»Ye Sacred Muses«

19.12.2003

Die Kammerkonzerte des neuen Jahres beginnen mit Alter Musik. Unter dem Motto "Ye Sacred Muses" musizieren am 9. Januar 2004 im Kammermusiksaal fast ausschließlich Spezialisten der Alten Musik Kompositionen aus der Renaissancezeit: der Altus Michael Chance, die Gambisten Paolo Pandolfo, Rebeka Rusó, Holger Faust-Peters und Götz Teutsch (letzterer ist im "Hauptberuf" Mitglied der philharmonischen Cellogruppe) gemeinsam mit Armin Bereuter (Violone) und Thomas C. Boysen (Laute).

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Werke von Anthony Holborne, einem englischen Komponisten des 16. Jahrhunderts, von dem man nicht weiß, wann er geboren wurde und starb (vermutlich 1545 bis 1602), und auch nicht, ob er selbst als Instrumentalist auftrat. Er bezeichnete sich gern als "gentleman and servant to her most excellent Majestie" (gemeint ist Elisabeth I.). Er hinterließ Sammlungen für Vokal- und Instrumentalmusik. Neben Holbornes Werken erklingen an diesem Abend Schöpfungen von William Byrd, Elway Bevin, John Dowland und Christopher Tye. Darüber hinaus sind Kompositionen zu hören, deren Verfasser unbekannt geblieben sind - darunter ein Stück mit dem schönen Titel Silver Swan: silberner Schwan.


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