(Foto: Man Ray)

Musikfest Berlin

Akademie für Alte Musik Berlin GbR

Bernhard Forck Leitung

Sunhae Im Sopran

Jakob von Uexküll Redner

Amore Perduto – Verlorene Liebe – Musiken des italienischen Frühbarock

Marco Uccelini

Sinfonia seconda a cinque stromenti D-Dur aus Ozio Regio op. 7

Claudio Monteverdi

Lamento dʼArianna aus Il sesto libro de Madrigali a cinque voci

Salamone Rossi

Die Gesänge Salomos (Auswahl)

Antonio Sartorio

Auszüge aus der Oper L’Orfeo

Alessandro Stradella

Sinfonia d-Moll

Alessandro Stradella

»Affliggetemi pure, amare memorie«, Kantate für Sopran und Basso continuo

Johann Rosenmüller

Sonata nona à cinque D-Dur aus Sonate à 2,3,4 e 5 stromenti da arco et altri

Marco Uccelini

Sinfonia quarta a cinque stromenti C-Dur aus Ozio Regio op. 7

Francesco Cavalli

»Dunque, Giove immortale – Verginella io morir vo«, Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto

Marco Uccelini

Sinfonia sesta a cinque stromenti D-Dur aus Ozio Regio op. 7

Francesco Cavalli

»Sien mortali o divini – Non è maggior piacere«, Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto

Empfang nach dem Konzert im Ausstellungsfoyer des Kammermusiksaals

Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts, Berliner Festspiele/Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker

Termine und Karten

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Claudio Monteverdis Zeitgenossen, Schüler und Nachfolger im Geiste sind hier mit virtuosen Werken mit und ohne menschliche Stimme versammelt. Salomone Rossi, der seiner Herkunft wegen »Ebreo« genannt wurde, war Monteverdis Kollege in Mantua. Mit seinen Instrumentalwerken leistete er ebenso Pionierarbeit wie mit den mehrstimmigen Kompositionen für einen reformierten Synagogen-Gottesdienst, die er unter dem Titel Gesänge des Salomo veröffentlichte. Luigi Rosso und Antonio Sartorio, eine bzw. zwei Generationen jünger als der Jubilar, bieten nur zwei Beispiele für die stimulierende Wirkungsgeschichte von dessen Orfeo auf die Nachwelt. Francesco Cavalli wurde von Monteverdi in seine Hofkapelle an San Marco in Venedig berufen. Erst Knabensopran, dann Tenor, stieg er schon bald zum bekanntesten Opernkomponisten der Generation nach Monteverdi auf. Das musiktheatralische Werk Marco Uccellinis ist verschollen; überliefert aber sind seine Instrumentalwerke, virtuos in ihren Ansprüchen, originell in ihrer Formensprache. Dem Eskapismus des Lebens entsprachen bei Alessandro Stradella Extravaganzen in der Kunst, der vokalen wie der instrumentalen.

(Foto: Man Ray)