Orgel

Kit Armstrong Orgel

Kit Armstrong – Das Berliner Orgeldebüt

Sir Edward Elgar

Orgelsonate G-Dur op. 28

Wolfgang Amadeus Mozart

Fantasie und Fuge C-Dur KV 394

Franz Liszt

Fantasie und Fuge über den Choral »Ad nos, ad salutarem undam«

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 22. Apr 2018, 11:00 Uhr

Philharmonie

Programm

In der Musikwelt gibt es immer wieder bedeutende Doppelbegabungen. Darunter befinden sich etwa Künstler, die zwei Instrumente gleichermaßen beherrschen oder auch Musiker, die als Komponisten und Instrumentalisten reüssieren können. Nimmt man dies zum Maßstab, dann ist Kit Armstrong eine Dreifachbegabung. Der 25jährige Ausnahmekünstler gehört zu den gefragtesten Pianisten unserer Zeit, ist ein mit zahlreichen Preisen bedachter Komponist und hat neuerdings die »Königin der Instrumente« für sich entdeckt. Als Kit Armstrong im August 2016 in Trier sein erstes Orgelkonzert gab, jubelte das Feuilleton: »Welch ein Höhepunkt! Welch ein gewaltiger, atemberaubender Abschluss! Als Kit Armstrong in der Fantasie und Fuge über ›Ad nos‹ von Franz Liszt in die letzten, wuchtigen Akkordpassagen einbog und den hell tönenden C-Dur-Abschluss erreichte, da wollten die mehr als 600 Besucher den Nachhall in der Trierer Konstantin-Basilika nicht mehr abwarten.« Für sein Berliner Orgeldebüt hat Kit Armstrong ein Programm entworfen, das die symphonischen Klangmöglichkeiten der Philharmonie-Orgel berücksichtigt. Die Matinee beginnt mit Edward Elgars großer Orgelsonate – ein mitreißendes Werk mit vielen hymnischen Aufschwüngen und noch mehr ohrwurmverdächtigen Melodien. Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie und Fuge C-Dur ist ursprünglich für Klavier komponiert und wurde von Kit Armstrong für die Orgel transkribiert. Als letzter Programmpunkt folgt jenes Werk, mit dem Kit Armstrong bereits seine Zuhörer in Trier faszinierte: Franz Liszts Fantasie und Fuge über den Choral »Ad nos, ad salutarem undam«. Bei der 1850 entstandenen Komposition handelt es sich gewissermaßen um eine Miniaturoper »ohne Worte«. Nach einer Ouvertüre – der Vorhang hebt sich – beginnt eine fast halbstündige Erzählung bestehend aus Duetten und Terzetten, Rezitativen, Arien und Chören sowie einem fulminanten Ende, das zum besten gehört, was jemals für die Orgel komponiert wurde.

(Foto: Hermann Willers)