Musikfest Berlin

Gyeonggi Philharmonic Orchestra

Shiyeon Sung Dirigentin

Yeree Suh Sopran

Isang Yun

Réak für großes Orchester

Toshio Hosokawa

Klage für Sopran und Orchester nach Texten von Georg Trakl

György Ligeti

Lontano für großes Orchester

Isang Yun

Muak, Tänzerische Fantasie für großes Orchester

Eine gemeinsame Veranstaltung von Konzerthaus Berlin und Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Verkaufshinweise

So, 17. Sep 2017, 11:00 Uhr

Konzerthaus Berlin | Einführung: 10:00 Uhr

Online Verkauf

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Zum 100. Geburtstag von Isang Yun gibt das Gyeonggi Philharmonic Orchestra nach 2015 sein zweites Gastspiel in Berlin. Das Orchester der südkoreanischen Nordwestprovinz rund um Seoul besteht seit 1997. Seit 2014 wird es von Shiyeon Sung geleitet, zuvor James Levines Assistentin in Boston und an der Seite von Myung-Wung Chung Associate Conductor des Seoul Philharmonic Orchestra. Zwei Werke Yuns, die aus der Spannung zwischen koreanischer und europäischer Musiktradition leben, rahmen das Programm. Bei Muak (Tanzstück) stellte sich der Komponist eine traditionelle koreanische und eine europäische Tanzgruppe vor. Im koreanischen Tanz wechseln Ruhe und Bewegung, während im europäischen der Rhythmus pausenlos antreibt. Der koreanische Tanz wirkt auf den europäischen ein. Reak überträgt Merkmale der zeremoniellen Hofmusik auf ein europäisches Orchester: die Schichtungen unterschiedlicher Verläufe und die spezifischen Klänge der Mundorgel, die sich der europäischen Akkordlehre nicht fügen; sie bilden den Kern von Yuns Harmonik. Mit Ligetis Lontano teilt Reak die Stilistik einer fein ziselierten Klangkomposition. Toshio Hosokawa, in Hiroshima geboren und aufgewachsen, studierte bei Yun in Berlin. »Das Foto einer Mutter, die nach dem Tohoku-Beben und -Tsunami ihr Kind an der Küste sucht, brachte mich dazu, das Stück Klage zu komponieren, in dem eine Frau ihren tiefen Schmerz bewältigt, indem sie ihm singend Ausdruck verleiht.«