Rolf Kühn (Foto: Jens Herrndorff)

Kammermusik

Jazz at Berlin Philharmonic

Swing, Swing, Swing – A Tribute to Benny Goodman

Dieses Konzert steht ganz im Zeichen von Benny Goodman, einer der wichtigsten Bandleader der amerikanischen Swing-Ära. In die Rolle des Jazzmusikers schlüpft hier der Berliner Starklarinettist Rolf Kühn. Zusammen mit Größen der europäischen Jazzszene und der NDR Bigband unter Leitung von Jörg Achim Keller, der die Stücke arrangiert hat, präsentiert Kühn die bekannten Klassiker Goodmans in modernem, zeitgemäßem Gewand. Ein weiterer Stargast ist der Franzose Émile Parisien, der mit seinem Sopransaxofon eine eigene, neue Farbe beisteuert.

NDR Bigband

Jörg Achim Keller Leitung

Rolf Kühn Klarinette

Émile Parisien Saxofon

Christopher Dell Vibrafon

Iiro Rantala Klavier

Lars Danielsson Kontrabass

Jeff Hamilton Schlagzeug

Swing, Swing, Swing – A Tribute to Benny Goodman

Kuratiert von Siggi Loch

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Fr, 16. Mär 2018, 20:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie P

Programm

Für den ersten Jazz-Termin des Jahres 2018 geht es zurück zu einem Meilenstein des Jazz: Zum berühmten Carnegie Hall Concert von Benny Goodman, das vor 80 Jahren stattfand und das für die Akzeptanz des Jazz als ernstzunehmender Musikrichtung eine entscheidende Rolle spielte. Zugleich machte es Benny Goodman endgültig zum »King of Swing« und seine Mitmusiker zu Berühmtheiten, von denen viele bald selbst eigene Bands gründeten. Der historische Ablauf, von »Don’t Be That Way« bis zum finalen »Sing, Sing, Sing« wird hier von der NDR Bigband unter Leitung und mit den Arrangements von Jörg Achim Keller nachgezeichnet, aber natürlich spielen die Musiker die Stücke in zeitgemäßem Gewand und auf ihre Weise.

In die Rolle Benny Goodmans schlüpft hier der Berliner Starklarinettist Rolf Kühn. Als Rhythmusgruppe und Solisten treten einige der besten europäischen Jazzmusiker auf: Wolfgang Haffner – zuletzt hier mit der Cool-Jazz- und Miles-Davis-Hommage Kind of Blue zu sehen – gibt sozusagen den Part von Gene Krupa, Iiro Rantala spielt am Klavier im Geiste von Teddy Wilson, Vibrafonist Christopher Dell darf sich mit dem Sound von Lionel Hampton auseinandersetzen und Lars Danielsson wird Harry Goodmans eher bescheidene Rolle am Kontrabass sicher deutlich erweitern. Dazu kommt noch der Franzose Émile Parisien, der mit seinem Sopransaxofon eine weitere, neue Farbe beisteuert.

Rolf Kühn (Foto: Jens Herrndorff)