zemlinsky 1913 die ersten Entwürfe für sein Zweites Streichquartett skizzierte, hatte die von Haydn ins Leben gerufene Gattung bereits einen enormen Entwicklungsprozess hinter sich. Der aus Wien stammende Komponist, dessen Werke – obgleich in den vergangenen Jahren wieder mehr in den Fokus gerückt – im heutigen Konzertbetrieb eine Randexistenz fristen, gehörte seinerzeit zu den wichtigen Musikerpersönlichkeiten. Die Opern Zemlinskys wurden auf allen großen Bühnen aufgeführt, als Dirigent wirkte er an der Wiener Volksoper und an der Hofoper, er war Musikdirektor am Neuen Deutschen Theater in Prag und Kapellmeister an der Berliner Krolloper, eine der damaligen führenden Bühnen für experimentelles Musiktheater. Und was ihn noch auszeichnete: Er galt als begnadeter Lehrer. Zu seinen Schülerinnen und Schülern zählte Alma Schindler, die spätere Frau von Gustav Mahler, mit der er eine leidenschaftliche Liebesäffäre hatte, und Arnold Schönberg, dem Begründer der Zwölftonmusik. Mit dem nur drei Jahre jüngeren Schönberg, der 1901 Zemlinskys Schwester Mathilde heiratete, verband ihn eine lebenslange Freundschaft, die allerdings – wie aus der Korrespondenz der beiden hervorgeht – im Sommer 1912 eine vorübergehende Eintrübung erfuhr.

Das Zweite Streichquartett setzt sich auf verschiedenen Ebenen mit der Beziehung des Komponisten zu Schönberg auseinander. Die einsätzige Anlage des Werks ist von Schönbergs Erster Kammersymphonie inspiriert, ebenso die Tonart fis-Moll, die dieser in seinem Zweiten Quartett verwendet. Über den formalen Aspekt hinaus verarbeitet Zemlinsky in seinem Opus 15 aber auch eine der emotional schwierigsten Erfahrungen seines Lebens: Wenige Jahre zuvor war die Ehe der Schönbergs in eine schwere Krise geraten. Mathilde hatte ein Verhältnis mit dem jungen Maler Richard Gerstl begonnen und wollte ihren Mann verlassen. Nur ihrer Kinder zuliebe kehrte sie zu Schönberg zurück, worauf ihr Geliebter Selbstmord beging. Dieses Ereignis hinterließ Spuren in den Seelen aller Familienmitglieder, auch in der Zemlinskys. Die hochemotionale Musik seines Zweiten Streichquartetts wird in der musikwissenschaftlichen Literatur immer wieder mit diesen familiären Turbulenzen in Verbindung gebracht.

Was dieses Werk, das zu den schwierigsten Stücken der Quartettliteratur zählt, auszeichnet, sind seine schnellen, kontrastierenden Stimmungsumschwünge. Zemlinsky führt den Hörer durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Existenz, lässt ihn Momente der Leidenschaft, der Klage, des Schmerzes durchleben, ehe die geschundene Seele sich versöhnt und zur Ruhe kommt. Dicht, vielschichtig und komplex gearbeitet erscheint der musikalische Satz wie ein einziger sich ändernder Bewusstseinsstrom. So heterogen das Quartett auch wirkt, ist es doch konzeptionell gearbeitet; seine verschiedenen Themen lassen sich alle auf wenige Grundmotive zurückführen, die Zemlinsky zu Beginn des Stücks vorstellt, bevor er sie im weiteren Verlauf variiert und transformiert. Harmonisch geht er an die Grenzen der Tonalität, stößt das Tor zur Moderne auf, ohne es jedoch zu durchschreiten. Anders als Schönberg hat sich Zemlinsky nicht aus der spätromantischen Klangsprache lösen können oder wollen. Nach der Uraufführung der Komposition durch das Rosé-Quartett im April 1918 äußerte sich Schönberg enthusiastisch: »Dein Quartett hat, wie ich Dir telegraphierte und Webern wahrscheinlich erzählte, sehr gefallen. Mir vor Allem! Es ist wirklich prachtvoll. Ein tadellos klarer und schöner Klang von Anfang bis zu Ende. Fluss, Schwung, Ausdruck, Knappheit und doch dabei Breite. Es sind unglaublich ergreifende Stellen drin.«

Auf dem Weg in die Avantgarde: Anton Weberns Langsamer Satz

Bei dem in diesem Zitat erwähnten Webern handelt es sich um Schönbergs Schüler Anton Webern, der das Werk ein Jahr später in Vorbereitung eines Konzerts im Verein für musikalische Privataufführungen mit einem neugegründeten Wiener Quartett einstudierte und in diesem Zusammenhang voller Begeisterung an Zemlinsky schrieb: »Immer mehr verstehe ich diese Musik: diese schönen Gedanken, diesen wunderbaren Ausdruck.« 25 Proben, so Webern in seinem Brief, hätten die Interpreten für die Erarbeitung des Stücks benötigt. Und er wies noch auf ein Detail der Komposition hin, das die Ausführenden vor ein großes Problem stellte: »Nur eines Herr Zemlinsky: das tiefe H im Cello ist nicht gewesen. Es ist nicht möglich, solange nicht irgendein technisches Hilfsmittel zur Hand ist, das das Umstimmen rein mechanisch (ohne Ohr) möglich macht. Wir haben auch an ein zweites bereitgestelltes Cello gedacht. Die 5 raschen Pausen-Takte sind so knapp. Wissen Sie einen Ausweg? Bitte machen Sie einen Vorschlag. Die Wirkung des tiefen H muss ja kommen. Sie ist fabelhaft.« (Der tiefste Ton auf dem Cello ist C, um das angesprochene H spielen zu können, muss der Musiker die Saite einen halben Ton tiefer stimmen; A.d.R.)

Als Zemlinsky die Arbeit an seinem Zweiten Streichquartett begann, hatte Anton Webern gerade seine Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9 vollendet. Knapp, minimalistisch und konzentriert gestaltet weisen sie den damals 30-jährigen Komponisten bereits als radikalen, kompromisslosen Neuerer aus. Darin stand er seinem Lehrer Schönberg, dem Begründer der Zwölftonmusik, in keiner Weise nach. Das erste Werk, das Webern für Streichquartett schrieb, der Langsame Satz, spricht allerdings noch eine andere musikalische Sprache. Es entstand 1905 im Rahmen seines Unterrichts bei Schönberg und scheint noch komplett in der spätromantischen Tradition verortet. Davon zeugen vor allem die dreiteilige Form des Satzes sowie die weitausschwingende, lyrische Kantilene, die die erste Geige gleich zu Beginn als Hauptthema vorstellt. Mit dieser Melodie beschwört Webern eine sehr innige, zärtliche Stimmung, die später auch in den beiden Seitenthemen aufgegriffen wird und somit nahezu das gesamte Stück prägt. Gleichzeitig dient ihm das Hauptthema als »Materialvorrat«, aus dem der Komponist verschiedene Motive ableitet und zu einer dichten, polyfonen Textur webt. Die Art der Stimmführung macht deutlich, dass sich Webern intensiv mit den kontrapunktischen Techniken alter Meister auseinandergesetzt hat – nicht nur als Komponist, sondern auch als Wissenschaftler: Nahezu zeitgleich zu diesem Streichquartettsatz entstand als musikwissenschaftliche Dissertation seine kommentierte Ausgabe von Heinrich Isaacs Choralis Constantinus II, einer Sammlung geistlicher Motetten des 16. Jahrhunderts. Einzig in der Mitte des Satzes gibt Webern die polyfone Struktur auf und steuert im Unisono auf einen expressiven Höhepunkt zu, ehe er zur Reprise überleitet. Auch, wenn es sich bei diesem Werk, das erst nach seiner Wiederentdeckung 1962 öffentlich aufgeführt wurde, vordergründig um eine »Schülerarbeit« handelt, darf nicht übersehen werden, dass Webern bereits an den vorgegebenen Begrenzungen der Tradition rüttelt und nach eigenen, individuellen Lösungen sucht. Beispielsweise setzt er auf eine ambivalente Harmonik, indem er sich auf keine eindeutige Grundtonart festlegt und das Stück zwischen Es-Dur und c-Moll changieren lässt. Was Webern neben dem kompositorischen Handwerk bei Schönberg noch vermittelt bekam, war ein ganz besonderes Arbeitsethos. Schönberg verlangte – wie Webern später schreibt – von einem Schüler, »dass dieser in den Arbeiten für die Stunden nicht beliebige Noten zur Ausfüllung einer Schulform schreibe, sondern dass er diese Arbeiten aus einem Ausdrucksbedürfnis heraus leiste. Also, dass er tatsächlich schaffe; gleich in den primitivsten Anfängen musikalischer Satzbildung.«

Nicole Restle

Biografie

Das Quatuor Arod wurde 2013 von Jordan Victoria und Alexandre Vu (Violine), Tanguy Parisot (Viola) und Samy Rachid (Violoncello) gegründet. Ihre Ausbildung erhielten die vier Musiker bei Mathieu Herzog, vormaliger Bratscher des Quatuor Ébène, und Jean Salem, Bratscher des Quatuor Rosamonde. Darüber hinaus war waren sie Artist in Residence in der Klasse des Artemis Quartett bei der Chapelle Musicale Reine Élisabeth in Brüssel und arbeiten eng mit dem Quatuor Ébène sowie dem Quatuor Diotima zusammen. Nur drei Jahre nach seiner Gründung gewann das junge Ensemble den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München, nachdem es bereits zuvor mit ersten Preisen bei der Carl Nielsen Chamber Music Competition in Kopenhagen sowie beim Pariser FNAPEC-Wettbewerb ausgezeichnet worden war. In der Zeit von 2017 bis 2019 ist das Quatuor Arod »BBC New Generation Artist«, 2018/2019 wurde es zudem von der European Concert Hall Organization (ECHO) als »Rising Star« ausgewählt. Das Quatuor Arod gastierte in der vergangenen Spielzeit unter anderem im Auditorium du Louvre sowie in der Philharmonie de Paris und am Théâtre des Bouffes du Nord in Paris, in der Salle de concert Arsenal in Metz, im Salzburger »Mozarteum«, im Wiener Konzerthaus, in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, im Palais des Beaux-Arts de Bruxelles sowie in der Tonhalle Zürich. Weiterhin wurde es zu renommierten Festivals in Verbier, Montreux, Aix-en-Provence, Nantes, Bremen und Prag eingeladen. Zu musikalischen Partnern des Quatuor Arod zählen Künstler wie Amihai Grosz und Mathieu Herzog (Viola), Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec (Klarinette), Pianisten wie Eric Lesage und Alexandre Tharaud sowie die Cellisten Raphaël Pidoux, François Salque, Jérôme Pernoo, Harriet Krijgh und Bruno Philippe. In den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker gibt das Quatuor Arod nun sein Debüt.

Quatuor Arod (Foto: Marco Borggreve)