Yuja Wang (Foto: promo)

Kammermusik

Klavierabend mit Yuja Wang

Yuja Wang beeindruckt durch atemberaubende Technik und nuancierte Ausdrucksstärke. Davon konnte sie das Publikum seit ihrem philharmonischen Debüt 2013 bereits mehrfach überzeugen. In dieser Saison ist sie gleich drei Mal zu erleben – als Kammermusikerin, Gast der Orchesterkonzerte und als Solistin eines eigenen Klavierabends, in dem sie die ganze Vielseitigkeit ihres pianistischen Könnens präsentiert.

Yuja Wang Klavier

Sergej Rachmaninow

Prélude D-Dur op. 23 Nr. 4

Sergej Rachmaninow

Étude-Tableau h-Moll op. 39 Nr. 4

Sergej Rachmaninow

Prélude e-Moll op. 32 Nr. 4

Sergej Rachmaninow

Prélude h-Moll op. 32 Nr. 10

Sergej Rachmaninow

Étude-Tableau es-Moll op. 39 Nr. 5

Sergej Rachmaninow

Prélude g-Moll op. 23 Nr. 5

Alexander Skrjabin

Klaviersonate Nr. 10 op. 70

György Ligeti

Étude Nr. 3

György Ligeti

Étude Nr. 9

György Ligeti

Étude Nr. 1

Sergej Prokofjew

Klaviersonate Nr. 8 B-Dur op. 84

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Fr, 01. Jun 2018, 20:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie U

Programm

Sie lässt ihre Finger in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten tanzen, weshalb manche meinen, »Yuja Wang müsse mehr als zwei Hände haben« (Die Zeit). Nach frühem Unterricht wurde die chinesische Pianistin bereits als 9-Jährige am Konservatorium in Peking angenommen. Mit 14 ging sie nach Kanada, ein Jahr später wechselte sie an das Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo sie fünf Jahre lang bei der Klavierlegende Gray Graffman studierte: »Ich lernte genau hinzuschauen und die Intentionen des Komponisten im Notentext zu suchen.« Ersten Auszeichnungen bei Internationalen Wettbewerben folgte 2003 ihr Europadebüt, ein Jahr später ihr Einstand in den USA. Der entscheidende Karriereschub kam, als Yuja Wang 2007 als Einspringerin für die erkrankte Martha Argerich in Boston den Solopart von Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert übernahm. Seitdem sorgt ihr perfektes Spiel und ihre charismatische Bühnenpräsenz weltweit für Begeisterung: »Das Erscheinen der chinesischen Pianistin Yuja Wang auf der musikalischen Bildfläche ist ein berauschendes und nervenaufreibendes Ereignis. Ihr zuzuhören bedeutet, seine Vorstellungen darüber, wie gut man überhaupt Klavier spielen kann, zu überprüfen« (San Francisco Chronicle).

2013 debütierte sie mit einem Klavierabend bei der Stiftung Berliner Philharmoniker und ist seitdem regelmäßig zu Gast, in dieser Saison sogar gleich drei Mal: als Kammermusikerin, als Gast der Orchesterkonzerte sowie im Rahmen dieses Klavierabends. Für das Programm dieses Abends hat Yuja Wang aus ihrem umfangreichen Repertoire, das von der Klassik bis ins Zeitgenössische reicht, Préludes und Études von so unterschiedlichen Komponisten wie Sergej Rachmaninow und György Ligeti ausgewählt. Außerdem spielt sie Alexander Skrjabins letzte, von ekstatischer Stimmung geprägte Zehnte Sonate sowie Sergej Prokofjews während des Zweiten Weltkriegs komponierte Sonate Nr. 8, über die Svjatoslav Richter einst schrieb: »Von allen Sonaten Prokofjews ist sie die reichste. Sie enthält ein ganzes Menschenleben mit all seinen Widersprüchlichkeiten.«

Yuja Wang (Foto: promo)