Berliner Philharmoniker

Bundesverdienstkreuz für Toru Yasunaga

03.03.2009

Toru Yasunaga, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Kulturstaatssekretär André Schmitz überreichte dem Musiker die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feier im Südfoyer der Berliner Philharmonie.


Toru Yasunaga gehört seit 32 Jahren zum Orchester. In Fukuoka, Japan, geboren, kam er nach seinem Studium an der Tôhô-Gakuen-Musikhochschule in Tokio bei Toshiya Eto 1975 nach Berlin.  Dort erhielt er an der Hochschule der Künste Unterricht von Michel Schwalbé, dem damaligen Ersten Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Zwei Jahre später wurde er selbst Mitglied der Philharmoniker, die ihn 1983 zum Ersten Konzertmeister bestellten. Toru Yasunaga tritt regelmäßig in Europa und Japan als Solist und Kammermusiker auf. Häufig musiziert er mit philharmonischen Kollegen in Ensembles unterschiedlicher Besetzung sowie im Duo mit seiner Frau, der Pianistin Ayumi Ichino. Toru Yasunaga spielt die »Lord Newlands«-Stradivari aus dem Jahr 1702, die ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wurde.


Im März 2009 verlässt Toru Yasunaga die Berliner Philharmoniker, um in seine Heimat Japan zurückzukehren. Am Sonntag, 8. März 2009, 20 Uhr, wird er im Kammermusiksaal der Philharmonie auch musikalisch verabschiedet: Der Geiger und Komponist Holm Birkholz, ein langjähriger Freund Yasunagas, widmet ihm seinen Soloabend Essenzen – Im Echo der Stille. Birkholz spielt u. a. die Uraufführung seines neuesten Werks Arpeggio, das er im Auftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker für diesen Anlass komponiert hat.


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Toru Yasunaga und Sir Simon Rattle (Foto: Peter Adamik)

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