Das Waseda Symphony Orchestra Tokyo spielt Strauss und Tschaikowsky

Das hervorragende Orchester der Waseda-Universität von Tokio ist den Berliner Philharmonikern seit langem freundschaftlich verbunden. Seine Markenzeichen: stupende rhythmische Prägnanz und die Taiko-Trommler, die jedes Konzert mit einem virtuosen Trommelstück beschließen. Dass dem Orchester außerdem ein Faible für klangvolle, hochanspruchsvolle Partituren eigen ist, zeigt das Hauptwerk dieses Konzerts: Richard Strauss’ Sinfonia domestica.

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Masahiko Tanaka Dirigent

Otto Nicolai

Ouvertüre zur Oper Die lustigen Weiber von Windsor

Richard Strauss

Sinfonia domestica op. 53

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Romeo und Julia

Maki Ishii

Mono-Prism für japanische Trommeln und Orchester op. 29

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 04. Mär 2018, 11:00 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hall zur Übertragung

Programm

Das Waseda Symphony Orchestra zählt zu den besten Studentenorchestern der Welt. Sein Markenzeichen: eine stupende rhythmische Prägnanz, ein Faible für schwierige Werke und die Taiko-Trommler, die jedes Konzert mit einem virtuosen Trommelstück beschließen. Seine Mitglieder zeichnen sich durch hohes instrumentales Können, große Musikalität und eine bedingungslose Liebe zur Musik aus. Nur eines sind sie nicht: angehende Berufsmusiker. Vielmehr studieren sie an der renommierten japanischen Waseda- Universität Fächer wie Jura, Wirtschaftswissenschaften, Politik, Literatur- oder Sozialwissenschaften. Die Voraussetzungen, um in das Orchester aufgenommen zu werden, sind jedoch höchst professionell: Jedes Mitglied muss sich durch ein Probespiel qualifizieren und bereit sein, viel Zeit in die intensive Probenarbeit zu investieren.

Für das hohe künstlerische Niveau des Klangkörpers sorgt sein langjähriger Dirigent Masahiko Tanaka. Seit Mitte der 1970er-Jahre besteht eine Freundschaft zwischen dem Studentenorchester und den Berliner Philharmonikern, die über den ehemaligen philharmonischen Cellisten Rudolf Weinsheimer bis heute intensiv gepflegt wird. So ist es nur selbstverständlich, dass das Waseda Symphony Orchestra auf seinen Europatourneen auch immer Station in der Berliner Philharmonie macht. Das letzte Mal war es hier im März 2015 zu erleben. In dieser Saison kommt es mit Otto Nicolais Ouvertüre zur Oper Die lustigen Weiber von Windsor, Richard Straussʼ Sinfonia domestica und Peter Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia. Den Schluss- und Höhepunkt des Konzerts bildet Maki Ishiis Mono-Prism für japanische Trommeln und Orchester.

(Foto: Atsushi Yokota)