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Familienkonzert – Zur Zeit nicht erreichbar

Familienkonzert – Zur Zeit nicht erreichbar

»Zur Zeit nicht erreichbar« – im Zeitalter von Handys, Smartphones und Social Media ein kaum mehr vorzustellender Gedanke! Und dennoch gibt es Momente, in denen es besser wäre, wenn niemand anrufen könnte. Zum Beispiel bei einem Heiratsantrag. Gian Carlo Menottis Opera buffa »Das Telefon« erzählt in witziger, ironischer Weise von einem heiratswilligen Mann, der sich einiges einfallen lassen muss, ehe er von seiner telefonsüchtigen Angebeteten das Ja-Wort erhält.

Gesangsstudierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Alessia Schumacher Sopran, Philipp Mayer Bariton

Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Simon Rössler Leitung

Claus Unzen Regie

Claus Engel Bühne und Kostüme

Gian Carlo Menotti

Das Telefon

Leroy Anderson

The Typewriter

Leroy Anderson

Plink, Plank, Plunk

Leroy Anderson

Jazz Pizzicato

Zu allen Familienkonzerten bieten wir für die ganz kleinen Besucher ab 0 Jahren eine qualifizierte musikpädagogische Kleinkinderbetreuung an, die Sie vor und auch noch im Verlauf der Familienkonzerte wahrnehmen können. Fragen Sie einfach das Philharmonie-Personal nach dem Weg.

Termine und Karten

So, 11. Okt 2015, 14:30 Uhr

Kammermusiksaal

So, 11. Okt 2015, 17:00 Uhr

Kammermusiksaal

Programm

»Zur Zeit nicht erreichbar« – im Zeitalter von Handys, Smartphones und Social Media ein kaum mehr vorzustellender Gedanke! Und dennoch gibt es Momente, in denen es besser wäre, wenn niemand anrufen könnte. Zum Beispiel bei einem Heiratsantrag. Gian Carlo Menottis Opera buffa Das Telefon erzählt in witziger, ironischer Weise von Ben, der kurz vor einer Reise steht und noch schnell um die Hand seiner Freundin Lucy anhalten will. Doch immer bevor er die entscheidenden Worte aussprechen kann, klingelt das Telefon. Lucy plaudert mit ihrer Freundin, gerät mit einem Bekannten in Streit und sucht danach Trost bei einer anderen Freundin. Ben wird immer nervöser, er möchte seinen Antrag loswerden, doch er scheint chancenlos, bis ihm eine geniale Idee kommt...

Wer glaubt, das Stück sei ein zeitgenössisches Werk, der irrt. Der in Italien geborene und später in Amerika wirkende Komponist Gian Carlo Menotti schrieb diesen entzückenden Einakter 1947. Was wieder einmal beweist, dass die Erreichbarkeit oder Nichterreichbarkeit über einen technischen Apparat nicht nur ein Problem der Menschen von heute ist. Und so ganz nebenbei entdecken die Zuhörer bei diesem Werk, was für ein effektvolles Musikinstrument das Telefon doch sein kann. Unter der Leitung des philharmonischen Schlagzeugers Simon Rössler stellen Mitglieder der Berliner Philharmoniker Menottis musikalisches Kabinettstückchen neben anderen Werken in diesem Familienkonzert vor. Die Gesangspartien übernehmen Studierende der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

Über die Musik

Mit ihrem Education-Programm möchten die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit und ihre Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Ermöglicht wird diese Initiative von der Deutschen Bank.

ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR

Eine Oper über ein Telefon und Musik für eine Schreibmaschine

Was ist eigentlich Kommunikation?

Ganz egal, ob du weißt, was Kommunikation ist, oder nicht – eins steht fest: Sie ist überall und du hast Tag für Tag mit ihr zu tun! Denn das Wort »Kommunikation« kommt von dem lateinischen Ausdruck »communicatio« und bedeutet so viel wie »Mitteilung«. Darin stecken »mit« und »teilen«. Nun stell dir vor, du hast eine tolle Idee und die willst du mit deiner Oma teilen. Was machst Du dann? Du greifst zum Telefon, rufst sie an und erzählst ihr von deinem Plan. Du könntest sie natürlich auch besuchen und es ihr persönlich erzählen. Fällt dir noch eine Möglichkeit ein? Genau! Du könntest deiner Oma einen Brief schreiben oder eine E-Mail. So ein Glück, dass sie dieselbe Sprache spricht wie du, denn sonst würde sie dich wohl nicht verstehen! Sprache ist das wichtigste Hilfsmittel zur Kommunikation, also zur Verständigung zwischen zwei oder mehreren Menschen.

Doch was, wenn man jemandem etwas mitteilen will, der eine andere Sprache spricht, oder wenn man im Konzert sitzt und gerade nicht reden, sondern still sein soll? In solch einem Fall kann man sich mit Zeichensprache verständigen. Wenn man zum Beispiel den Zeigefinger über die Lippen legt, dann teilt man jemandem mit, dass er leise sein soll. Das ist auch Kommunikation!

Interessant wird es mit der Kommunikation besonders dann, wenn man sich über größere Entfernungen verständigen will. Heutzutage benutzen wir dafür Telefone, schreiben E-Mails oder SMS, aber früher, als es noch kein Telefon, keinen Computer und kein Handy gab, da musste man Mitteilungen anders verschicken. Die Indianer beispielsweise haben früher dafür Rauchzeichen benutzt. Wenn sich die Häuptlinge zweier Stämme unterhalten wollten, dann machten sie das mit Feuer und einer Decke. Indem sie die Flammen in bestimmten Abständen entweder offen rauchen ließen oder mit der Decke den Rauch unterbrachen, konnten sie sich Botschaften in Rauchwolkenform schicken. Ein ganz ähnliches Prinzip dachte sich vor rund 200 Jahren ein Mann namens Samuel Morse aus: Das Morse-Alphabet. Anstelle des Rauchs benutzte er kurze und lange Töne oder auch Lichtsignale. Für einen Kapitän ist auch heute noch eines der wichtigsten Morsesignale »dreimal kurz – dreimal lang – dreimal kurz«, denn das bedeutet S-O-S und heißt: »Notfall, rettet uns!«

Ihr seht, man kann auf ganz unterschiedliche Weise kommunizieren und das nicht nur mit anderen Menschen, sondern sogar mit Tieren! Eins steht fest: Ohne Kommunikation wäre das Leben sehr einsam und ein Heiratsantrag sogar unmöglich …

Das Telefon – Eine Erfindung und viele Erfinder

Rauch- und Lichtzeichen haben einen Nachteil: Man kann nur schwer sehr große Entfernungen überbrücken. Früher schrieb man deshalb vor allem Briefe, die dann über viele Tage und Wochen hinweg von Boten auf Pferden über Land und mit Schiffen übers Wasser transportiert wurden. Da musste man viel Geduld haben, denn für die Antwort verging ja ebenso viel Zeit noch einmal. Bis vor knapp 200 Jahren verlief die Fernkommunikation so langsam. Dann begannen einige kluge Köpfe in Europa und Amerika an Erfindungen zu tüfteln, die die Kommunikation beschleunigen sollten. Einen ersten Durchbruch brachte die Erfindung des Telegrafen, mit dessen Hilfe elektrische Signale durch Kabel übertragen werden konnten. Ein Telegramm, so hieß die Mitteilung über einen Telegrafen, war so etwas Ähnliches wie heute eine SMS. Aber direkt miteinander sprechen konnte man dabei nicht. Dafür musste erst ein so genannter Fernsprecher erfunden werden, das, was wir heute Telefon nennen …

Verkabelte Welt

Anfangs waren Telefone übrigens ziemlich seltsam aussehende Kisten mit komisch geformten Hörmuscheln und Trichtern zum Hineinsprechen. Man musste sehr laut und deutlich reden, um sich überhaupt verständigen zu können. Mit den Jahrzehnten entwickelte man das Telefon immer weiter, und auch das Kabelnetz wurde stetig ausgebaut, sodass man über viel größere Entfernungen hinweg jemanden anrufen konnte. Die Menschen waren zunächst skeptisch. Manche fürchteten sich sogar vor dem Telefonieren. Doch nach und nach erkannten alle, wie nützlich das Gerät war. Im Januar 1881, also vor rund 135 Jahren, gab es die ersten acht Telefonanschlüsse Deutschlands in Berlin. Um zwei dieser Anschlüsse miteinander zu verbinden, gab es das »Fräulein vom Amt«, die Telefonistin. Sie saß im sogenannten Fernmeldeamt an einer Schalttafel und nahm alle eingehenden Anrufe an. Man sagte ihr die Telefonnummer des gewünschten Gesprächspartners, dann steckte sie einen Stecker an die richtige Stelle und erst dann war man verbunden. Später konnte man die Nummern dann selbst wählen und brauchte keine Telefonistin mehr. 50 Jahre nach Einführung der ersten Telefone gab es in Deutschland in etwa so viele Anschlüsse wie Berlin heute Einwohner hat. Wenn man alle dafür benutzten Kabel aneinander gelegt haben würde, hätte man sie fast 650 Mal um die gesamte Erde wickeln können!

Heute telefonieren wir meistens mit dem Handy. Da hängt kein Kabel mehr dran und so sind wir immer und überall erreichbar. Oder vielleicht doch nicht immer …?

Boston Herald vom 15. April 1876

Hört, hört!
Alexander Graham Bell hat einen Fernsprecher erfunden

Boston. Dem in Schottland geborenen Sprachtherapeuten und Gehörlosenlehrer Alexander Graham Bell ist es am 8. März erstmals gelungen, auf einer Teststrecke von 8,5 km eine Unterhaltung mithilfe seines elektromagnetischen Fernsprechers zu führen. Das Gerät kann durch elektrische Signale gesprochene Worte durch einen Draht übertragen. Herr Bell hat den Fernsprecher am 14. Februar in Washington zum Patent angemeldet und es auch zugesprochen bekommen – damit gilt er rechtmäßig als Erfinder des Fernsprechers. Doch ein Konkurrent macht ihm Ärger: Der Lehrer Elisha Gray hat nach eigener Aussage einen viel besseren Fernsprecher erfunden und meldete seine Erfindung nur zwei Stunden (!) nach Bell zum Patent an, doch das war zu spät! Trotzdem erhebt Gray Anspruch auf den Titel »Erfinder des Fernsprechers« und es ist ein erbitterter Streit zwischen den beiden Tüftlern entbrannt. Zudem erreichte uns kürzlich der Brief eines Herrn Antonio Meucci, der behauptet, er hätte den Fernsprecher schon vor Herrn Bell erfunden und dieser habe seine Pläne und Ideen gestohlen. Meucci selbst hatte nicht genug Geld, um die Patentgebühren zu bezahlen. Nun fordert er Schadenersatz von Bell. Man darf gespannt sein, wie die Streithähne sich einigen – vielleicht klären sie das Problem ja demnächst über den Fernsprecher!

Heute gilt Alexander Graham Bell immer noch als Erfinder des Telefons. Seinen Konkurrenten hat er übrigens nichts von seinem Ruhm und Geld abgegeben. Dabei hätte soager ein ganz anderer den Titel »Erfinder des Telefons« verdient: Der deutsche Bäckersohn Johann Philipp Reis stellte nämlich schon 1861, also 15 Jahre vor Bell, einen Fernsprecher vor. Und obwohl Reis nicht berühmt geworden ist, erinnert man sich heute noch an den lustigen ersten Satz, den er zum Test in seinen Fernsprecher sagte: »Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!«

Ein Hoch auf die Schreibmaschine

Zweihundert Jahre ist es her,
da freute Gräfin Caro sehr,
dass man die Schreibmaschin’ erfand;
sie schrieb nicht gerne mit der Hand.
Schon als die Gräfin war ein Kind,
da merkte man: Das Kind ist blind.
Darum fiel ihr das Schreiben schwer;
nun half ihr die Maschine sehr!

Tippte sie auf eine Taste,
auf dem neuen »Schreibclavier«,
schnellt’ ein Stempel mit Farbpaste
an das weiße Schreibpapier.
Ticktick – schon stand dort Wort um Wort,
schnell und einfach – wunderbar!
Das sprach sich schnell herum im Ort,
ja bald in ganz Europa gar!

Man schätzte sie, die Schreibmaschin’,
und schrieb man mal was Falsches hin,
löschte man’s mit weißer Paste
und der neuen »Löschen«-Taste.
Nun fragt ihr euch, was macht da »pling«
an diesem Schreibmaschinending?
Mit jedem Tippen rutscht das Blatt
nach links, sonst gibt es Drucksalat!
So geht es bis ans Zeilenende –
»pling« – das ist die Zeilenwende.

So schrieb man Briefe und Gedichte,
ganze Bücher, Stund’ um Stunden.
Doch dann endet die Geschichte:
Der Computer war erfunden!
Dreißig Jahre ist es her,
dass stolz man Schreibmaschin’ besessen;
heute kann der Laptop mehr –
die Schreibmaschine ist vergessen.

Verwählt …

Gian Carlo: Bob, bist du es?
Leroy: Wer ist denn da?
Gian Carlo: Hier ist Gian Carlo, Gian Carlo Menotti, aber wer sind Sie denn?
Leroy: Menotti? Sind sie nicht dieser Komponist mit der Oper über das Telefon?
Gian Carlo: Äh, ja, aber wer sind Sie denn? Ich wollte Bob erreichen, ich muss mich wohl verwählt haben.
Leroy:Aber warten Sie doch, legen Sie nicht auf! Mein Name ist Leroy Anderson und Ihre Oper hat mir wirklich gefallen! Eine witzige Geschichte und die Musik, so keck und unterhaltsam! Köstlich, wie Sie den Tonfall der tratschenden und kichernden Lucy am Telefon getroffen haben und wie herrlich schräge Töne der zerknirschte Ben hervorbringt!
Gian Carlo:Stopp, Moment, warten Sie mal, DER Leroy Anderson? Der mit diesen verrückten Kompositionen?
Leroy: Verrückt?
Gian Carlo: Na, Sie sind doch der, der ein Stück für Schreibmaschine und Orchester geschrieben hat, oder? Und diese Regentropfenmusik Plink, plank, plunk! und so ein lustiges Jazz Pizzicato. Ach und in diesem Stück … wie hieß das noch… ja! Richtig, The Phantom Regiment, da hört man doch sogar Pferdegewieher!
Leroy: Ein genialer Einfall, nicht wahr? Ist auch eine meiner Lieblingsstellen! Und stellen Sie sich vor, jetzt schreibe ich gerade an einem Sandpapier-Ballett.
Gian Carlo: Also, ehrlich gesagt, ich bevorzuge Opern! Die fand ich schon als Kind toll. Mit elf Jahren schrieb ich die Musik zu einem Puppenspiel ... Ach, das waren Zeiten, damals 1922 in »bella Italia« – Sonne, Mamas Pasta, der herrliche Lago di Lugano …
Leroy: Ach, Sie sind ja drei Jahre jünger als ich!Tja, wissen Sie, während Siein der italienischen Sonne mit Puppen spielten, unterrichtete mich meine Mutter – die war Organistin – schon am Klavier. Ihr verdanke ich nebenbei auch, dass ich heute fließend Schwedisch spreche.
Gian Carlo: Schön und gut, aber Schweden hin, Schweden her, wahre Musik kam doch schon immer aus Italien! Denken Sie doch nur anAida, was für Melodien! Das klingt doch viel schöner als so eine Schreibmaschine mit ihrem »Tickticktick – pling!« mit einer ebenfalls tickenden Orchesterbegleitung, oder?
Leroy: Nun, wenn Sie meinen. Mir gefällt der Typewriter, er ist höchst originell.
Gian Carlo: Das steht außer Frage. Aber jetzt muss ich wirklich telefonieren.
Leroy: Sie telefonieren doch!
Gian Carlo: Nein, ich meine, doch, aber nicht mit Ihnen, sondern mit Bob. Auf Wiedersehen.
Leroy: Sie meinten: Auf Wiederhören! Hahaha, Sie inspirieren mich. Ich denke, ich werde ein Stück schreiben mit dem Titel Chatterbox – die Quasselstrippe! Hallo? Hallo? Hm, aufgelegt…

Kurz erklärt

Telegrafie

Den ersten elektrischen Telegrafen entwickelte der Amerikaner Samuel Morse. »Telegraph« (oder auch »Telegraf«) setzt sich aus den griechischen Wörtern »tele« und »graphein« zusammen, was so viel bedeutet wie »fern« und »schreiben«. Und der Name ist Programm: Um schnell Nachrichten zu übermitteln dachte sich Herr Morse 1837, dass er durch elektrische Signale, die er am einen Ende eines Kabels aussandte, am anderen Kabelende einen Stift zum Schreiben bringen könnte. Allerdings schrieb der Stift dann keine Buchstaben, sondern nur Striche und Punkte auf. Aus diesen entwickelte Morse dann eine eigene Sprache, das Morse-Alphabet. Wenn der Stift nun also die Morsezeichen aufgeschrieben hatte – diese Nachricht nannte man Telegramm –, musste der Leser das Morse-Alphabet kennen, um die Zeichen in normale Sprache zu übersetzen. Da passierten anfangs natürlich oft Fehler, aber bald klappte das Telegrafieren so gut, dass es auch in Europa genutzt wurde. Erst als die meisten Leute ein Telefon hatten, verlor das Telegrafieren an Bedeutung. Das Morse-Alphabet benutzt man aber auch heute noch, vor allem in der Schifffahrt.

Patent

Das Wort »Patent« kommt vom lateinischen Wort »patens«, was übersetzt etwa »offen« oder »frei« bedeutet. Patente waren ursprünglich »offene Briefe«, also solche, für die man beim Öffnen kein Siegel brechen musste. Solche Briefe gab es schon im Mittelalter. Sie wurden vom König ausgestellt und erteilten einem bestimmten Untertan eine Erlaubnis.

Heute ist ein Patent ein Dokument, das beweist (»offenlegt«), dass jemand tatsächlich der Erfinder einer bestimmten Sache ist. Wenn man also etwas Neues erfunden hat, geht man zum Patentamt. Dort wird geprüft, ob die Erfindung wirklich neu ist oder ob ein anderer schon vorher die gleiche Idee hatte. Wenn man der Erste ist, bekommt man das Patent ausgestellt. Wozu man das braucht? Auch Ideen können gestohlen werden! Denkt nur an die Erfindung des Telefons! Alexander Graham Bell hat eigentlich die Idee von Antonio Meucci geklaut, weil der Italiener nicht das Geld hatte, um seine Erfindung beim Patentamt anzumelden – das kostet nämlich eine ziemlich hohe Gebühr. Bell hingegen konnte es sich leisten und das Patent, das er für die Erfindung des Telefons erhielt, hat ihn reich und berühmt gemacht. Außer ihm durfte dann offiziell niemand mehr solch ein Gerät herstellen oder verkaufen. Er allein hatte das Recht dazu – und Meucci ging leer aus.