Klaus Lederer

Senator für Kultur und Europa

Klaus Lederer
(Foto: Lena Ganssmann)

Mit Beginn der kommenden Spielzeit wird der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko den letzten Schritt von der Isar an die Spree vollziehen und dabei viele musikalische Höhepunkte im Gepäck haben. Unter anderem wird der in der vergangenen Saison begonnene Beethoven-Akzent zum 250. Geburtstag des Klassikgenies fortgesetzt. Beethovens Werke zählen seit Gründung des Orchesters im Jahr 1882 zum ausgesuchten Repertoire.

Produktives Spannungsfeld

Bis heute sind die Berliner Philharmoniker musikalischen Traditionen verpflichtet, lassen jedoch neuen Ideen und außergewöhnlichen Projekten stets ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit zukommen. Ein produktives Spannungsfeld, in dem sich die Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit Kirill Petrenko auch künftig bewegen werden. Die magische Anziehungskraft, die die Konzerte dieser »kleinen Republik«, wie Furtwängler das Orchester einst süffisant nannte, seit jeher in der Öffentlichkeit genießen, sind das Ergebnis intensiver Arbeit. Der daraus erwachsende globale künstlerische Erfolg der Berliner Philharmoniker trägt zum Ansehen und zur Attraktivität Berlins als international anerkannte Musikmetropole bei.

Kultur als Gegenteil von Stillstand

Eine Stadt, die sich über das ergänzende Neben- und Miteinander weltbekannter Kulturinstitutionen definiert und in der sich Kultur als Gegenteil von Stillstand begreift. Dies gilt besonders für die Berliner Philharmoniker. Menschen mit Musik zu begeistern, unabhängig von Alter und sozialer oder ethnischer Herkunft, ist für das Orchester Verpflichtung und Ansporn zugleich. Seien es Konzerte der Vokalhelden, spezielle Konzerte für Kinder und Familien oder Initiativen für Geflüchtete. Die Programme der Berliner Philharmoniker sind facettenreich und ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens in Berlin. Auch die Saison 2020/21 stellt sich diesen Herausforderungen. Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die neue Spielzeit mit emotionalen, nachdenklichen und unterhaltsamen Stunden. Ich lade Sie hierzu herzlich ein.

Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa