(Foto: Hermann Willers)

Orgel

Weihnachtliche Orgelmatinee

Winfried Bönig hat einen Traumberuf: Er ist Domorganist in Köln und einer der bekanntesten deutschen Konzertorganisten. Bei seinem Debüt in der Berliner Philharmonie präsentiert er gemeinsam mit den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker ein festliches Vorweihnachtsprogramm »à la française« mit Werken von Marcel Dupré, Gaston Litaize und Arno Landmann sowie einer Komposition von Charles-Marie Widor, die mit großer Geste und heroisch triumphierend Oper und Kirche zu versöhnen scheint.

Winfried Bönig Orgel

Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker

Jan Schlichte Pauke

Orgel & Blechbläser

Gaston Litaize

Cortège für Orgel und Blechbläser

Marcel Dupré

Aus der Symphonie-Passion für Orgel op. 23: 1. Satz Le monde dans lʼattente du Sauveur

Alexandre Guilmant

Marsch F-Dur nach Lift up Your Heads aus Händels Messiah für Orgel, Blechbläser und Pauken op. 15 Nr. 2

Arno Landmann

Variationen über ein Thema von Händel für Orgel op. 29

Henry Purcell

Suite aus der Semi-Opera The Fairy Queen (Bearbeitung für Blechbläser von Eric Crees)

Marcel Dupré

Aus der Symphonie-Passion für Orgel op. 23: 2. Satz Nativité

Charles-Marie Widor

Salvum fac populum tuum für Orgel, Blechbläser und Pauken op. 84

Termine und Karten

So, 11. Dez 2016, 11:00 Uhr

Philharmonie – Karl-Schuke-Orgel | Einführung: 10:00 Uhr

Programm

Nicht mal im Traum hätte Winfried Bönig daran gedacht, doch als das Telefon klingelte und er zum Gespräch an den Rhein gebeten wurde, ahnte der Bamberger, was kommen sollte: Das Angebot, Domorganist in Köln zu werden. Für ihn ein Traumberuf, aber nicht der einzige: Winfried Bönig ist auch promovierter Musikwissenschaftler, unterrichtet als Professor an der Kölner Musikhochschule und zählt zu den bekanntesten deutschen Konzertorganisten. Bei seinem Debüt in der Berliner Philharmonie präsentiert Winfried Bönig gemeinsam mit den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker ein festliches Vorweihnachtsprogramm »à la française«. Marcel Dupré zählte zu den zentralen Persönlichkeiten der französischen Orgelmusik. Wer bis in die 1960er-Jahre hinein als Organist etwas werden wollte, musste nahezu zwangsläufig bei Dupré studieren. So auch der 1909 geborene Gaston Litaize, dessen feierliche Prozessionsmusik für Orgel, drei Trompeten und drei Posaunen das Konzert eröffnet. Im weiteren Verlauf erklingen zwei Sätze aus Marcel Duprés expressiver Symphonie Passion, die das nahe Weihnachtsfest musikalisch vorwegnehmen. In den hochvirtuosen und überaus farbigen »Händel-Variationen« des Spätromantikers Arno Landmann zieht Winfried Bönig alle Register und zeigt, was in der Orgel der Berliner Philharmonie steckt. Das Konzert endet mit einer Komposition von Charles-Marie Widor, die mit großer Geste und heroisch triumphierend Oper und Kirche zu versöhnen scheint.

(Foto: Hermann Willers)

Winfried Bönig (Foto: privat)