(Foto: Public Domain)

Musikfest Berlin

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Donald Runnicles Dirigent

Bryn Terfel Bass (Wotan)

Anja Harteros Sopran (Sieglinde)

Allison Oakes Sopran (Brünnhilde)

Hector Berlioz

Roméo et Juliette, Dramatische Symphonie op. 17 (Auszüge)

Richard Wagner

Die Walküre, 3. Aufzug konzertante Aufführung

Orchester der Deutschen Oper Berlin , Donald Runnicles Dirigent, Bryn Terfel Bass (Wotan), Anja Harteros Sopran (Sieglinde), Allison Oakes Sopran (Brünnhilde)

Eine Veranstaltung der Deutschen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Mo, 18. Sep 2017, 20:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Online Verkauf

Veranstalter/Kartenverkauf

Deutsche Oper Berlin

Bismarckstraße 35
10627 Berlin

Tel: +49 (30) 343 84 343

Fax: +49 (30) 343 84 246

Per E-Mail kontaktieren

Website besuchen

Programm

Die erste Phase des Musikfest Berlin stand im Zeichen der Monteverdi-Opern auf der Bühne der Philharmonie. Ihren Gegenpol bildete die große Symphonik um Bruckner, Brahms, Mahler und Schönberg. Das Abschlusskonzert begibt sich mitten ins Spannungsfeld von Symphonie und (Musik-)Drama. Hector Berlioz, von Beethoven und Shakespeare gleichermaßen begeistert, nannte seine Komposition über die wohl berühmteste und folgenreichste Tragödie des Briten eine Symphonie dramatique. Weite Teile der Shakespeare’schen Handlung bannte Berlioz allein in die Musik; die gesungenen Teile heben sich daraus hervor wie Vulkankegel in einer Berglandschaft. Die Dramatik von Wagners Walküre, dem zweiten Werk in der Tetralogie des Nibelungen-Rings, spitzt sich im letzten Akt so gewaltig zu, dass nur eine symphonisch durchgebildete Musik ihr gerecht werden kann – symphonisch nicht im Sinn der klassischen Formensprache, sondern im Sinne des dynamischen Prozesses, der auch die schärfsten Gegensätze und die unterschiedlichsten musikalischen »Redeweisen« in sich binden kann. Das Musikdrama, meinte Wagner, habe nach Beethovens Neunter das Erbe der Symphonie angetreten. Es führte ihr auch neue Energien zu.

(Foto: Public Domain)