Kammermusik

Streichquartette von Beethoven und Schostakowitsch II

Noch einmal in dieser Saison ist das Philharmonia Quartett Gast in der Kammermusikreihe »Quartett«. Und noch einmal interpretiert es Werke von Beethoven und Schostakowitsch. In diesem Konzert treffen mit den Opera 131 und 135 zwei der späten Gattungsbeiträge Beethovens auf das 1973 entstandene 14. Streichquartett von Schostakowitsch, welches der Komponist dem Cellisten des Moskauer Beethoven-Quartetts, Sergej Schirinsky, widmete.

Philharmonia Quartett:

Daniel Stabrawa Violine

Christian Stadelmann Violine

Neithard Resa Viola

Dietmar Schwalke Violoncello

Ludwig van Beethoven

Streichquartett F-Dur op. 135

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 14 Fis-Dur op. 142

Ludwig van Beethoven

Streichquartett cis-Moll op. 131

Termine und Karten

Programm

Über Ludwig van Beethovens letztes, ein Jahr nach dem Tod des Komponisten uraufgeführtes Streichquartett F-Dur op. 135 schrieb die Berliner Allgemeine Musikalische Zeitung im Jahr 1829: »Die neuesten Quartette, und namentlich das hier genannte, sind jetzt die wichtigste, aber zugleich schwierigste Aufgabe für alle guten Quartettvereine. Immer mehr verhallen die Stoß-Seufzer und Murren der Wenigen, die Beethoven nicht einmal verstehen wollen.«

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 hat sich das Philharmonia Quartett, dessen Cellopart nach dem plötzlichen Tod von Jan Diesselhorst 2009 Dietmar Schwalke übernahm, mit dem Streichquartettschaffen Beethovens auseinandergesetzt und Interpretationen präsentiert, die weltweit auf größte Anerkennung treffen. Unvergessen ist die Darbietung des Gesamtzyklus durch das Ensemble in der Saison 2003/2004 im Kammermusiksaal der Philharmonie.

In den Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 brachte das Philharmonia Quartett dann die 15 Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch am selben Ort zur Aufführung. In diesem Konzert treffen mit den Opera 131 und 135 zwei der späten Gattungsbeiträge Beethovens auf das 1973 entstandene 14. Streichquartett von Schostakowitsch, welches der Komponist dem Cellisten des Moskauer Beethoven Quartetts, Sergej Schirinsky, widmete. Über eine Privataufführung des Werks in der Wohnung des Komponisten berichtete der Schriftsteller Tschingis Aitmatow später: »Ich hörte zu und dachte mir: Sieh mal an! Der liebenswürdige, gütige, schüchterne Schostakowitsch. Bei der Arbeit jedoch ist er der reinste Teufel!«

Über die Musik

Ein Ton, den man so noch nicht gehört hat

Streichquartette von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch

Letzte Werke besitzen eine faszinierende Aura. Von ihnen geht eine besondere Anziehungskraft aus, sei es, weil sie als Vermächtnis wahrgenommen werden, sei es, weil viele Rezipienten in ihnen eine Antwort auf finale Fragen vermuten. Doch die ersehnte Antwort wird, wenn es sie denn überhaupt gibt, ja keineswegs nur in dem letzen Werk gegeben, sondern in etlichen anderen, bereits davor oder auch gleichzeitig entstandenen Kompositionen. Denn zwischen Biografie und Kunstwerk gibt es keinen direkten Weg oder gar eine Einbahnstraße, sondern es existieren zahlreiche, mitunter sehr verborgene und verschlungene Pfade. Sowohl Beethovens zwei Streichquartette op. 131 und op. 135 als auch Schostakowitschs op. 142 sind solche Schöpfungen. Beethovens Streichquartett F-Dur op. 135, sein 16. und überhaupt letzter Beitrag in der kammermusikalischen »Königsgattung«, entstand 1826. Nur einige Monate davor hatte er mit dem Opus 131 in cis-Moll sein 14. Streichquartett komponiert. Sofort danach vollendete er dann auch noch die Nummer 15, das a-Moll-Quartett op. 132. Bereits damals schon schwer erkrankt, sollte Beethoven nur noch wenige Monate leben; er starb am 26. März 1827. Auch Dmitri Schostakowitsch befand sich 1972/1973, zur Entstehungszeit seines vorletzten Streichquartetts Nr. 14 Fis-Dur op. 142, in einer ihn ungemein belastenden gesundheitlichen Situation: Er starb am 9. August 1975.

Ludwig van Beethoven

Ende 1792 hatte sich der junge Beethoven von Bonn nach Wien begeben. Mozart war ein Jahr tot, doch der angehende Komponist sollte »Mozarts Geist aus Haydns Händen« erhalten – wie ihm das der mit ihm befreundete Graf Waldstein bei seiner Übersiedlung in die österreichische Hauptstadt ins Stammbuch geschrieben hatte. Und zwar »durch ununterbrochenen Fleiß«, was nichts anderes bedeutete als die, wie man sie damals nannte, »Kompositionswissenschaft« eifrig zu studieren: Es galt musikalische Gedanken und einprägsame Themen geschickt miteinander zu verknüpfen sowie eine ausgewogene Balance zwischen dem Schweren, Gewichtigen und dem leicht Dahinschwebenden, Tänzerischen zu finden; auch sollten die kontrapunktischen Gesetze souverän beherrscht werden. Empfehlungen, denen Beethoven in seinen ersten sechs Streichquartetten op. 18 (1798 – 1800) konsequent und sehr fantasievoll folgte, wobei er ein äußerst sensibles Gattungsbewusstsein entwickelte. So schreibt er am 1. Juni 1801 aus Wien an den Freund Karl Amenda, dem er das erste dieser sechs Streichquartette op. 18 überlassen hatte: »Dein Quartett gieb ja nicht weiter, weil ich es sehr umgeändert habe, indem ich erst jezt recht quartetten zu schreiben weiß …«. Nach der Fertigstellung des gesamten Opus 18 weiß Beethoven also, was gattungsgerechtes Komponieren heißt. Selbstbewusst schreibt er dann auch im selben Brief: »Womit könnte ich mich jetzt nicht messen? Ich habe, seit der Zeit Du fort bist, alles geschrieben bis auf Opern und Kirchensachen.« Und doch ruht auf dem Leben des jungen Komponisten bereits zu dieser Zeit ein schwerer Schatten. Er liege, ließ er Amenda ebenfalls wissen, »im Streit mit Natur und Schöpfer«, denn sein Gehör habe »sehr abgenommen«.

Bis zum Jahr 1814 entstehen fünf weitere Streichquartette. Sie dokumentieren Beethovens »unbedingtes ›Vorwärtsschreiten‹« (Klaus Kropfinger). Doch nach 1815 setzt eine gravierende Schaffenskrise ein. Nur wenige Werke werden komponiert, zu viele Sorgen lasten auf ihm: um den Neffen Karl, den Sohn seines verstorbenen Bruders und der ungeliebten Schwägerin, um Geldnot, aber auch um die widrigen politischen Verhältnisse nach dem Wiener Kongress und der darauf folgenden Restauration. Dazu kommen die fortschreitende Ertaubung sowie mancherlei andere Erkrankungen. Außerdem setzt er in seinem Schaffen zukünftig andere Schwerpunkte, die er gegenüber dem Leipziger Verleger Carl Friedrich Peters 1822 wie folgt umschreibt: »Wäre mein Gehalt nicht gänzlich ohne Gehalt, ich schriebe nichts als Opern, Sinfonien, Kirchenmusik, höchstens noch ein paar Quartetten …«. Von den anvisierten großen Formen werden die Neunte Sinfonie op. 125 (1815 – 1824) und die Missa solemnis op. 123 (1819; 1823/1824) realisiert, dazu 1815 die zwei gewichtigen Violoncello-Sonaten op. 102 und fünf groß angelegte Klaviersonaten.

In ihnen schlägt Beethoven einen neuen Ton an. Einen Ton, den man so noch nicht gehört hatte und der sich von 1822 an in den fünf späten Streichquartetten, darunter die Opera 131 und 135, noch einmal verdichten sollte. Seine musikalische Sprache ist jetzt subjektiver, inniger und zugleich schroffer, geschärfter geworden; Gegensätze prallen aufeinander, gedankliche Schwere wird mit einer ins Erhabene gesteigerten Heiterkeit konfrontiert, anschaulicher Humor begegnet einem ergreifenden Klagegesang; häufig werden die Stimmen polyfon miteinander verschränkt, gibt es brüske dynamische Kontraste; die thematische Arbeit wird genauso wie die Harmonik bis an die äußersten Grenzen des zu Beethovens Lebzeiten Gewohnten erweitert. Aufgelöst ist, wie in dem cis-Moll Quartett op. 131, die übliche viersätzige Form. Bestand das Streichquartett op. 130 bereits aus sechs Sätzen, so gibt es nun in Opus 131 sieben Sätze. Es ist dieses »Un-Erhörte« in den letzten Streichquartetten, dem sowohl Spieler als besonders auch Hörer mit Unverständnis begegnen. So schrieb der Musikkritiker Friedrich Rochlitz, nachdem er im Juli 1828 das Streichquartett cis-Moll op. 131 gehört hatte, in der Allgemeinen musikalischen Zeitung: »Beethoven schonte nicht; er schonte ganz und gar nicht […] in seinen spätesten Werken aber […] da schonte er am Allerwenigsten.«

Das Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

Beethovens Opus 131 ist Joseph Freiherr von Stutterheim gewidmet, dem Feldmarschall-Lieutnant des Infantrie-Regiments, in dem der Neffe Karl diente. Das im Sommer 1826 vollendete Werk ist mit 600 Seiten sorgfältig ausgefeilter Skizzen überliefert. Mit den sieben »attacca« verbundenen Sätzen hat sich der Komponist von der vierteiligen Form nun grundsätzlich verabschiedet – und doch bezieht er sich inhaltlich auf die klassische Tradition. Von den beiden gegensätzlichen Anfangsteilen leitet das an dritter Position stehende Allegro moderato zum Zentrum des Werks über, in dem sich der langsame ausdrucksstarke und innige vierte Variationen-Satz und das darauf folgende ungestüme, sehr humorvolle Presto gegenüberstehen. Der sechste Satz wiederum fungiert gleichsam als Überleitung zum Allegro-Finale. Ungewöhnlich ist bereits das einleitende Fugato im ersten Satz. Auf der einen Seite wird das Vierton-Motto nach allen Regeln der Kunst verarbeitet, auf der anderen stößt Beethoven durch die Vortragsbezeichnung »… molto espressivo« weit in romantische Ausdrucksbereiche vor. Das anschließende Allegro molto vivacepräsentiert sich dann als dialektisches Gegenstück zum Eingangssatz. Fortissimo wird im Finale »mit herrischer Gebärde« (Johannes Forner) noch einmal das Vierton-Thema aus dem ersten Satz herausgeschleudert, ehe ein streng gemeißelter Tanzrhythmus die Herrschaft übernimmt. Zum Schluss gibt es eine »erneute Besinnung auf den Ursprung, den Grundgedanken, aus dem im kühnen Zuge die gewaltige Architektur dieses Quartetts entsprang« (Johannes Forner).

Das Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Genauso wie das cis-Moll-Quartett op. 131 wurde auch das im Oktober 1826 vollendete F-Dur-Quartett op. 135 erst nach Beethovens Tod vom Schuppanzigh-Quartett öffentlich aufgeführt. Kurz nach seiner Übersiedlung von Bonn nach Wien hatte Beethoven den Geiger Ignaz Schuppanzigh und dessen Formation kennengelernt. Es entstand eine Freundschaft, die bis zu Beethovens Lebensende Bestand haben sollte. Die meisten seiner Streichquartette, darunter das gesamte Opus 18, hat das Schuppanzigh-Quartett aus der Taufe gehoben. Das gilt auch für das dem Tuchmacher Johann Nepomuk Wolfmayer gewidmete Opus 135. Mit seiner viersätzigen Form kehrt Beethoven scheinbar zur allgemein gültigen Gattungskonvention zurück. Doch nur scheinbar! Denn hör- und sichtbar gibt es hier einige programmatische Momente, die so gar nicht in das viersätzige Konzept passen und von uns nicht entschlüsselt werden können. Da grollt eine Bassfigur nachdrücklich im Trio-Abschnitt des Vivace, um sich danach so »einfach« zu entfernen, dass eine klassische Ausgewogenheit längst nicht mehr zu erkennen ist. Und auch »Der schwer gefaßte Entschluß« im Finale mit den drei als Frage und Antwort einstimmig notierten Motiven bleibt ein Rätsel, wenngleich die Motive im weiteren Verlauf des Schluss-Satzes eine Rolle spielen. Ist es ein Scherz? Ist es eine Antwort auf ein schicksalhaftes Erlebnis? – Wir wissen es nicht. Wohl aber wissen wir, dass Beethoven in seinen späten Quartetten alles infrage gestellte, was die klassische Quartettkunst als »ewige« Wahrheit formuliert hatte. Damit öffnete er das Fenster weit in die Zukunft.

Das Streichquartett Nr. 14 Fis-Dur op. 142 von Dmitri Schostakowitsch

Als letztes Werk vollendete Dmitri Schostakowitsch im Juli 1975 die Sonate für Bratsche und Klavier op. 147. In deren Schluss-Satz erklingen im Klavier, gleichsam als Hintergrundmusik, Arpeggien aus Beethovens Klaviersonate Quasi una fantasia cis-Moll op. 27 Nr. 2, der sogenannten Mondscheinsonate. Und Schostakowitsch greift diese von Beethoven in Töne gefassten Gedanken an den Tod, an die Endlichkeit des Lebens auf. Jedoch nicht im fatalistischen Sinne, sondern in dem Bewusstsein, dass »alle Menschen sterben müssen, und dass sie die Sehnsucht haben, dass das nicht das letzte Wort sei« (Max Horkheimer).«

Wie bei Beethoven dokumentieren auch die letzten der 15 Streichquartette Schostakowitschs eine spannende Auseinandersetzung mit der Gattung. Dabei hatte sich der russische Komponist von 1964 an, nach einer ungemein fruchtbaren schöpferischen Periode, immer mehr von den Konventionen entfernt. Außerdem war er seit 1966 fast ständig krank: Ein erster Herzinfarkt fesselte ihn ans Krankenlager, dann brach er sich ein Bein und 1972 folgte der zweite Herzinfarkt. Auch machte sich die unheilbare Entzündung des Rückenmarks zunehmend bemerkbar. Lähmungen stellten sich ein. Und doch entstanden fast jedes Jahr neue Werke, so von 1964 bis 1975 sieben seiner 15 Streichquartette (von Nr. 9 Es-Dur op. 117 bis zu Nr. 15 es-Moll op. 144), »die sich wie Meteorsteine aus Beethovens Werkstatt ausnehmen, als Sprache eines Individuums allen Masken und Dressuren entzogen« (Detlef Gojowy). Und letztere hatte es in Schostakowitschs Leben zur Genüge gegeben. 1936, als die Prawda mit dem Artikel Chaos statt Musik« seine Oper Lady Macbeth von Mzensk und damit ihn in den Orkus schickte; oder 1948, als er des Formalismus verdächtigt wurde. Nach Stalins Tod 1953 konnte auch Schostakowitsch endlich wieder freier atmen.

War das Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 122 dem zweiten Geiger des Beethoven-Quartetts gewidmet, jener Formation, die bis auf zwei Ausnahmen alle Quartett-Werke von Schostakowitsch uraufgeführt hat, so ist die Nr. 12 dem Primarius, die Nr. 13 dem Bratschisten und die Nr. 14 Fis-Dur op. 142 dem Cellisten des Ensembles, Sergej Schirinski, zugeeignet. In jedem der vier Streichquartette hat Schostakowitsch dem jeweiligen Instrument eine führende Rolle zugeteilt. So trägt das Cello gleich im ersten Satz neben prägenden Bratschen-Motiven das gesamte thematische Material vor. Und auch im folgenden Adagio, dem sofort der dritte Satz folgt, markiert das Bassinstrument die musikalischen Höhepunkte. Am Ende des gesamten Streichquartetts kehrt das Cello dann noch einmal zum Adagio zurück, um heiter und gelassen den Abschiedsgesang anzustimmen. Dabei greift Schostakowitsch ein Thema aus seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk auf und verweist damit beziehungsreich auf den Cellisten Schirinski. Denn der Text in der Oper lautet »Serjoscha, mein Liebster! Mein Liebster!« Doch nicht nur die Individualität des Violoncellos wird in dem Fis-Dur-Quartett betont, auch die anderen drei Spieler bekommen ihre prominenten Auftritte. Am Ende fasziniert dann wieder einmal Schostakowitschs Kunst, die Cellostimme so zu führen, dass sie gleichsam solistisch über den anderen drei Instrumenten schwebt, ehe ein vierstimmiges Fis-Dur den Schlusspunkt setzt.

Ingeborg Allihn

Biografie

Das Philharmonia Quartett hat sich schon bald nach seiner Gründung im Jahr 1985 als ein Maßstäbe setzendes, in aller Welt hochangesehenes Kammermusik-Ensemble etabliert. Weit über 100 Werke umfasst inzwischen das vielseitige und von Entdeckerfreude geprägte Repertoire der Formation, der ausnahmslos Musiker aus den Reihen der Berliner Philharmoniker angehören: die Geiger Daniel Stabrawa und Christian Stadelmann, der Bratscher Neithard Resa sowie der Cellist Dietmar Schwalke, der nach dem Tod des Gründungsmitglieds Jan Diesselhorst Anfang Februar 2009 in das Ensemble aufgenommen wurde. Das Philharmonia Quartett lebt zum einen von der unerschöpflichen künstlerischen Auseinandersetzung mit den Klassikern – auch jenen des 20. Jahrhunderts – und zum anderen vom Engagement für seltener zu hörende Streichquartette, etwa von Paul Hindemith, Max Reger, Erwin Schulhoff oder Karol Szymanowski. Das Ensemble, dem u. a. der Preis der argentinischen Musikkritik verliehen wurde, ist regelmäßig in renommierten Konzertsälen rund um den Globus zu Gast, beispielsweise in der New Yorker Carnegie Hall oder in der Londoner Wigmore Hall sowie bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen. Die CD-Einspielungen des Ensembles finden immer wieder sehr positive Resonanz. So erhielten drei CDs mit Werken von Reger, Schostakowitsch und Britten den »Deutschen Schallplattenpreis«, für die Einspielung von Beethovens Streichquartett op. 130 sowie der großen Fuge op. 133 wurde den Musikern der »ECHO Klassik«-Preis verliehen. Im Rahmen der philharmonischen Kammerkonzerte führte das Philharmonia Quartett in der Saison 2003/2004 sämtliche Streichquartette Ludwig van Beethovens auf; die Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 widmete es einem Schostakowitsch-Zyklus. In Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker war das Philharmonia Quartett zuletzt Ende Januar 2016 im Philharmonischen Salon zu erleben; auf dem Programm standen Werke von Jean Sibelius.

(c) Stefan Röhl