Berliner Philharmoniker

Hommage an Herbert von Karajan

24.01.2008

Die nächste Konzertreise der Berliner Philharmoniker steht ganz im Zeichen des Dirigenten Herbert von Karajan, der das Orchester 34 Jahre lang geleitet und in dieser Zeit maßgeblich geprägt hat. Mit einem Benefizkonzert für die von Karajan gegründete Orchester-Akademie erinnerten die Philharmoniker in Berlin an den 100. Geburtstag des Maestros. Nun gehen sie mit dem Programm dieses Konzerts – Beethovens Violinkonzert und Tschaikowskys Pathétique – auf Tournee und präsentieren es am 25. Januar 2008 in der Salle Pleyel in Paris, am 26. Januar im Kultur und Kongresszentrum Luzern und am 28. Januar im Wiener Musikvereinssaal. Mit dabei: der Dirigent Seiji Ozawa und die Geigerin Anne Sophie Mutter, deren Karrieren entscheidend von Karajan gefördert wurden. Seiji Ozawa ist als Assistent bei ihm in die Lehre gegangen, Anne-Sophie Mutter gab im Alter von 13 Jahren unter Karajans Leitung ihr Debüt als Konzertsolistin bei den Berliner Philharmonikern. Beethovens Violinkonzert hat sie übrigens mit dem Dirigenten auf Schallplatte eingespielt, ohne es jemals zuvor auf einer Bühne gespielt zu haben.
Die Konzertreise bildet jedoch nur den Auftakt zu einer Reihe weiterer Gedenkveranstaltungen: So dirigiert Seiji Ozawa zwei Geburtstagskonzerte bei den diesjährigen Osterfestspielen Salzburg (16. und 21. März 2008). Wieder ist Anne-Sophie Mutter die Solistin. Die Orchester-Akademie ehrt ihren Gründer am 5. April 2008 mit einem Stipendiaten-Konzert. Außerdem gibt es die dreiteilige Lesung von Ulrich Eckhardt Begegnungen mit Herbert von Karajan (6., 18. und 25. April 2008) und ab Mai 2008 die Ausstellung Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker im Philharmonie-Foyer.


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Foto: Siegfried Lauterwasser/Archiv Berliner Philharmoniker

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