Orgel in der Philharmonie (Foto: Hermann Willers)

Orgel

Orgelmatinee mit Nathan Laube und der Karajan-Akademie

Im Januar 2015 gab Nathan Laube sein vielbejubeltes Debüt an der Orgel der Philharmonie. Nun kehrt der amerikanische Künstler für ein zweites Konzert zurück und hat dazu einige musikalische Freunde eingeladen. Organ and Friends heißt das Programm, das die Karl-Schuke-Orgel mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker vereint. Neben Werken u. a. von Brahms, Koetsier und Mendelssohn erklingt als Schluss- und Höhepunkt Paul Hindemiths Kammermusik Nr. 7 für Orgel und Kammerorchester unter der Leitung von Raphael Haeger.

Nathan Laube Orgel

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Raphael Haeger Dirigent

Organ and Friends

Johannes Brahms

Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 (Bearbeitung für Orgel von Nathan Laube)

Jan Koetsier

Partita für Englischhorn und Orgel op. 41 Nr. 1

Felix Mendelssohn Bartholdy

Variations sérieuses op. 54 (Bearbeitung für Orgel von Nathan Laube)

Jehan Alain

Trois Mouvements AWV 66 (Bearbeitung für Orgel und Flöte von Marie-Claire Alain)

Jean Guillou

Saga Nr. 6 »Icarus« op. 20

Henri Tomasi

Semaine Sainte à Cuzco für Orgel und Trompete

Paul Hindemith

Kammermusik Nr. 7 für Orgel und Kammerorchester op. 46 Nr. 2

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker , Raphael Haeger Dirigent

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 13. Mai 2018, 11:00 Uhr

Philharmonie

Programm

Als Nathan Laube im Januar 2015 sein Debüt in der Berliner Philharmonie gab, lag ihm das Publikum zu Füßen. So farbig habe man die Philharmonie-Orgel noch nie gehört, flüsterten sich Zuhörer zwischen den Stücken zu. Schnell war klar, dass der junge Virtuose bald wiederkommen müsse. Gesagt, getan. Für sein zweites Konzert hat der 29-jährige amerikanische Künstler nun einige musikalische Freunde eingeladen. Organ and Friends heißt das Programm, das die Karl-Schuke-Orgel mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker vereint.

Neben einer Partita für Englischhorn und Orgel des niederländischen Komponisten Jan Koetsier, die einen melancholischen Ton anschlägt, erklingen die filigranen Trois Mouvements für Orgel und Flöte des früh verstorbenen Franzosen Jehan Alain. Henri Tomasis Semaine Sainte à Cuzco für Trompete und Orgel ist ein Bravourstück par excellence, das man so schnell nicht wieder vergisst. Dazwischen spielt Nathan Laube Werke von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy in eigenen Bearbeitungen für Orgel sowie Jean Guillous apokalyptische Vision Icarus.

Am Ende schließen sich die Instrumentalisten der Karajan-Akademie und Nathan Laube zusammen und präsentieren unter der Leitung von Raphael Haeger Paul Hindemiths Kammermusik Nr. 7. Das 1927 entstandene Werk ist ein Konzert für Orgel, elf Blasinstrumente sowie einige Celli und einen Kontrabass. Für nicht wenige Musikfreunde gehört diese Kammermusik mit ihrem festlichen Glanz, den heroisch auftrumpfenden Momenten und dem hymnischen Finale zu Paul Hindemiths besten Kompositionen.

Orgel in der Philharmonie (Foto: Hermann Willers)

Nathan Laube (Foto: Adam Fenster)