Musik bewegt Bilder

No Land’s Song

Film: Auf die Bühne, Sara!

Dieser Film – so die Presse – bringe alles mit, was sich der Zuschauer im Kino wünsche, eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, Rückschlägen und Glücksmomenten. »No Land’s Song« dokumentiert auf unterhaltsame Weise den beharrlichen Versuch der in Teheran lebenden Sängerin und Komponistin Sara Najafi, trotz des Auftrittsverbots für Frauen ein Konzert zu Ehren der legendären Qamar-ol-Molouk Vaziri zu organisieren.

Dokumentarfilm von Ayat Najafi (Deutschland/Frankreich/Iran 2014)

Termine und Karten

Mi, 13. Jan. 2016 18 Uhr

Hermann-Wolff-Saal

Programm

No Land’s Song ist ein unterhaltsamer Dokumentarfilm über die vermeintlich subversive Bedrohung durch die weibliche Stimme und eine Parabel auf die Verhältnisse im Iran der letzten Jahre. Nach der dortigen Revolution im Jahr 1979 dekretierten die religiösen Führer des Landes, Frauen dürften nicht allein vor einem Publikum singen. Der in Berlin lebende Regisseur Ayat Najafi begleitete seine Schwester, die in Teheran lebende Sängerin und Komponistin Sara Najafi, bei dem beharrlichen Versuch, ein Konzert zu Ehren der legendären Qamar-ol-Molouk Vaziri zu organisieren. Vaziri war die erste Frau, die unbegleitet und unverschleiert im Iran gesungen hatte. Aktive Mitstreiterinnen findet Sara in zwei Sängerkolleginnen: in Sayeh Sodeyfi und in Parvin Namazi, die schon im vorrevolutionären Persien bekannt war.

Der Film bringe alles mit, was sich der Zuschauer im Kino wünsche, befand Kirsten Kieninger (www.kinozeit.de): »Eine Story mit klarem Ziel, Höhen und Tiefen, Rückschlägen und Glücksmomenten. Eine sympathische Protagonistin, um die sich nach und nach eine bunte Schar von Mitstreitern sammelt, die den Film durch ihre Eigenheiten bereichern und denen der Film genug Raum gibt, dass jeder einzelne auch als Individuum zur Geltung kommt. Zusammen bilden sie schließlich eine eingeschworene Gruppe, die für ihren Auftritt kämpft. Ein einziger öffentlicher Auftritt, bei dem Frauen auf der Bühne singen – und der so viel mehr bedeutet als ein bloßes Konzert.«