Berliner Philharmoniker

Verabschiedung von Solo-Bratscher Wilfried Strehle und Karin Durst

06.09.2013

Für die meisten Berliner Philharmoniker begann mit dem Eröffnungskonzert am 23. August 2013 die neue Konzertsaison, nur einer gab an diesem Tag offiziell sein letztes Konzert: Solo-Bratscher Wilfried Strehle. Er geht nach 42 philharmonischen Jahren in den Ruhestand. Sir Simon Rattle, seine Kollegen und das Publikum ehrten den Musiker mit Standing Ovations. Er sei – so Simon Rattle – das Herz des Orchesters gewesen. Wilfried Strehle, der aus dem baden-württembergischen Schorndorf stammt und bei Emil Kessinger, Ulrich Koch sowie Tibor Varga studiert hat, übte nicht nur seinen Beruf als Orchestermusiker mit großer Leidenschaft auf, er engagierte sich auch als Lehrer der Orchester-Akademie. Eine ganze Generation junger Bratscher wurde von ihm ausgebildet.

Ebenfalls aus dem Berufsleben verabschiedete sich Karin Durst, Assistentin des Orchestervorstands. Ulrich Eckhardt, der in der Saison 1989/1990 das Amt des Intendanten kommissarisch ausübte, brachte sie als seine Referentin zum Berliner Philharmonischen Orchester. Später war sie die Assistentin zweier Intendanten, Ulrich Meyer-Schoellkopf und Elmar Weingarten, ehe sie in das Büro des Orchestervorstands wechselte. Auch sie, die sich bei den Musikern großer Beliebtheit erfreut, wurde von den Musikern geehrt: beim Musikfestival in Luzern.


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Wilfried Strehle (© Monika Rittershaus)

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