Education

Kinderoper mit Simon Rattle und den Vokalhelden

Gemeinsam singen, Lust am Musikmachen wecken – das ist das Ziel des Vokalhelden-Projekts unseres Education-Programms. Hierzu wurden überall in Berlin Vokalhelden-Chöre für Kinder und Jugendliche gegründet. Unter Leitung von Simon Rattle präsentieren sie nun Zum Mond und zurück, eine neue Kinderoper von Andrew Norman – ein fantasievoller junge Komponist, der nach eigenen Worten überraschende Handlungsverläufe liebt, wie man sie von Fernsehserien und Videospielen kennt.

Gesangssolisten und Mitglieder der Berliner Philharmoniker und jugendliche Instrumentalisten, Vokalhelden-Kinder- und Jugendchor, Vokalhelden-Projektchor mit Jugendlichen und Erwachsenen

Sir Simon Rattle Dirigent

Simon Halsey Einstudierung

Ela Baumann Regie

Andrew Norman

Zum Mond und zurück – Uraufführung, Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra und der Los Angeles Philharmonic Association. Das Werk ist Teil einer Reihe von Kompositionsaufträgen für Kinderopern, die unter der künstlerischen Leitung von Sir Simon Rattle und Simon Halsey stehen.

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Sa, 17. Jun. 2017 15 Uhr

Philharmonie

So, 18. Jun. 2017 11 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hall zur Übertragung

Programm

Nach der Beteiligung an den Aufführungen der Kinderopern Was lauert da im Labyrinth von Jonathan Dove (2015) und Die beiden Musikanten von Peter Maxwell Davies (2016) steht gegen Ende dieser Spielzeit ein weiteres großes Vokalhelden-Chorprojekt auf dem Plan, bei dem neben den Vokalhelden-Kinderchören auch Jugend- und Erwachsenenchöre bei einem gemeinsamen Konzert mit den Berliner Philharmonikern und jugendlichen Instrumentalisten unter der Leitung von Sir Simon Rattle mitwirken werden: Die Premiere eines neuen musikdramatischen Werks eigens für dieses Vokalhelden-Projekt des US-amerikanischen Komponisten Andrew Norman, der 1979 in eine Familie eingefleischter Star-Wars-Fans hineingeboren wurde: »Wir sahen es jedes Wochenende, jahrelang – ernsthaft ...«

Fasziniert von John Williams’ bekannter Filmmusik, beschloss Norman schon in jungen Jahren, Komponist zu werden, was tatsächlich unter einem guten Stern stand, da der Absolvent der Thornton School of Music an der University of Southern California und der Yale School of Music mit Kompositionspreisen schier überhäuft wurde: »Er ist ein wunderbarer Orchestrator und seine Fantasie ist wirklich außergewöhnlich«, lautete das Urteil des Pianisten und Dirigenten Jeffrey Kahane, der im Dezember 2015 Normans Klavierkonzert Split mit dem von James Gaffigan dirigierten New York Philharmonic uraufgeführt hat. Seine neue Oper Zum Mond und zurück komponiert er in der für ihn typischen Arbeitsweise: »Ich ziehe mich für sechs Monate in meine Höhle zurück und komme dann mit der vollständig fertigen Partitur wieder heraus«, sagt er (wobei er mit »Höhle« die umgebaute Garage neben seinem Haus in El Sereno nordöstlich von Los Angeles meint). Natürlich spielt das neue Stück Zum Mond und zurück in den Weiten des Weltraums.

Geschäftig arbeiten viele Experten daran, eine wundersame Rakete für die Reise zum Mond startklar zu machen. Endlich ist es soweit: Die Rakete fliegt und fliegt tatsächlich mit Erdlingen an Bord und landet mit einer Bruchlandung auf dem Mond. Die Mondbewohner sind zuerst erstaunt über die fremden Lebewesen, doch nach und nach zeigen sich doch Missverständnisse. Erst die Liebe bringt die Wendung und ermöglicht Versöhnung und gegenseitigen Respekt.

(c) Monika Rittershaus

Die Vokalhelden der Berliner Philharmoniker

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