(Foto: Stephan Rabold)

Silvesterkonzert mit Simon Rattle und Daniil Trifonov

Er sei »der erstaunlichste junge Pianist unserer Zeit«, schrieb die Londoner Times, als Daniil Trifonov seine erste Rachmaninow-Aufnahme vorlegte. Zu Silvester interpretiert Trifonov das Klavierkonzert Nr. 3 des Komponisten, das vielen als schwierigstes Klavierkonzert aller Zeiten gilt. Simon Rattle präsentiert zudem Antonín Dvořáks virtuose Slawische Tänze und führt uns mit Orchesterstücken aus William Waltons Façade in die Welt des britischen Humors.

Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle Dirigent

Daniil Trifonov Klavier

Dmitri Kabalewsky

Ouvertüre zur Oper Colas Breugnon

Sergej Rachmaninow

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30

Daniil Trifonov Klavier

William Walton

Orchesterstücke aus Façade, zu einer Suite zusammengestellt von Sir Simon Rattle

Antonín Dvořák

Slawische Tänze op. 72 (Auswahl)

Termine und Karten

Programm

Bevor zum Jahreswechsel 2016/2017 die Champagnerkorken knallen, ist in den von einer spritzigen Lustspielouvertüre des sowjetischen Komponisten Dmitri Kabalewski eröffneten Silvesterkonzerten der Berliner Philharmoniker zunächst einmal Tastendonner allererster Güte zu erleben, wenn Daniil Trifonov das Podium betritt. Der wie sein vier Jahre älterer Pianistenkollege Igor Levit in Nischni Nowgorod (vormals Gorki) geborene 25-jährige Musiker zählt seit dem Gewinn des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs im Jahr 2011 nicht nur zu den technisch überragenden, sondern auch musikalisch interessantesten Pianisten der jüngeren Generation. Nachdem bereits ein Mitschnitt seines von Presse und Publikum gleichermaßen umjubelten Debüts in der New Yorker Carnegie Hall auf CD erschienen war, legte Trifonov 2015 auf Tonträger seine Interpretationen einiger der anspruchsvollsten Variationenwerke von Sergej Rachmaninow nebst einer eigens komponierten Hommage an den von ihm bewunderten Komponisten und Virtuosen vor – und das Feuilleton geriet ins Jubeln (»Hut ab vor diesem Rachmaninow!«), Seufzen (»Verweile doch, Tonaugenblick, du bist so schön!«) und Schwärmen (»Ein hoch kultivierter Virtuose mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten«).

Auch im Rahmen seines Debüts bei den Berliner Philharmonikern spielt Trifonov eine Komposition von Rachmaninow: das Dritte Klavierkonzert, das vielen Interpreten des Werks als das schwierigste Klavierkonzert aller Zeiten gilt. Mit lyrischen Passagen, die zumindest dem Publikum etwas Zeit zum Durchatmen geben, bevor es die nächste Runde pianistischer Brillanz zu bestaunen gilt, geizt die Komposition deshalb aber keineswegs. Der zweite Teil des Silvesterprogramms klingt mit einigen der schmissigsten Slawischen Tänze von Antonín Dvořák aus. Zuvor sind aber noch Auszüge aus William Waltons 1923 uraufgeführter Façade zu erleben – einem literarisch-musikalischem Zwitterwerk, dessen frech aufmüpfiger, bei allem Nonsens hintergründiger Witz sich kaum besser beschreiben lässt als mit den Worten »very british«. Dass das von seinen Autoren (die Texte stammen von Edith Sitwell) als »Entertainment« bezeichnete Werk von keinem anderen raffinierter dargeboten werden kann als von Simon Rattle, liegt auf der Hand. Denn als Brite hat das Verb »to entertain« für ihn zwei Bedeutungen: »einladen« und »unterhalten«. Und in genau diesem Sinne freuen sich Sir Simon und die Berliner Philharmoniker darauf, Sie zu ihren Silvesterkonzerten zu begrüßen.

Über die Musik

Von konzertanten Elefanten und anderen Heimsuchungen

Rachmaninow, Kabalewsky und Walton: stets für Überraschungen gut

Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30

Man beschrieb ihn als zurückhaltend und bescheiden. Sein langjähriger Freund Fjodor Schaljapin behauptete sogar, der Ruhm sei ihm peinlich gewesen. Überhaupt nicht peinlich waren Sergej Rachmaninow hingegen die großen Häuser, die er in Russland, der Schweiz und zum Schluss in Kalifornien bewohnte. Er bewirtete gern Gäste und nippte dann manchmal, um nicht aufzufallen, auch an einem Glas Wein, was ihm nicht sonderlich viel bedeutete. Gegenüber Freunden zeigte er sich ausgesprochen großzügig, und die dankten es ihm mit Lobeshymnen auf seinen Charakter. Bedauerlicherweise kostete dieser Lebensstil jedoch Geld, viel Geld, und so kam Rachmaninow sehr früh in den Ruf, ein Verschwender und vorwiegend an üppigen Honoraren interessiert zu sein.

Er liebte alles, was mit Pferdestärken zu tun hatte, vor allem Pferde und Autos. Kostspielige Leidenschaften, die auch finanziert sein wollten. Im Sommer 1909 gestand er brieflich einem Freund: »Es wäre nicht schlecht für mich, mir in Bezug auf meine Geschäftspost einen Sekretär anzuschaffen. Aber bevor ich mir einen solchen zulege, will ich mir ein Auto anschaffen. Ich wünsche mir so sehr eines, dass ich es Dir gar nicht schildern kann! Alles, was ich brauche, ist ein Auto und einen Sekretär. Sonst habe ich alles, was ich benötige.«

Ein Geständnis mit Langzeitfolgen: das Dritte Klavierkonzert, geschrieben just in jenem Sommer 1909 für eine USA-Tournee, wurde nie vollständig den Ruf los, eher ein merkantiles als künstlerisches Meisterwerk zu sein. Rachmaninow selbst hatte von seinem »Elefantenkonzert« gesprochen, womit er die zur Bewältigung des Stücks erforderliche enorme Kraftanstrengung meinte. Für Kritiker seines spätromantischen, dezidiert anti-modernen Stils ein gefundenes Fressen, ließ sich doch das 45-minütige Monster, das vom Herbst 1909 an auf einer gigantischen Tournee zelebriert wurde und dem Komponisten ebensolche Honorare einbrachte, als Produkt eines kapitalistischen Unternehmers auffassen. Allerdings pflegte Rachmaninow sein Drittes keineswegs so pompös zu interpretieren, wie es hernach Mode wurde – er spielte es filigran und transparent, fast sachlich, und begnügte sich mit einer gekürzten Version von etwa 30 Minuten. Dem Erfolg tat diese Zurückhaltung keinen Abbruch; Rachmaninow kaufte sich wenige Jahre danach tatsächlich seinen ersten Wagen, ein Modell namens Loreley aus einer thüringischen Autofabrik.

Während der Nordamerika-Tournee trat er, zum Teil mehrmals, in Philadelphia, New York, Boston, Toronto und kleineren Städten auf. Die Programme wurden von seinem Zweiten, dem c-Moll Klavierkonzert dominiert, doch den Höhepunkt der Gastspielreise bildete wenige Wochen nach der von Walter Damrosch geleiteten Premiere des neuen Dritten in New York eine ebenfalls dort stattfindende Aufführung unter Gustav Mahler. Der enorme Schwierigkeitsgrad des Werks erforderte nicht nur außergewöhnlich intensive Probenarbeit; den Solopart hatte Rachmaninow während der Atlantik-Überfahrt wieder und wieder auf einer stummen Klaviatur üben müssen. In späteren Jahren überließ er die Darbietungen lieber anderen Pianisten; der Widmungsträger Józef Hofmann hat es allerdings nie angerührt. Wirklichen Weltruhm erlangte das Werk erst dank Vladimir Horowitz.

Höchste Virtuosität und erzromantische, nostalgische Aura – das war schon im 19. Jahrhundert kein Widerspruch. Bei Rachmaninow sind diese scheinbar gegenläufigen Tendenzen ins Extrem getrieben und zugleich auf geniale Weise vereint. Das mit dem dritten Takt einsetzende, in parallelen Oktaven gefasste Hauptthema lässt nicht annähernd jene horrenden technischen Schwierigkeiten ahnen, die dann folgen und die Rachmaninow dazu trieben, diverse Streichungen vorzunehmen wie auch alternative Kadenzen einzufügen. Dies gilt auch für den zweiten Satz, ein elegisches, manchmal sogar exaltiert leidenschaftliches Intermezzo mit Variationscharakter. Eine kurze Scherzo-Kadenz leitet in ein äußerst bravouröses Finale über. Strahlendes D-Dur krönt ein Werk, das unter eleganter und allgemein verständlicher Fassade die raffiniertesten Kunstgriffe verbirgt.

Das d-Moll-Konzert entstand auf dem Landgut Iwanowka, das Rachmaninows Frau gehörte, 500 Kilometer südlich von Moskau. Dort schrieb ihr Gatte in den folgenden Jahren auch zwei großformatige geistliche Werke und die Chor-Symphonie Die Glocken. Zugleich festigte er durch zahlreiche Auftritte seinen Ruhm in Russland. Das Reisen war einfacher geworden, stand neuerdings doch ein Auto vor der Tür. Rachmaninow war nicht nur als Interpret eigener Werke anerkannt, sondern nahm jetzt erstmals Tschaikowskys b-Moll-Konzert ins Repertoire auf und erwarb sich außerdem als Dirigent von Konzerten und Opern immer größere Bewunderung. Während des Ersten Weltkriegs und der frühen Revolutionsphase gab Rachmaninow Wohltätigkeitskonzerte zugunsten verwundeter Soldaten. Er versuchte, nicht als Bourgeois aufzufallen und zog sich mit seiner Familie ins vermeintlich unberührte Iwanowka zurück, wo bereits Greueltaten an Gutsbesitzern verübt worden waren. Der Mob raste und machte auch vor dem Haus des Musikers nicht halt; man warf den Flügel aus dem ersten Stock in den Garten, Bauern erschlugen den Lieblingshund seiner Tochter. Völlig verängstigt flüchteten die Rachmaninows nach Moskau, dann bot die Einladung zu einem Konzert in Stockholm die Möglichkeit, dem Chaos zu entkommen. Der Aderlass für Russlands Kultur war gewaltig: wie Rachmaninow kehrten auch Prokofjew, Strawinsky, Medtner und Schaljapin ihrem Vaterland den Rücken, die Maler Repin, Chagall und Kandinsky gingen ebenso ins Exil wie die Schriftsteller Bunin, Nabokov und Mereschkowski.

Dmitri Kabalewsky: Die Ouvertüre zur Oper Colas Breugnon

Naheliegenderweise ist die Zahl derjenigen Künstler, die blieben, weil sie nicht gehen konnten oder wollten, weitaus größer. Hunderte von Biografien sprechen vom verzweifelten Bemühen, in denkbar deprimierenden Verhältnissen zu überleben. Die seelischen Verwüstungen, die das bei Schostakowitsch, Prokofjew und Chatschaturjan hinterließ, sind hinlänglich bekannt, wobei es die drei Stars der Sowjetära noch glimpflich traf im Vergleich zu verbannten und in Straflagern gefangenen Komponisten wie Alexander Mossolow oder Wsewolod Saderatzky. Neben diesen tragischen Figuren existierte eine große Gruppe von Arrivierten, die fast nie mit der Partei in Konflikt gerieten, akademische Ämter inne hatten und mehr oder weniger unbeschwert Werk auf Werk schufen. Nikolai Mjaskowski und Reinhold Glière sind die beiden bekanntesten, weil begabtesten Repräsentanten dieser Gruppe. Der Dritte im Bunde war Dmitri Kabalewsky, geboren in Sankt Petersburg und ausgebildet in Moskau. Orden, Titel und Ehrenpreise pflasterten seinen Weg. Kabalewsky bewegte sich so dicht wie nur wenige entlang der Doktrin des sozialistischen Realismus, doch hütete ihn seine immense Begabung vor Sterilität, wenn auch nicht immer vor knalligem Sowjetkitsch. Er zeigte eine fast libidinöse Verehrung für Lenin, und er spielte 1936 eine niederträchtige Rolle bei der Unterdrückung von Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk, was seiner Karriere selbstverständlich keinen Abbruch tat, nicht einmal in den USA, wo Toscanini, Stokowski, Mitropoulos und Ormandy Werke von ihm dirigierten. Auf Erfolgskurs war Kabalewsky 1938 mit seiner Oper Colas Breugnon gekommen. Die Ouvertüre daraus ist noch heute seine meistgespielte Komposition. Ein munteres Thema wird zwischen Holzbläsern, Streichern und Schlagwerk hin und her geworfen, im Mittelteil erklimmt eine zunächst schwärmerische Melodie majestätische Höhen. Die Oper fußt auf Romain Rollands gleichnamigem Roman, ihr Held ist ein Bildschnitzer aus dem Burgund des 17. Jahrhunderts. Kabalewsky bemühte sich um Authentizität, imitierte französische Volksmusik jener Zeit, musste am Ende aber akzeptieren, dass man in seinem Breugnon »die Einheit von Künstler und Volk« personifiziert sah. Romain Rolland, in der Sowjetunion sehr beliebt, schrieb dem Komponisten einen Brief, worin er die folkloristischen Elemente der Partitur lobte. Im Œuvre Kabalewskys genießt die Ouvertüre zu Colas Breugnon einen ähnlichen Status wie der fatale Säbeltanz bei Aram Chatschaturjan: Ihre Popularität verhinderte, dass anspruchsvollere Werke aus seiner Feder, etwa die grandiose Vierte Symphonie von 1956, dauerhaft Eingang ins Weltrepertoire finden konnten.

William Walton: Façade

William Walton ist hinsichtlich seiner Position in der Musikgeschichte so etwas wie der britische Kabalewsky. Konnte der zwei Jahre jüngere russische Kollege nie an Schostakowitsch und Prokofjew vorbeiziehen, so saßen dem Engländer stets Elgar und Britten im Nacken. Auch er feierte einen frühen Durchbruch, aber auch in seinem Fall war das Erfolgsstück Façade eher hinderlich als förderlich. Es katapultierte ihn in die erste Reihe britischer Komponisten und wurde, obwohl völlig atypisch für seinen Stil, zum Maßstab alles Weiteren. Dabei hatte der im nordenglischen Industriestadt Oldham, aufgewachsene Sohn eines Organisten und Gesangslehrers zunächst überhaupt keine Neigung zur Musik verraten. Irgendwann fiel seine schöne Knabenstimme auf, er sang in Oxford, studierte dort auch ein wenig, konnte aber trotz mehrerer Anläufe keinen akademischen Titel erwerben. Schlecht ausgebildet, romantisch und gefühlvoll, immer den Tränen nahe, wenn Puccini-Arien erklangen, schien ihm nicht einmal die väterliche Karriere eines Provinzmusikers sicher, zumal er extrem schüchtern und kontaktscheu war. Dann lernte er 1918 die Sitwell-Geschwister kennen, denen Schüchternheit komplett abging.

Osbert, Sacheverell und Edith Sitwell hatten literarische Ambitionen. Sie wurden zeitweilig als Rivalen der um John Maynard Keynes und Virginia Woolf gescharten Bloomsbury-Clique angesehen, galten jedoch vielen als Scharlatane, als exzentrische Gören aus der Upper class. Vor allem die beiden Brüder verstießen gern gegen jeden gesellschaftlichen Codex, und die eher brave Edith fiel nicht nur mit Gedichten auf, sondern auch durch Kleider aus Brokat und Samt sowie einem goldfarbenen Turban. Sie lebte mit ihrer einstigen Hauslehrerin zusammen, bevor sie sich in einen homosexuellen Maler aus Russland verliebte. Crazy old England …

In diesen illustren Kreis nun geriet der junge Walton, zeitlebens an der Chorknabenfrisur zu erkennen. Sacheverell erklärte ihn zum Genie, nachdem er ein Klavierquartett des 16-Jährigen gehört hatte, Edith nahm ihn unter ihre Fittiche. Es kam schon bald zu einer künstlerischen Zusammenarbeit. Walton vertonte ihren Gedichtzyklus Façade, der mit Sprachrhythmen und onomatopoetischen Wortbildungen spielt, was einige Zeitgenossen dazu veranlasste, dieses Experiment als reinen Nonsense zu betrachten. Die Musik schien dem zu entsprechen; die Stücke ergingen sich größtenteils in schwierigen Arabesken und veranlassten einen Instrumentalisten nach der ersten Privataufführung 1922 zu der Frage: »Mr. Walton, wurde Ihnen von einem Klarinettisten jemals Unrecht zugefügt?«

Die erste öffentliche Aufführung 1923 geriet dann zu einem veritablen Skandal, zwar ohne epochale Folgen, wie sie Schönberg und Strawinsky mit ähnlichen Premieren heraufbeschworen hatten, aber für englische Verhältnisse erschütternd genug. William Walton, der in provinzieller Lancashire Mundart redende, schüchterne Chorknabe wurde in London über Nacht zum enfant terrible. Kaum wusste er, wie ihm geschah. Er hat, um nicht in den Ruf eines Dadaisten zu geraten, diese erste Fassung schon bald um weniger schrille Nummern ergänzt und immer wieder an seiner Façade gebastelt, auch noch nach 1948, als er sich für den Rest seines Lebens auf Ischia niederließ. So verraten die sechs zur Suite vereinten Sätze – Fanfare, Scotch Rhapsody, Tango Pasodoblé, Country Dance, Popular Song und Tarantella Sevilliana – zwar noch den Unruhegeist der 1920er-Jahre; sie sind aber andererseits wohlerzogen genug, um in einem Silvesterkonzert neben Antonín Dvořáks Slawischen Tänzen nicht völlig aus der Rolle zu fallen.

Volker Tarnow

Biografie

Daniil Trifonov wurde1991 in Nischni Nowgorod geboren, beide Eltern waren Berufsmusiker. Mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht und bereits mit acht Jahren trat er erstmals mit Orchester auf. Später studierte er an der Gnessin-Musikschule in Moskau bei Tatiana Zelikman. Trifonov, der Martha Argerich, Grigory Sokolov und Radu Lupu als Vorbilder nennt, wechselte 2009 zu Sergei Babayan ans Cleveland Institute of Music, wo er auch Kompositionsunterricht erhielt. Seit er 2011, mit nur 20 Jahren, den Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv und den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewann, ist Trifonov als Konzertsolist und mit Soloabenden in der ganzen Welt gefragt. Er ist mit vielen angesehenen Orchestern und Dirigenten in renommierten Konzertsälen und bei Festivals aufgetreten. Seine Aufführung von Prokofjews Klavierkonzerten Nr. 1 und Nr. 3 mit dem London Symphony Orchestra und Valery Gergiev war einer der Höhepunkte bei den BBC Proms 2015. In der Klavierreihe der Stiftung Berliner Philharmoniker war Trifonov erstmals Anfang Oktober mit Werken von Schumann, Schostakowitsch und Strawinsky zu Gast; beim Orchester gibt er in diesen Konzerten nun sein Debüt.

(Foto: Stephan Rabold)

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