Musikfest Berlin

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Daniel Harding

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Daniel Harding eröffnen das Musikfest Berlin mit einem Paukenschlag. Tutuguri, das Poème dansé des jungen Wolfgang Rihm, steht im Œuvre des Komponisten einzig da. Nirgends sonst entfesselte er solch unbändige Elementarkräfte, nirgends sonst wird der Rhythmus, wird das Schlagwerk so sehr zur Mitte und zum Ziel der Musik wie in dieser Partitur.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Daniel Harding Dirigent

Graham Forbes Valentine Sprecher

Sechs Schlagzeuger des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Eröffnungskonzert

Wolfgang Rihm

Tutuguri, Poème dansé für großes Orchester, Schlagzeuger, Chor vom Tonband und Sprecher konzertante Aufführung

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Sa, 03. Sep 2016, 19:00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 18:00 Uhr

Live in der Digital Concert Hall zur Übertragung

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Daniel Harding eröffnet das Musikfest Berlin mit einem Paukenschlag. Tutuguri, das Poème dansé des jungen Wolfgang Rihm, steht im Œuvre des Komponisten einzig da. Nirgends sonst entfesselte er solch unbändige Elementarkräfte, nirgends sonst wird der Rhythmus, wird das Schlagwerk so sehr zur Mitte und zum Ziel der Musik wie in dieser Partitur, deren letzten Teil die Schlagzeuger allein mit einem über Lautsprecher zugespielten Chor bestreiten. Ihre Aufbauten beherrschen den Bühnenraum, vier Tamtams sind zudem im Auditorium positioniert. Sie wirken als Zentrum und treibende Kraft in einer rituellen Musik.

Grundlage: Antonin Artauds Hörspiel über den Kult der Schwarzen Sonne, den die Tarahumaras in Mexiko einmal jährlich feiern, ein Ritual, das seine Teilnehmer in andere Bewusstseinszustände hebt. Der Text sollte für Artaud nicht nur durch das gesprochene Wort wirken, sondern durch alle Fibern der Aktion: »Alles muss haargenau in eine tobende Ordnung gebracht werden.« Und so ist in Rihms Musik der Text auf verschiedene Weise »in jedem Abschnitt, in jeder Note gleichermaßen präsent. Beim Komponieren habe ich die Musik diesem Text angelagert, der Text brachte diese Musik hervor – ein rituelles Bild auseinanderstrebender Energien.«

Musikfest Berlin 2016

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