Philharmonische Musiker als UNICEF-Botschafter in Aserbaidschan

20.09.2011

In ihrer Funktion als UNICEF-Botschafter sind die philharmonischen Musiker Christoph Hartmann (Oboe), Philipp Bohnen (Violine) und Mor Biron (Fagott) nach Aserbaidschan gereist. Dort geben die zum Ensemble Berlin gehörenden Instrumentalisten, die von dem Cellisten Clemens Weigel begleitet werden, in Baku mit dem staatlichen Symphonieorchester ein Konzert.

Anlass dieser Reise und des Konzerts ist die erste Internationale Konferenz für Menschen mit Behinderung, die derzeit in Baku stattfindet. Ziel dieser Konferenz ist es, die Rechte von Kindern mit Behinderung in den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion zu stärken und ihnen Möglichkeiten für eine angemessene Bildung und Förderung zu schaffen. Allein in Aserbaidschan leben nach Angaben von UNICEF rund 60.000 Kinder mit Behinderung, viele von ihnen sind in Waisenhäusern, Heimen und Internaten untergebracht und sozial isoliert.

Die Musiker besuchen verschiedene Projekte in Baku und Umgebung, darunter auch zwei Zentren für Kinder mit psychischen und körperlichen Behinderungen. »Wir freuen uns, dass wir mit unserer Musik dazu beitragen können, die Gesellschaft positiv zu verändern; eine Gesellschaft zu erschaffen, in der Kinder mit Behinderungen sich genauso frei und unbeschwert ausdrücken können wie gesunde Kinder – zum Beispiel durch Musik. Denn jedes Kind hat das Recht ein aktives und gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft zu sein«, sagt Stanley Dodds, Medienvorstand der Berliner Philharmoniker.


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(Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi)

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