Berliner Philharmoniker

Berlin gedenkt Hans Werner Henzes

14.12.2012

Der Tod Hans Werner Henzes am 27. Oktober 2012 war für Berlin ein besonders schmerzlicher Verlust: Mehr als ein halbes Jahrhundert dauerte die kreative Beziehung zwischen dem großen deutschen Komponisten und den Opernhäusern, Orchestern und Ensembles der Stadt. Etliche von Henzes Werken erlebten innerhalb von über sechzig Jahren in Berlin ihre Uraufführung: Schon 1951 hoben Ferenc Fricsay und das RIAS-Symphonie-Orchester mit dem Ballett Rosa Silber ein Werk des jungen Komponisten aus der Taufe, es folgten Opern wie König Hirsch, Der junge Lord und Das verratene Meer an der Deutschen Oper, Phaedra an der Staatsoper Unter den Linden, aber auch Instrumental- und Orchesterwerke wie die vierte, siebte und neunte Sinfonie, die von den Berliner Philharmonikern uraufgeführt wurden.

Noch Henzes letztes Werk, die Ouverture zu einem Theater, schrieb er für die Deutsche Oper Berlin, um anlässlich des hundertsten Gründungsjubiläums seine Verbundenheit mit diesem Haus und mit Berlin zum Ausdruck zu bringen. Um diese lebenslange Beziehung zu würdigen, richten die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Staatsoper Unter den Linden und die Deutsche Oper Berlin, also alle vier Berliner Kulturinstitutionen, die mit Henze und seinem Schaffen eng verbunden waren, am 6. Januar um 11 Uhr in der Deutschen Oper eine gemeinsame Gedenkfeier aus. Auf dem Programm der Matinee stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Hans Werner Henze.

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Hand Werner Henze (© Reinhard Friedrich)

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