Musikfest Berlin

Das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar und Gustavo Dudamel

Temperament, Sinnlichkeit, verblüffende Spielkultur, Enthusiasmus, dafür wird das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela weltweit geschätzt. »Die Musik hat unser Leben verändert – die Musik ist unser Leben«, so sein Leiter Gustavo Dudamel. Beim Musikfest Berlin präsentieren Orchester und Dirigent Olivier Messiaens monumentale Turangalîla-Symphonie und verbreiten in Heitor Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras Nr. 2 südamerikanisches Flair.

Orquesta Sinfónica Simón Bolívar

Gustavo Dudamel Dirigent

Heitor Villa-Lobos

Bachianas Brasileiras Nr. 2

Olivier Messiaen

Turangalîla-Symphonie für Klavier, Ondes Martenot und großes Orchester

Jean-Yves Thibaudet Klavier, Cynthia Millar Ondes Martenot

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Di, 13. Sep 2016, 20:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Live in der Digital Concert Hall zur Übertragung

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Temperament, Energie, Sinnlichkeit, verblüffende Spielkultur, Enthusiasmus, dafür wird das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela weltweit geschätzt. »Die Musik hat unser Leben verändert – die Musik ist unser Leben«, hat Gustavo Dudamel einmal gesagt. Er selbst ist ebenfalls aus »El sistema« hervorgegangen, jener einzigartigen Initiative Venezuelas, die Kinder und Jugendliche aus allen Schichten an Musik heranführt. Der Komponist Heitor Villa-Lobos baute, nach seinen Studienjahren in Paris, in seiner Heimat die staatliche Musikerziehung in Brasilien auf. Während dieses kulturpolitischen Engagements komponierte er den Zyklus der Bachianas Brasileiras. Ziel Villa-Lobos’ war, Bachs kompositorische Stilmittel mit den Charakteristika brasilianischer Volksmusik zu verbinden und daraus ein ganz eigens Idiom zeitgenössischer brasilianischer Musik zu erfinden. Mit der monumentalen, zehnsätzigen Turangalîla-Symphonie hat Olivier Messiaen eines der außergewöhnlichsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts geschaffen. Das Wort Turangalîla entstammt dem Sanskrit und fasst gleich mehrere verschiedene Bedeutungen: Von Bewegung, Rhythmus, Spiel, Werden und Vergehen bis hin zum Thema einer schicksalhafte, alles übersteigenden Liebe. Messiaen entfacht in dieser Symphonie ein kontrast- und abwechslungsreiches wie sinnenfrohes Spiel der Instrumentalfarben. Besondere Bedeutung bekommen dabei die Schlaginstrumente. Sie reichern, zusammen mit dem virtuos eingesetzten Klavier und den Ondes Martenot nicht nur die orchestralen Farben weiter an, sondern fügen in den europäischen Orchesterapparat das Klangspiel javanesischer bzw. balinesischer Gamelan Ensembles ein.

Musikfest Berlin 2016

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