Berliner Philharmoniker

Seiji Ozawa Dirigent (Beethoven)

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade für Bläser B-Dur KV 361 »Gran Partita«

Ludwig van Beethoven

Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84

Ludwig van Beethoven

Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80

Termine und Karten

Fr, 08. Apr. 2016 20 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

So, 10. Apr. 2016 20 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie B

Programm

Im Alter von gerade mal 25 Jahren gab Zubin Mehta seinen Einstand bei den Berliner Philharmonikern, als bis dato jüngster Debütant innerhalb der Orchestergeschichte. Prophetisch mutet die Konzertkritik an, die nach diesem Ereignis am 18. September 1961 in der Berliner Tageszeitung Der Abend erschien, wurde der Newcomer doch als der »kommende Mann seiner Altersklasse« bezeichnet: »Seine für uns beinahe unheimliche Vitalität setzt er in eine höchst präzise Zeichengebung um.« Seit diesem fulminanten Debüt musizierte Zubin Mehta als enger Freund der Berliner Philharmoniker regelmäßig mit dem Orchester, was bis heute zu einer mehr als ein halbes Jahrhundert anhaltenden künstlerischen Partnerschaft mit unzähligen unvergessenen Konzerterlebnissen führte.

In diesem Festkonzert feiert Zubin Mehta nun seinen 80. Geburtstag – gemeinsam mit keinem Geringeren als Daniel Barenboim, der nach seinem internationalen Solistendebüt im Alter von 10 Jahren schon bald als einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation galt. Auf dem Programm steht Johannes Brahms’ Zweites Klavierkonzert, ein monumentales Werk, das alle bisher gewohnten Konzertmaße sprengte, sodass Eduard Hanslick von einer großen »Symphonie mit obligatem Klavier« sprach; nach seiner triumphalen Premiere machte es unverzüglich die Runde durch die Musikmetropolen Deutschlands und Österreichs.

Nach der Pause steht jene Komposition auf dem Programm, die Hans von Bülow einst als Beethovens »Zehnte« bezeichnet hatte: Johannes Brahms’ Erste Symphonie, deren über einem gewaltigen Paukenostinato schicksalhaft anmutende Einleitung natürlich Assoziationen zur »Schicksals-Symphonie« in c-Moll weckte. »Brahms«, so das Urteil Felix Weingartners, »entfernt sich von der oft verschwommenen Romantik […] und sucht sich der energischen, plastischen Ausdrucksweise der Altmeister, allen voran Beethoven’s, zu nähern, was ihm auch […] bis zum Erreichen einer gewissen Aehnlichkeit gelingt, einer Aehnlichkeit allerdings, derjenigen vergleichbar, die ein Hohlspiegel von unserm Bilde giebt.«

(c) Marco Brescia/La Scala

Seiji Ozawa und die Berliner Philharmoniker

Seit 50 Jahren Gastdirigent des Orchesters

mehr lesen