Bolero Berlin (Foto: Allessandro Cappone)

Kammermusik

10 Jahre Bolero Berlin

Das philharmonische Ensemble Bolero Berlin feiert seinen zehnten Geburtstag – mit einem Programm, das ganz im Zeichen der Oper steht: Ohrwürmer aus Bühnenwerken von Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Georges Bizet und Giacomo Puccini treffen auf Evergreens aus der Feder von Kurt Weill und George Gershwin. Sämtliche Arrangements sind auf den warmen, dunklen Ton und den mitreißenden lateinamerikanischen Sound abgestimmt, der kennzeichnend für Bolero Berlin ist und den die Musiker in ihrer zehnjährigen Zusammenarbeit perfektioniert haben.

Bolero Berlin:

Martin Stegner Viola

Manfred Ernst Preis Saxofon

Helmut Nieberle Gitarre

Raphael Haeger Klavier

Esko Antero Laine Kontrabass

Daniel »Topo« Gioia Percussion

10 Jahre Bolero Berlin: Opera!

Arrangements aus Werken von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Richard Wagner, George Gershwin, Maurice Ravel, Georges Bizet u. a.

Besamé mucho, O du mein holder Abendstern, Habanera, Quando men vo, La donna è mobile, Mackie Messer, Summertime u. a.

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Mo, 03. Dez 2018, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie Q

Programm

Das Ensemble Bolero Berlin bereichert seit 2008 die Musiklandschaft um faszinierende, bislang ungehörte Klänge ganz eigener Prägung. Dunkel, geheimnisvoll, verführerisch und von glühender Leidenschaft erfüllt sind seine Interpretationen eines exquisiten, gängige stilistische Schubladen hinter sich lassenden Repertoires. Die in einer weltweit einzigartigen Besetzung musizierende Formation verbindet die kammermusikalische Präzision seines Zusammenspiels mit einer am Jazz orientierten Musizierfreude.

Anlässlich seines zehnten Geburtstags präsentiert das Ensemble Bolero Berlin ein Programm, das ganz im Zeichen der Oper steht: Ohrwürmer aus Bühnenwerken von Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Georges Bizet oder Giacomo Puccini treffen auf Evergreens aus der Feder von Kurt Weill und George Gershwin – und das in eigenen Instrumentalbearbeitungen, die der energiestarken und virtuosen Spielleidenschaft der Ensemblemitglieder ebenso Raum verschaffen wie der unwiederholbaren, nur aus dem Augenblick des Zusammenspiels inspirierten Improvisation einzelner Solisten.

Vermeintlich Bekanntes erscheint so in einem neuen musikalischem Licht und lädt zu einer spannenden Zeitreise rund um den Globus ein. Wenn die Gitarre das »Lied an den Abendstern« aus Wagners Tannhäuser in einen nächtlichen Bolero kleidet und dazu leise das Saxofon singt, die »Habanera« aus Bizets Carmen tatsächlich einmal auf die musikalischen Traditionen von Kubas Hauptstadt Havanna trifft, dann eröffnen sich geheimnisvoll schillernde Klangwelten jenseits der traditionellen Grenzziehungen zwischen E- und U-Musik.

Bolero Berlin (Foto: Allessandro Cappone)