Musikfest Berlin

Ensemble Musikfabrik

Enno Poppe Dirigent

Donatienne Michel-Dansac Sopran

Andrew Watts Countertenor

Paul Jeukendrup Klangregie

Harrison Birtwistle Leitung

Rebecca Saunders

Yes − eine räumliche Performance für Sopran, 19 Solisten und Dirigent Uraufführung

Ensemble Musikfabrik , Enno Poppe Dirigent, Donatienne Michel-Dansac Sopran, Andrew Watts Countertenor, Paul Jeukendrup Klangregie

Harrison Birtwistle

Cortege – a ceremony for fourteen musicians in memory of Michael Vyner

Ensemble Musikfabrik , Donatienne Michel-Dansac Sopran, Paul Jeukendrup Klangregie

Harrison Birtwistle

26 Orpheus Elegies für Oboe, Harfe und Countertenor

Ensemble Musikfabrik , Andrew Watts Countertenor

im Wechsel mit

John Dowland

Lachrimae, or Seaven Teares (Bearbeitung für sieben Instrumente von Harrison Birtwistle)

Ensemble Musikfabrik , Paul Jeukendrup Klangregie, Harrison Birtwistle Leitung

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Sa, 09. Sep 2017, 19:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 18:00 Uhr

Online Verkauf

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Orpheus und Odysseus sind literarisch-mythische Archetypen. Sagen, Dramen, Fantasien über sie durchziehen die Künste seit der griechischen Antike. Monteverdis Opern stehen wie Wegmarken in dieser langen Kulturgeschichte. Sie ist nicht zu Ende. Werke zweier Gegenwartskomponisten werfen in diesem Programm den moderne-geschulten Blick auf die ewig alt-neuen Stoffe. Nach seiner Oper The Mask of Orpheus komponierte Sir Harrison Birtwistle das kammermusikalische Gegenstück zu ihr. Nur Singstimme, Oboe und Harfe führen in die Welt des antiken Sängers. Als Texthintergrund wählte Birtwistle 26 von Rilkes Sonetten an Orpheus. Sie werden zum Teil ganz, zum Teil in Fragmenten gesungen, manchmal auch nur neben reinen Instrumentalstücken abgedruckt: Sie sind gegenwärtig, ohne in Worten zu erklingen. Rebecca Saunders komponierte für dieses Konzert »ein einstündiges räumliches Werk für den Kammermusiksaal der Philharmonie« (Edition Peters), als literarische Vorlage diente ihr der moderne Odysseus schlechthin: James Joyces Ulysses, daraus vor allem das Schlussstück, Molly Blooms letzter Monolog, der mit einem großen »Ja« endet.

(Foto: Fotograf unbekannt)