Musikfest Berlin

Ensemble intercontemporain

Matthias Pintscher Dirigent

Clément Saunier Trompete

Jean-Christophe Vervoitte Horn

33 1/3 Collective Video und kinetische Skulptur

Le Théâtre de Séraphin

Matthias Pintscher

sonic eclipse für Trompete, Horn und Ensemble: celestical object I – celestical object II – occultation

Wolfgang Rihm

Concerto »Séraphin« für 16 Spieler, Aufführung in Kombination mit »No More Masterpieces« von 33 1/3 Collective Deutsche Erstaufführung

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Fr, 09. Sep 2016, 20:00 Uhr

Haus der Berliner Festspiele | Einführung: 19:00 Uhr

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

Per E-Mail kontaktieren

Website besuchen

Programm

1976 von Pierre Boulez in Paris gegründet, ist das Ensemble intercontemporain eines der traditionsreichsten Spezialensembles für neue Musik. Seine Mitglieder, alle international renommierte Solisten und Solistinninnen, haben die Aufführungspraxis der neuen Musik in den letzten 40 Jahren maßgeblich mitgeprägt. Seit 2013 ist der Komponist und Dirigent Matthias Pintscher Leiter des Ensembles. Vergangenes Jahr gab er beim Musikfest Berlin sein Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker. Dieses Mal stellt er in der ersten Hälfte des Konzerts seinen Ensemblezyklus sonic eclipse vor: Im Zentrum stehen Trompete und Horn. Wie bei einer Mond- oder Sonnenfinsternis überdecken sich die Klanglichkeiten der beiden Protagonisten allmählich und ziehen die übrigen Instrumente in ihr Gravitationsfeld. Wolfgang Rihms Concerto Seraphin, vor acht Jahren als Auftragswerk beim Musikfest Berlin uraufgeführt, ist Bestandteil eines ganzen Werkkomplexes, bei denen sich im Laufe der Jahre an einen thematischen Kern immer weitere Teile und Schichten anlagern. Zentrale Inspirationsquelle für Rihm waren die Théâtre de Séraphin-Texte von Antonin Artaud und Charles Baudelaire. Die experimentierfreudigen Videokünstler des niederländischen 33 1/3 Collektiv haben in dem Projekt No More Masterpieces digitale Bildwelten entwickelt, die auf Antonin Artauds radikales und provokatives Manifest Schluss mit den Meisterwerken Bezug nehmen und Wolfgang Rihms Concerto Séraphin in die Welt der kinetischen Visualität weiterentwickeln.