Daniil Trifonov (Foto: Dario Acosta)

Kammermusik

Daniil Trifonov Klavier

Daniel Stabrawa Violine

Christian Stadelmann Violine

Amihai Grosz Viola

Bruno Delepelaire Violoncello

Robert Schumann

Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73

Daniil Trifonov

Klavierquintett

Johannes Brahms

Klavierquintett f-Moll op. 34

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 23. Jun 2019, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie Q

Programm

Bevor Daniil Trifoniov im Alter von fünfeinhalb Jahren »sein« Instrument für sich entdeckte, war er bereits musikalisch aktiv: »Ich kam durch das Komponieren erst zum Klavier!« Immer wieder probierte er »verschiedene Dinge am Midi-Keyboard« aus. »Ich liebte den Synthesizer und die Knöpfe und die Sounds. […]. Als wir nach Moskau gezogen sind, hatte ich mehrere Jahre lang keine Zeit mehr zu komponieren. Später habe ich wieder angefangen.«

Trifonov, der neben seiner Pianistenausbildung auch ein Kompositionsstudium absolvierte, schreibt bis heute eigene Werke für Klavier, Kammerensemble und Orchester. Sein technisch ungemein anspruchsvolles Klavierkonzert es-Moll hatte am 23. April 2014 in Cleveland Premiere (»Selbst wenn man es gesehen hat, kann man es nicht glauben«, schrieb der Rezensent des Cleveland Plain Dealer) und war seitdem in zahlreichen Folgeaufführungen zu hören. Gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker präsentiert Daniil Trifonov – philharmonischerArtist in Residence in dieser Saison – nun sein Klavierquintett in diesem Konzert – ein Werk, das mit eingängiger Rhythmik einem durch und durch spätromantischem Tonfall verpflichtet ist: »Es ist einfach der Weg, meine musikalischen Gedanken am besten auszudrücken« (Trifonov).

Ebenfalls an diesem Abend zu hören: Johannes Brahms’ bekanntes Klavierquintett f-Moll, op. 34 sowie Robert Schumanns Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73: drei als luftiges Ganzes konzipierte Stimmungsbilder, von denen sich das erste verträumt, das zweite heiter und das dritte feurig-virtuos präsentiert.

Daniil Trifonov (Foto: Dario Acosta)