Berliner Philharmoniker

Edicson Ruiz

Zurück zur Orchester-Übersicht

Edicson Ruiz

Geboren in Caracas, Venezuela

Mitglied seit 01.09.2003

»Dass ich Mitglied dieses Orchesters sein darf, macht mich sehr dankbar gegenüber dem Leben, Gott oder dem Schicksal; es ist ein andauernder Strom positiver Energie, der mich durch das Leben trägt, mich inspiriert, mir Türen zeigt, die darauf warten, geöffnet zu werden. Ich bewundere an diesem Orchester, dass es sich ständig verschiedenen musikalischen Stilen und Richtungen stellt. Ich genieße den täglichen Umgang mit so vielen Spitzenmusikern, ich genieße es, von ihren Erfahrungen zu lernen.«

Den Kontrabass bezeichnet er als sein ureigenstes Instrument, ideal um sich selbst, seine Träume und Gefühle auszudrücken. Sein Spiel erlernte Edicson Ruiz zunächst in seiner Heimatstadt Caracas bei Felix Petit, später an der Orchester-Akademie der Berliner Phiharmoniker bei Klaus Stoll und Janne Saksala. Gerade 16-Jährig debütierte er als Solist beim Orquesta Sinfónica Simón Bolívar, seine Orchesterlaufbahn begann er 1996 als Solo-Bassist in der Jungen Philharmonie Venezuela, 1999 wurde er Kontrabassist des Orquesta Sinfónica Simón Bolívar, 2003 Mitglied der Berliner Philharmoniker.

Er hat u.a. Werke von Heinz Holliger, Arturo Pantaleón, Paul Desenne, Efrain Oscher, György Kurtag und Blas Emilio Atehortúa uraufgeführt. Edicson Ruiz wirkt bei diversen Kammermusikprojekten mit, u.a. bei Heinz Hollinger and Friends und der Sociedad Filarmónica Madrid-Berlin. Ruhe und Erholung sucht er am liebsten in der Natur, in der er - ähnlich wie beim Kontrabass-Spiel - zu sich selbst findet.

Newsletter-Service Regelmäßig informiert über das aktuelle Programm und Highlights aus der Welt der Philharmoniker.

Alle Veranstaltungen in der Philharmonie finden Sie auch auf:

Berliner Bühnen zu berlin-buehnen.de