Berliner Philharmoniker
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Das Orchester

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Knut Weber

Geboren in Klagenfurt

Mitglied seit 01.11.1998

Auszeichnungen:

Preisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert«, Gewinner des Internationalen Wettbewerbs für Violoncello Liezen (1995), des Brahms-Wettbewerbs Pörtschach (1996) und des Domenico-Gabrielli-Wettbewerbs Berlin (1999)

Knut Weber

»Meine wichtigste und vielleicht auch befriedigendste Erfahrung in diesem Orchester war die Erkenntnis, dass von jedem Einzelnen erwartet wird, musikalisch Verantwortung zu tragen sich auf ihn verlassen zu können. Dieses Verantwortungsbewusstsein überträgt sich schnell auf jedes neue Mitglied und prägt so das Orchester als Ganzes, sowohl musikalisch als auch in anderen gemeinsamen Belangen.«

Ein Freund seiner älteren Schwester spielte Cello. Knut Weber, damals gerade fünf Jahre alt, war vor allem von den tiefen Saiten angetan und wusste sofort: »Das ist mein Instrument!« Er suchte sowieso gerade nach einem passenden Instrument und wollte auf jeden Fall nur eines lernen, bei dem man während des Spielens nicht stehen musste. Da schien ihm das Cello geradezu ideal. Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst bei dem Slowenen Milos Mlejnik. Später studierte er in Köln beim Alban Berg Quartett und Claus Kanngiesser sowie bei Wolfgang Boettcher in Berlin, wo er 2002 sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloß. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Heinrich Schiff, Frans Helmerson, David Geringas, Siegfried Palm und dem Beaux Arts Trio.

Knut Weber war Stipendiat und Solocellist des Gustav Mahler Jugendorchesters und später Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestra, ehe ihn die Berliner Philharmoniker engagierten. Ein Schwerpunkt seiner musikalischen Tätigkeit ist die Kammermusik. Er ist Mitglied der »12 Cellisten der Berliner Philharmoniker«, Außerdem tritt er regelmäßig solistisch und in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika auf. Sein größtes außermusikalisches Interesse gilt der Familie. Daneben betätigt sich der Cellist gerne sportlich, besonders in den Bergen seiner alten Heimat. Und er erfreut sich an Ästhetik, egal ob in der Malerei, der Baukunst, der Fotografie, der Sprache oder in der Musik.

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