(Foto: Emma McNally)

Musikfest Berlin

Isabelle Faust Violine

Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Violino e Cembalo

Johann Sebastian Bach

Sonate für Violine und Cembalo c-Moll BWV 1017

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Johann Jacob Froberger

Suite für Cembalo C-Dur

Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Johann Sebastian Bach

Sonate für Violine und Cembalo f-Moll BWV 1018

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Heinrich Ignaz Franz Biber

Passacaglia g-Moll für Violine solo

Isabelle Faust Violine

Johann Sebastian Bach

Violinsonate Nr. 2 A-Dur BWV 1015

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Johann Sebastian Bach

Violinsonate Nr. 3 E-Dur BWV 1016

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Louis Couperin

Prélude C-Dur und Passacaille C-Dur aus Pièces de Clavecin

Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Johann Sebastian Bach

Violinsonate Nr. 1 h-Moll BWV 1014

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Heinrich Ignaz Franz Biber

Sonate für Violine und Basso continuo e-Moll

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Johann Sebastian Bach

Sonate für Violine und Cembalo G-Dur BWV 1019

Isabelle Faust Violine, Kristian Bezuidenhout Hammerklavier

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Fr, 01. Sep 2017, 19:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 18:00 Uhr

Online Verkauf

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

In der Generation vor Johann Sebastian Bach waren sie die Könige auf ihren Instrumenten: Johann Jakob Froberger und Louis Couperin, die Cembalisten, und der Geiger Heinrich Ignaz Franz Biber. Kreative Fantasie und phänomenales technisches Können beflügelten sich bei ihnen gegenseitig. Froberger erhielt die prägende Ausbildung in Italien, nahm aber mehr und mehr auch französische Einflüsse auf. In der Kunst der Synthese war er ein Inspirator Bachs. Biber schulte seine legendäre Virtuosität ebenfalls an italienischen Vorbildern, ging aber weit über sie hinaus. Seine Passacaglia g-Moll, als Nachwort zu den Mysteriensonaten komponiert, ist das Meisterwerk dieser musikalischen Spezies vor Bachs berühmter d-Moll-Chaconne. Die sechs Sonaten Bachs sind ihrer satztechnischen Struktur nach Triosonaten. Die Violine und die rechte Hand des Cembalisten konzertieren als Oberstimmen, die häufig imitatorisch miteinander verflochten oder kontrapunktisch gegeneinander gestellt sind. Mit den unterschiedlichen Tonarten verbinden sich die grundverschiedenen Charaktere der Sonaten. Die Zusammenfassung von sechs Werken zu einem Band entsprach einer Publikationspraxis, die noch lange beibehalten wurde. Bei Bach meinte sie auch, dass damit ein kleines Kompendium der Ausdrucksmöglichkeiten, der Spielkunst und der Kompositionsvielfalt des Genres an Zeitgenossen und Nachwelt weitergegeben wurde.

(Foto: Emma McNally)