Stefano Bollani (Foto: Valentina Cenni)

Kammermusik

Jazz at Berlin Philharmonic

»Mediterraneo II«

Mediterraneo – Italian Night: Unter diesem Motto begeisterten der italienische Pianist Stefano Bollani und sein dänisches Trio bereits im Juni 2017 das Publikum. Angespornt von dem großen Erfolg gibt es nun eine Fortsetzung – mit Musik aus dem gesamten Mittelmeerraum. Der Jazz-Streifzug beginnt an der Algarve und geht über die Cote d’Azur und den Maghreb bis nach Kleinasien. Musikalische Reisegefährten sind der aus Nizza stammende Akkordeonist Vincent Peirani, der deutsche Trompeter Julian Wasserfuhr und das Trio NES.

Stefano Bollani Trio:

Stefano Bollani Klavier

Jesper Bodilsen Kontrabass

Morten Lund Schlagzeug

Vincent Peirani Akkordeon

NES:

Nesrine Belmokh Gesang und Violoncello

Matthieu Saglio Gesang und Violoncello

David Gadea Perkussion

Julian Wasserfuhr Trompete und Flügelhorn

Mediterraneo II

Kuratiert von Siggi Loch

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Mi, 19. Sep 2018, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie P

Programm

Das Konzert unter dem Motto Mediterraneo – Italian Night in der Reihe Jazz at Berlin Philharmonic im Juni 2017 war nicht nur ein großer Erfolg beim Publikum, sondern auch künstlerisch so ertragreich, dass sich Kurator Siggi Loch entschlossen hat, eine zweite, diesmal den ganzen Mittelmeerraum ins Auge fassende Ausgabe folgen zu lassen. Wieder bilden der italienische Pianist Stefano Bollani und sein dänisches Trio mit dem Bassisten Jesper Bodilson und dem Schlagzeuger Morten Lund das Rückgrat des Jazz-Streifzugs von der Algarve über die Cote d’Azur und dem Magreb bis nach Kleinasien. Und wieder stößt der Akkordeonist Vincent Peirani als perfekte Ergänzung dazu, verbinden sich im Spiel des aus Nizza stammenden Virtuosen doch seit jeher die starke gesangliche und melodiöse Präferenz des Mittelmeerraums mit Improvisation und moderner Rhythmik.

Anstelle eines Orchesters geben diesmal ganz unterschiedliche Gäste einen kammermusikalischen Rahmen vor. Allen voran zwei Cellisten, die auch singen: die in Spanien lebende Nesrine Belmokh, die in Genf studierte und von der Klassik über den Jazz bis zur Theatermusik beim Cirque de Soleil in allen Genres zu Hause ist – genau wie der hochdekorierte, ebenfalls in Valencia lebende Franzose Matthieu Saglio. Im Trio NES mit dem Perkussionisten David Gadea überführten sie zuletzt erfolgreich arabische und spanische Musik in Ethno-Jazz. Last but not least wird Julian Wasserfuhr, einer der herausragenden jungen deutschen Trompeter, mit seinem alle großen Vorgänger von Chet Baker bis Miles Davis verinnerlichten Spiel das klassische Jazzelement beisteuern.

Stefano Bollani (Foto: Valentina Cenni)