Berliner Philharmoniker

Haydns Kaiserquartett zum Tag der Deutschen Einheit

01.10.2007

Der Österreicher Joseph Haydn hat nicht nur den Deutschen die Melodie ihrer Nationalhymne geschenkt, sondern der gesamten Welt eine Fülle von Streichquartetten, die wegweisend wurden. An ihnen haben sich Generationen von Komponisten gerieben – auch diejenigen, die mit überkommenen Traditionen brechen wollten. Am 3. Oktober um 20 Uhr beginnt das Philharmonia Quartett im Kammermusiksaal einen neuen dreiteiligen Zyklus, in dem es Werke von Anton Webern und Alban Berg, denen von Joseph Haydn gegenüberstellt: Erste Wiener Schule contra Zweite Wiener Schule – Quartettmusik im Spannungsfeld von Aufbruch, Tradition und Abgrenzung. Zum Auftakt erklingen u.a. Haydns Kaiserquartett, Bergs Lyrische Suite und Weberns Sechs Bagatellen op. 9.

Vor 22 Jahren haben sich Daniel Stabrawa, Christian Stadelmann (Violine), Neithard Resa (Viola) und der Cellist Jan Diesselhorst zum Philharmonia Quartett zusammengeschlossen. In der Vergangenheit wurden die Musiker vor allem für ihre Interpretation von Werken des 20. Jahrhunderts sowie der Quartettzyklen von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch gefeiert. Weitere Konzerttermine der Reihe Erste und Zweite Wiener Schule sind am 16. Dezember 2007 und am 23. April 2008 jeweils um 20 Uhr im Kammermusiksaal.

Konzertprogramm


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Philharmonia Quartett: Jan Diesselhorst, Daniel Stabrawa, Christian Stadelmann und Neithard Resa (v.l.n.r., Foto: Jim Rakete)
Philharmonia Quartett: Jan Diesselhorst, Daniel Stabrawa, Christian Stadelmann und Neithard Resa (v.l.n.r., Foto: Jim Rakete)

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