(Foto: Federico Fellini )

Musikfest Berlin

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Christoph Eschenbach Dirigent

Hanna-Elisabeth Müller Sopran

Sir Tzimon Barto Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre zur Oper Don Giovanni KV 527 mit dem Konzertschluss von Ferruccio Busoni

Wolfgang Amadeus Mozart

»Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene«, Rezitativ und Arie für Sopran, obligates Klavier und Orchester KV 505

Hanna-Elisabeth Müller Sopran

Wolfgang Rihm

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2

Sir Tzimon Barto Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy

Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«

Eine Veranstaltung des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in Kooperation mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Veranstalter/Kartenverkauf

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

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Charlottenstraße 56 (2. OG)
10117 Berlin

Tel: +49 (30) 20 29 87 11

Fax: +49 (30) 20 29 87 29

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Programm

Wolfgang Rihm schrieb sein zweites Klavierkonzert 2014 für Tzimon Barto. An dem amerikanischen Pianisten beeindruckte ihn vor allem »ein sensationell riskantes Pianissimo. Das hat den ganzen ersten Teil der Komposition inspiriert.« Das »singende Spiel«, das der Natur des Klaviers abgetrotzt werden muss, Dialoge des Protagonisten mit Solisten aus dem Orchester und Rihms besondere Kunst, durch die Farb- und Schattenwirkungen des Orchesterklangs Tiefenwirkungen zu schaffen, bestimmen weite Teile des einsätzig durchgestalteten Werkes. Rihm komponierte es als eine »Musique fleuve«, die stets weiter will, ohne Wegzeiger zu setzen, die drängt, steigert, innehält, sich bisweilen umhört und auf den Impuls zum Weitergehen wartet. Die Virtuosität, die vom Pianisten gefordert wird, ist Teil der Klangziselierung und der stets wandelbaren Bewegung. Christoph Eschenbach, der das Werk seit der gemeinsamen Uraufführung mit Tzimon Barto bereits mehrfach dirigierte, verstärkte in den letzten Jahren seine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Symphonie-Orchester. Er stellt Rihms Konzert zwischen zwei Kompositionen, die von der sprichwörtlichen »Italianità« in der Musik leben: Mozarts kleines Doppelkonzert für Sopran, Klavier und Orchester, ein Juwel in der Literatur der Konzertarien, und Mendelssohns Vierte Symphonie, die von der Klassizität der Antike so viel in sich aufgenommen hat wie vom Zauber des Südens und von seiner Melancholie.

(Foto: Federico Fellini )