(Foto: Hermann Willers)

Orgel

Orgelmatinee mit Thomas Ospital und Bruno Delepelaire

Ein tolles Duo: der französische Organist Thomas Ospital und Bruno Delepelaire, Solocellist der Berliner Philharmoniker. Wie gut ihre Instrumente zusammen harmonieren, zeigen die beiden an Werken von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré und César Franck. Selbstverständlich präsentiert sich der Gast aus Paris auch als Solokünstler – mit Kompositionen von Maurice Duruflé, Claude Debussy, Franz Liszt und Sergej Prokofjew.

Thomas Ospital Orgel

Bruno Delepelaire Violoncello

Orgel & Violoncello

Johann Sebastian Bach

Sinfonia aus der Kantate »Wir danken dir, Gott, wir danken dir« BWV 29 (Transkription für Orgel von Marcel Dupré)

Camille Saint-Saëns

Prière für Violoncello und Orgel op. 158

Maurice Duruflé

Aus der Suite für Orgel op. 5: Sicilienne und Toccata

Gabriel Fauré

Élégie für Violoncello und Klavier op. 24 (Transkription für Violoncello und Orgel von Thomas Ospital)

Claude Debussy

Danse für Klavier (Transkription für Orgel von Thierry Hirsch)

Gabriel Fauré

Aus der Sonate Nr. 2 für Violoncello und Klavier op. 117: 2. Satz Andante (Transkription für Violoncello und Orgel von Gustave Bret)

Franz Liszt

Orpheus, Symphonische Dichtung Nr. 4 (Transkription für Orgel von Louis Robilliard)

César Franck

Aus der Sonate für Violine und Klavier A-Dur: 4. Satz Allegretto poco mosso (Transkription für Violoncello und Orgel von Thomas Ospital)

Sergej Prokofjew

Toccata für Klavier d-Moll op. 11 (Transkription für Orgel von Jean Guillou)

Termine und Karten

So, 22. Jan 2017, 11:00 Uhr

Philharmonie – Karl-Schuke-Orgel | Einführung: 10:00 Uhr

Programm

Diesen Namen muss man sich merken: Thomas Ospital. Wo immer der 1990 geborene französische Organist auftritt, verleitet er sein Publikum zu Beifallsstürmen. Die ungestüme Virtuosität, der draufgängerische Impetus und die jugendliche Kraft seiner Interpretationen sowie die genialen Improvisationen – das alles ist faszinierend und bezwingend. Gelernt hat Thomas Ospital sein Handwerk am Pariser Conservatoire supérieure, das er mit fünf ersten Preisen verließ. Ihm zur Seite steht in der heutigen Orgelmatinee Bruno Delepelaire, seit 2013 Solocellist der Berliner Philharmoniker. Die Orgel und das Cello haben auf den ersten Blick zwar nicht viel gemeinsam, doch beide Instrumente sind in besonderer Weise in der Lage, Musik gewissermaßen singend zum Klingen zu bringen. Das zeigen Thomas Ospital und Bruno Delepelaire etwa in Camille Saint-Saëns innigem Prière, in Gabriel Faurés charmanter Élégie sowie in dem Finale aus César Francks bekannter Sonate für Violine und Klavier, das Thomas Ospital eigens für die Orgel der Berliner Philharmonie bearbeitet hat. Selbstverständlich präsentiert sich der Gast aus Paris mit Kompositionen von Maurice Duruflé, Claude Debussy und Franz Liszt auch als Solokünstler. Am Ende erklingt Sergej Prokofjews berühmte und ob ihrer technischen Schwierigkeiten berüchtigte Toccata in einer Bearbeitung des großen Altmeisters Jean Guillou.

(Foto: Hermann Willers)

Thomas Ospital (Foto: Mirko Cvjetko)