Musikfest Berlin

Isabelle Faust Violine

André Richard Klangregie

Luigi Nono

La lontananza nostalgica utopica future für Solovioline und Tonbänder

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Karten

Fr, 02. Sep 2016, 21:30 Uhr

Kammermusiksaal

Veranstalter/Kartenverkauf

Berliner Festspiele

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel: +49 (30) 254 89 100

Fax: +49 (30) 254 89 230

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Programm

Am Vorabend des Musikfest Berlin werden zwei musikalische Solitäre zu hören sein, die zentrale Dimensionen des Hörens ansprechen: die Zeit und den Raum. Der französische Komponist Philippe Manoury ist an verschiedenen Formen der Zeitwahrnehmungen interessiert. In Le Temps, mode d’emploi verbindet Manoury zwei Klaviere live mit Elektronik, interpretiert vom GrauSchumacher PianoDuo, das das Stück uraufführte. In La lontananza nostalgica utopica futura (Die nostalgisch-utopische-zukünftige Ferne) gestaltete Luigi Nono eine Musik der Klangfarben, Gesten, Texturen im Raum. La lontananza war ein Auftragswerk der Berliner Festwochen und wurde 1988 im Kammermusiksaal uraufgeführt. Nono unternahm damals selbst mehrere Reisen, darunter auch nach Grönland, im Gepäck die Partitur von Edgard Varèses Arcana. Diese Musik und die Geräusche von Eisbergen begleiteten Nono. Monate später schrieb er La lontananza nostalgica utopica futura. Der Solist an der Geige sucht sich wandernd einen Weg im Klangraum zwischen Tonband-Einspielungen und der Partitur. Dieser Herausforderung stellt sich Isabelle Faust, eine der markantesten Geigerinnen unserer Zeit. Sie besitzt die künstlerische Souveränität, Nonos Vision in einem besonderen Klang-Raum-Konzept umzusetzen.

Musikfest Berlin 2016

Programmhighlights

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