Daniil Trifonov (Foto: Dario Acosta)

Kammermusik

Daniil Trifonov Klavier

Artist in Residence

Ludwig van Beethoven

Andante favori F-Dur WoO 57

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Es-Dur op. 31 Nr. 3

Robert Schumann

Bunte Blätter op. 99 (Auswahl)

Robert Schumann

Presto Passionato (Erstfassung des Finales der Klaviersonate Nr. 2 op. 22)

Sergej Prokofjew

Klaviersonate Nr. 8 B-Dur op. 84

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Do, 21. Feb 2019, 20:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie U

Programm

2011 wurde er beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb mit dem Ersten Preis ausgezeichnet, beim Tschaikowsky-Wettbewerb gewann er im selben Jahr eine Goldmedaille; der Mitschnitt seines ersten Auftritts in der New Yorker Carnegie Hall wurde 2013 von der Deutschen Grammophon unverzüglich in die Reihe ihrer künstlerisch herausragenden Aufnahmen aufgenommen, nach seinem drei Monate später erfolgten Deutschland-Debüt, das keinem Geringeren als Alfred Brendel den Atem verschlagen haben soll, war ein Rezensent der Süddeutschen Zeitung davon überzeugt, »eines der erfolgreichsten und unbegreiflichsten Klaviertalente der letzten Jahrzehnte« erlebt zu haben. Zweifellos zählt der 1991 geborene Daniil Trifonov zu den atemberaubendsten Pianisten seiner Generation – und vielleicht schon jetzt zu den besten, die das 21. Jahrhundert noch hervorbringen wird.

Nach seinem Einstand bei den Berliner Philharmonikern, den er 2016 mit Sergej Rachmaninows halsbrecherischem Dritten Klavierkonzert gab, und weiteren Konzerten, in dessen Rahmen er u. a. Klavierkonzerte von Schumann interpretierte, ist Trifonov in dieser Saison Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern. In dieser Funktion wird er als Solist in philharmonischen Konzerten, als Liedbegleiter und Kammermusikpartner sowie als Mentor und musikalischer Dialogpartner der Karajan-Akademie in Erscheinung treten. Seine persönlichste pianistische Visitenkarte gibt Trifonov aber mit diesem, alle Facetten seiner technischen und interpretatorischen Meisterschaft auslotenden Klavierabend ab – mit Werken von Beethoven, Schumann und Prokofjew gestaltet er einen Streifzug durch rund anderthalb Jahrhunderte in denen die Klaviermusik in höchster Blüte stand.

Daniil Trifonov (Foto: Dario Acosta)