Berliner Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker in 3D

06.09.2010

Die diesjährige IFA stand ganz im Zeichen des 3D-Fernsehens, einer Technologie, für die sich auch die Berliner Philharmoniker begeistern. Nach der Einführung der Digital Concert Hall sehen sie in 3D-Übertragungen ihrer Konzerte eine weitere Möglichkeit, neue Zielgruppen mit Klassischer Musik zu erreichen.

Das technische Know-how liefert das Berliner Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, mit dem die Philharmoniker seit 2009 kooperieren. Mitarbeiter des Instituts kamen im vergangenen Juni mit schwerem Gerät in die Philharmonie, um eine Probe des Orchesters mit Sir Simon Rattle aufzuzeichnen – so plastisch und realitätsnah wie nie zuvor. Eine Aufzeichnung der Probe kann kostenlos als Video in der Digital Concert Hall herunter geladen werden. Auf der Audio-Seite bietet dieser Mitschnitt des »Russischen Tanzes« aus Strawinkys Petruschka neben dem üblichen Stereo-Signal selbstverständlich eine Surround-Sound-Mischung in 5.1.

Um in den Genuss dieses einmaligen Bild- und Klangerlebnisses zu kommen, bedarf es allerdings einer erstrangigen technischen Ausstattung. Neben einem schnellen, leistungsstarken Rechner mit Dual-Core-Prozessor ist vor allem eine 3D-Brille der Firma NVidia erforderlich. Falls Sie Gelegenheit haben, Ihren Rechner mit einem 3D-TV-Bildschirm zu verknüpfen, genügt zum Ansehen die aus Kinos bekannte Polarisations-Brille. Wie unser 3D-Video steht auch die zum Abspielen benötigte Software gratis im Internet zum Download bereit.

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