Berliner Philharmoniker

Eine Berliner Größe

»An diesem Abend beginnt eine wunderbare Freundschaft«, prophezeite die Berliner Morgenpost im Februar 2006 nach dem philharmonischen Debüt von Kirill Petrenko. Der damals 34-jähige russische Dirigent hatte sich in Berlin als Generalmusikdirektor der Komischen Oper ein respektables Renommee erworben, deren Orchester er so nachhaltig geformt hat, dass seine Nachfolger noch heute davon profitieren. Bei seinem ersten Auftritt bei den Berliner Philharmonikern dirigierte Petrenko neben Béla Bartóks Violinkonzert die Zweite Symphonie von Sergej Rachmaninow. Mit gutem Grund hatte er das Werk auf das Programm gesetzt: »Rachmaninows Musik ist immer Hilfe, Inspiration für mich«, verriet er dem magazin der Berliner Philharmoniker. Seine Leidenschaft für den russischen Komponisten überzeugte nicht nur Presse und Publikum, sondern auch die Berliner Philharmoniker, die den jungen Dirigenten gerne wieder einluden.

Von Berlin in die Welt

Im Mai 2009 kehrte Petrenko ans Pult der Philharmoniker zurück und leitete die Aufführung von Edward Elgars Zweiter Symphonie und Ludwig van Beethovens Drittem Klavierkonzert mit Lars Vogt als Solist. Das im folgenden Jahr geplante Konzert, musste er krankheitshalber absagen. Berlin bildete für Kirill Petrenko, der seine berufliche Laufbahn an der Wiener Volksoper und am Meininger Theater begonnen hatte, das Sprungbrett zur Weltkarriere. Nach seinem Weggang von der Komischen Oper gastierte er an vielen großen Opernhäusern, u.a. am Londoner Royal Opera House, an der Metropolitan Opera New York oder der Pariser Opéra Bastille. Bei den nächsten Bayreuther Festspielen dirigiert er Richard Wagners Ring des Nibelungen. In der Saison 2013/2014 tritt er das Amt des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper an.

Vorliebe für das russische Fach

Nun kommt Kirill Petrenko wieder zu den Berliner Philharmonikern – mit einem außergewöhnlichen Programm, das von musikalischen Kontrasten geprägt ist: Der Dirigent leitet neben einer Aufführung von Igor Strawinskys antiromantischer Psalmensymphonie mit dem Rundfunkchor Berlin auch Alexander Skrjabins orgiastisches Poème de l’extase. Außerdem beschert Petrenko dem philharmonischen Publikum die Begegnung mit zwei Werken des genialen, aber früh verstorbenen Rudi Stephan, zu dessen großen musikalischen Vorbildern die beiden russischen Komponisten gehören. Zwei seiner Kompositionen stehen auf dem Programm: die Musik für Orchester in einem Satz und die Musik für Geige und Orchester mit Daniel Stabrawa, dem Ersten Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, als Solist.

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